Discussion:
Mikrowelle - wozu?
(zu alt für eine Antwort)
H.-P. Schulz
2017-05-11 13:22:22 UTC
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Raw Message
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.

MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.

In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?

Ich frage das, weil man sich ungern so hinterwäldlerisch fühlt, so
abgehängt oder so. Andererseits ist so ein Teil ja nicht gerade klein,
will ggf. also einen Platz haben. Und so weiter ...

Also: Warum brauche ausgerechnet ich keinen Mikrowellenofen?
Thomas Einzel
2017-05-11 13:37:32 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Ich frage das, weil man sich ungern so hinterwäldlerisch fühlt, so
abgehängt oder so. Andererseits ist so ein Teil ja nicht gerade klein,
will ggf. also einen Platz haben. Und so weiter ...
Also: Warum brauche ausgerechnet ich keinen Mikrowellenofen?
Das kannst nur du selber wissen >:->

Einen "nur"-Mikrowellenofen hatte ich zumindest die letzten 25 Jahre
noch nie. Aber ein Multifunktionsgerät - Microwelle, Heißluft, Grill -
in diesem Zeitraum schon. Von Reste aufwärmen über einen kleinen Kuchen
backen, Lachs grillen oder Sonntagsbrötchen backen usw. geht damit alles
etwas einfacher, schneller und Energie-schonender als mit dem darunter
befindlichen Backofen (Ober-/Unterhitze, Grill, Heißluft). Den Backofen
brauchen wir fast nur für die etwas größeren Sachen wie Kuchen auf dem
ganzen Blech, Pizza, Putenbraten, Weihnachtsplätzchen usw.

Z.B. um eingefrorene Suppenreste für kleine Mahlzeiten wieder zu
erhitzen, ist eine Mikrowelle schon recht hilfreich.

Vorsorglich: sogenannte oder auch "Fertiggerichte" gibt es hier[tm] nicht.
--
Thomas
Ludger Averborg
2017-05-11 15:31:33 UTC
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On Thu, 11 May 2017 15:37:32 +0200, Thomas Einzel
Post by Thomas Einzel
Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Ich frage das, weil man sich ungern so hinterwäldlerisch fühlt, so
abgehängt oder so. Andererseits ist so ein Teil ja nicht gerade klein,
will ggf. also einen Platz haben. Und so weiter ...
Also: Warum brauche ausgerechnet ich keinen Mikrowellenofen?
Das kannst nur du selber wissen >:->
Einen "nur"-Mikrowellenofen hatte ich zumindest die letzten 25 Jahre
noch nie. Aber ein Multifunktionsgerät - Microwelle, Heißluft, Grill -
in diesem Zeitraum schon.
Ich hab seit ca 40 Jahren eine "Nur"-Mikrowelle. Grill,
Heißluft und eben Backofen bietet der danebenstehende
Backofen.
Bei mir wird die Mikrowelle fast ausschließlich für
folgendes genutzt:
-Auftauen von Tiefgefrohrenem (vom Brötchen über das
Hackfleisch bis zum Fertiggericht)
-Erhitzen kleiner Flüssigkeitsmengen (2 TL Instantbrühe in
1/2 Tasse Wasser, 1 Tasse Milch für Hefstück, Wasser für 1
Tasse Beuteltee ...)
-Garen von Gemüseaufläufen, Kartoffelgratin usw (die dann z.
B. unter dem Grill mit Käse überbacken werden
-Kochen von dickflüssigen, stärkehaltigen Speisen, die sonst
leicht anbrennen (Erbsensuppe, Pudding)
-Erwärmen von Speiseresten, Konserven

Das kann man alles auch ohne MW machen, es geht aber eben
mit MW deutlich schneller und bequemer.

Es gibt noch seltene "Spezialanwendungen", die ich mir
anders nicht vorstellen könnte:
Nachsterilisieren von angebrochenen Marmeladengläsern (wenn
sich bisschen Schimmel gezeigt hat oder die M. anfing zu
gären: Deckel sehr sorgfältig reinigen, Glas in die MW und
zum Kochen erhitzen, bis der Kochschaum das obere Ende des
Glases erreicht. Sofort (dicke Topflappen, sehr heiß!) den
Deckel drauf und zuschrauben.
In der Vorgänger-MW wurde auch schon versucht,
Salpeterpapier für Feuerwerksversuche zu trocknen -was sich
dort prompt entzündete und unter heftiger Rauchentwicklung
abbrannte. OK, ich hatte das vorgeschlagen, der Sohn hat es
bloß ausgeführt.

Für mich ist die MW jedenfalls unverzichtbar.

l.
Hans Manz
2017-05-11 15:56:14 UTC
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Post by Ludger Averborg
Das kann man alles auch ohne MW machen, es geht aber eben
mit MW deutlich schneller und bequemer.
Für mich ist die MW jedenfalls unverzichtbar.
Gut gebrüllt, Löwe ;-) Wer sie hat und auch gebraucht möchte sie nie
mehr missen. Skeptiker, die einen Bogen um alles machen, gibt es
überall. Man braucht keine Mikrowelle, kein Auto, keinen Fernseher,
kein Smartphone. Aber gerade die Dinge, die man nicht unbedingt
braucht, machen doch das Leben viel angenehmer. Also ein Hoch auf die
Mikrowelle und andere angenehme Dinge.

Gruß H.M.
Georg Wieser
2017-05-14 12:15:09 UTC
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Post by Hans Manz
Post by Ludger Averborg
Das kann man alles auch ohne MW machen, es geht aber eben
mit MW deutlich schneller und bequemer.
Für mich ist die MW jedenfalls unverzichtbar.
Gut gebrüllt, Löwe ;-) Wer sie hat und auch gebraucht möchte sie nie
mehr missen.
Wir hatten eine, und zu Baby und Kleinkindzeiten ist das Teil Gold wert.
Heute wüsste ich nicht, was den Platzverbrauch rechtfertigen sollte.
Vielleicht, wenn eine im Konvektomat integriert wäre....
Post by Hans Manz
Skeptiker, die einen Bogen um alles machen, gibt es
überall. Man braucht keine Mikrowelle, kein Auto, keinen Fernseher,
kein Smartphone. Aber gerade die Dinge, die man nicht unbedingt
braucht, machen doch das Leben viel angenehmer. Also ein Hoch auf die
Mikrowelle und andere angenehme Dinge.
Wie gesagt, wenn sie zum Lebensstil passt, warum nicht? Ich habe keine
Anwendungsfälle in brauchbarer Menge, daher haben wir sie bei der neuen
Küche sterben lassen.
Post by Hans Manz
Gruß H.M.
Bodo Mysliwietz
2017-05-15 18:20:29 UTC
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Post by Georg Wieser
Post by Ludger Averborg
Für mich ist die MW jedenfalls unverzichtbar.
Wie gesagt, wenn sie zum Lebensstil passt, warum nicht? Ich habe keine
Anwendungsfälle in brauchbarer Menge, daher haben wir sie bei der neuen
Küche sterben lassen.
Euthanasie oder unterlassene Hilfeleistung?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Jochen Kriegerowski
2017-05-11 13:48:58 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Gemüse dünsten z.B. geht in der MW ganz hervorragend.

Gruß
Jochen
Ludger Averborg
2017-05-11 15:33:16 UTC
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Raw Message
On Thu, 11 May 2017 15:48:58 +0200, Jochen Kriegerowski
Post by Jochen Kriegerowski
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Gemüse dünsten z.B. geht in der MW ganz hervorragend.
Hab ich neulich mit Spargel versucht und war nicht
befriedigt. Die obere Schicht war ausgetrocknet.

l.
Norbert Hahn
2017-05-11 22:15:03 UTC
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Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Thu, 11 May 2017 15:48:58 +0200, Jochen Kriegerowski
Post by Jochen Kriegerowski
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Gemüse dünsten z.B. geht in der MW ganz hervorragend.
Hab ich neulich mit Spargel versucht und war nicht
befriedigt. Die obere Schicht war ausgetrocknet.
l.
... und Erbsen fahren aus der Haut (Schale) - und bleiben knallig grün.

Norbert
Hans Manz
2017-05-11 14:07:39 UTC
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Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Als Single, wenn man keine Lust hat zu kochen, gibt es jede Menge
tiefgekühlte Fertiggerichte. Und tiefgekühlte haben noch mehr
Inhaltsstoffe als Dosenfraß. Trotzdem ist meistens zuviel Zucker und
Salz drin.

Deshalb brauche ich genau 2 Mal pro Woche die Mikrowelle, um ein
tiefgekühltes Fertiggericht in ca. 8 Minuten essfertig zu machen. Ist
zwar nicht so sehr gesund, aber bei 2 Mal pro Woche habe ich noch
keine Bedenken.

Gruß H.M.
Thorsten Böttcher
2017-05-11 14:22:02 UTC
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Post by Hans Manz
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Als Single, wenn man keine Lust hat zu kochen, gibt es jede Menge
tiefgekühlte Fertiggerichte. Und tiefgekühlte haben noch mehr
Inhaltsstoffe als Dosenfraß. Trotzdem ist meistens zuviel Zucker und
Salz drin.
Man kann auch hervorragend selbst gekochte Gerichte darin aufwärmen,
muss ja kein Fertiggericht sein.
Aufwärmen kann der Herd zwar auch, aber er braucht dafür länger, verbrät
mehr Energie und man hat mind. einen Topf zusätzlich schmutzig.
Hans Manz
2017-05-11 14:43:09 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Böttcher
Man kann auch hervorragend selbst gekochte Gerichte darin aufwärmen,
muss ja kein Fertiggericht sein.
Aufwärmen kann der Herd zwar auch, aber er braucht dafür länger, verbrät
mehr Energie und man hat mind. einen Topf zusätzlich schmutzig.
Richtig. Das hatte ich noch vergessen. Ob man etwas größeres 20 Min.
in einem Topf herumwälzt und es doch noch innen kalt und außen heiß
ist, oder ein paar Minuten in der Mikrowelle erhitzt, spricht für die
Mikrowelle. Nur z.B. fertigebratene Frikadellen oder Kotelett usw.
ergibt in der Mikrowelle nichts rechtes, da ist aufbraten in der
Pfanne besser.

Aber alles was einen genügenden Wassergehalt hat, wird in der
Mikrowelle viel besser aufgewärmt als im Topf.

Gruß H.M.
Henning Sponbiel
2017-05-11 17:32:19 UTC
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Post by Hans Manz
Post by Thorsten Böttcher
Man kann auch hervorragend selbst gekochte Gerichte darin aufwärmen,
muss ja kein Fertiggericht sein.
Aufwärmen kann der Herd zwar auch, aber er braucht dafür länger, verbrät
mehr Energie und man hat mind. einen Topf zusätzlich schmutzig.
Richtig. Das hatte ich noch vergessen. Ob man etwas größeres 20 Min.
in einem Topf herumwälzt und es doch noch innen kalt und außen heiß
ist, oder ein paar Minuten in der Mikrowelle erhitzt, spricht für die
Mikrowelle. Nur z.B. fertigebratene Frikadellen oder Kotelett usw.
ergibt in der Mikrowelle nichts rechtes, da ist aufbraten in der
Pfanne besser.
Wir machen Eintopf in der Regel für mehrere Tage. Es ist einfacher, ab
dem zweiten Tag Mikrowellengeschirr (ggf. portionsweise) zu benutzen,
statt ewig rührend am Herd zu stehen.


Henning
Georg Wieser
2017-05-14 12:19:42 UTC
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Raw Message
Post by Henning Sponbiel
Post by Hans Manz
Post by Thorsten Böttcher
Man kann auch hervorragend selbst gekochte Gerichte darin aufwärmen,
muss ja kein Fertiggericht sein.
Aufwärmen kann der Herd zwar auch, aber er braucht dafür länger, verbrät
mehr Energie und man hat mind. einen Topf zusätzlich schmutzig.
Richtig. Das hatte ich noch vergessen. Ob man etwas größeres 20 Min.
in einem Topf herumwälzt und es doch noch innen kalt und außen heiß
ist, oder ein paar Minuten in der Mikrowelle erhitzt, spricht für die
Mikrowelle. Nur z.B. fertigebratene Frikadellen oder Kotelett usw.
ergibt in der Mikrowelle nichts rechtes, da ist aufbraten in der
Pfanne besser.
Wir machen Eintopf in der Regel für mehrere Tage. Es ist einfacher, ab
dem zweiten Tag Mikrowellengeschirr (ggf. portionsweise) zu benutzen,
statt ewig rührend am Herd zu stehen.
Henning
Eintopf mag ganz gut gehen. Ein Stück Fleisch auf dem Teller hat immer
"Ränder" oder "überhitzte Fettstellen" oder andere Unschönheiten gegeben.
Geschmacklich wie optisch.
Georg Wieser
2017-05-14 12:18:29 UTC
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Post by Thorsten Böttcher
Post by Hans Manz
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Als Single, wenn man keine Lust hat zu kochen, gibt es jede Menge
tiefgekühlte Fertiggerichte. Und tiefgekühlte haben noch mehr
Inhaltsstoffe als Dosenfraß. Trotzdem ist meistens zuviel Zucker und
Salz drin.
Man kann auch hervorragend selbst gekochte Gerichte darin aufwärmen,
muss ja kein Fertiggericht sein.
Aufwärmen kann der Herd zwar auch, aber er braucht dafür länger, verbrät
mehr Energie und man hat mind. einen Topf zusätzlich schmutzig.
Mir hat es nie gefallen, daß die Ränder vom Fleisch (meiner Meinung
nach) eklige Stellen hatten und ich behaupte, daß man speziell bei
Schweinefleisch einen komischen Geschmack reinbekommt. (Wie weit das
objektiv ist weiß ich nicht)

Im "Regenerieren" Modus vom Konvektomat ist das Zeug wie frisch gekocht.
Dauert aber definitiv deutlich länger als Microwelle!
Joerg Walther
2017-05-11 14:39:51 UTC
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Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Unsere MW verwenden wir häufig zum Reiskochen: Ein spezieller
MW-Reiskochtopf wurde dazu angeschafft: Reis+Wasser in den Top, MW 7
Minuten laufen lassen, 5 - 8 Minuten ruhen, nochmal 3 Minuten laufen
lassen -> perfekter Reis.

Außerdem nehmen wir sie zum Aufwärmen von Resten: Übriggebliebenes kommt
in Suppentassen, Folie drüber, ab in den Kühlschrank und von dort am
nächsten Tag direkt in die Mikrowelle. Das spart Geschirr, denn ich muss
nicht erst alles in Töpfe geben und auf dem Herd warmmachen.

- j -
--
Mail address is valid for a limited time only.

And now for something completely different...
Andreas M. Kirchwitz
2017-05-11 14:53:30 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
Die Frage stelle ich seit Jahren immer wieder und werde ausgelacht.
Meiner Meinung nach ist die Mikrowelle in der europäischen Küche
nach wie vor ein Exot. Vielleicht haben viele eine, aber benutzen
tut sie trotzdem kaum jemand.

Mikrowelle spart meiner Meinung nach primär Abwasch bzw. Zeit. :-)
Die Milch gleich in der späteren Tasse zu erwärmen, spart den Topf.
Eine kaltgewordene Mahlzeit müsste man erst in eine Pfanne (Herd)
oder Schale (Ofen) umfüllen, weil man das normale Geschirr nicht
direkt erhitzen kann.

Mikrowelle kann aber kochtechnisch kaum was leisten, was man nicht
auch mit einem normalen Herd hinbekommt, den man ja sowieso hat.
Ist eben bloß manchmal etwas umständlicher.
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Als Kind wollte ich immer eine Mikrowelle. Meine Eltern empfanden
das als Teufelszeug und haben es abgelehnt. Als Erwachsener denke
ich gelegentlich darüber nach, ob ich eine Mikrowelle anschaffen
sollte, aber bisher ist mir nicht eingefallen wofür eigentlich.

Teuer sind Mikrowellen heutzutage ja wirklich nicht mehr,
aber sie nehmen eben etwas vom wertvollen Platz weg.
Post by H.-P. Schulz
Ich frage das, weil man sich ungern so hinterwäldlerisch fühlt, so
abgehängt oder so. Andererseits ist so ein Teil ja nicht gerade klein,
will ggf. also einen Platz haben. Und so weiter ...
Man kann sich auch fragen, ob man einen Mixer braucht. Oder einen
Brotbackautomaten. Oder einen Toaster. Oder was sonst noch.

Ich kaufe mir solche Küchengeräte erst dann, wenn ich wiederholt
merke, dass sie mir eine Menge Arbeit/Zeit sparen würden oder
einen Arbeitsablauf abnehmen, der mir absolut keinen Spaß macht.

Es gibt Leute, die zerkleinern Zwiebeln ausschließlich im Mixer.
Es gibt Leute, die haben einen Mixer und finden es dennoch viel
schöner, mit einem guten Messer selbst die Zwiebel zu zerkleinern.

Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)

Grüße, Andreas
Ludger Averborg
2017-05-11 16:15:48 UTC
Permalink
Raw Message
On Thu, 11 May 2017 14:53:30 -0000 (UTC), "Andreas M.
Post by Andreas M. Kirchwitz
Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
Die Frage stelle ich seit Jahren immer wieder und werde ausgelacht.
Meiner Meinung nach ist die Mikrowelle in der europäischen Küche
nach wie vor ein Exot. Vielleicht haben viele eine, aber benutzen
tut sie trotzdem kaum jemand.
Um von Nutzen zu sein, hätte man natürlich viel besser
Fakten als deine Meinung
Post by Andreas M. Kirchwitz
Mikrowelle spart meiner Meinung nach primär Abwasch bzw. Zeit. :-)
Die Milch gleich in der späteren Tasse zu erwärmen, spart den Topf.
Eine kaltgewordene Mahlzeit müsste man erst in eine Pfanne (Herd)
oder Schale (Ofen) umfüllen, weil man das normale Geschirr nicht
direkt erhitzen kann.
Mikrowelle kann aber kochtechnisch kaum was leisten, was man nicht
auch mit einem normalen Herd hinbekommt, den man ja sowieso hat.
Ist eben bloß manchmal etwas umständlicher.
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Als Kind wollte ich immer eine Mikrowelle. Meine Eltern empfanden
das als Teufelszeug und haben es abgelehnt. Als Erwachsener denke
ich gelegentlich darüber nach, ob ich eine Mikrowelle anschaffen
sollte, aber bisher ist mir nicht eingefallen wofür eigentlich.
Ich könnte da z. B. im usenet interessante Anregungen
finden:
"Mikrowelle spart Abwasch bzw. Zeit. :-) Die Milch gleich in
der späteren Tasse zu erwärmen, spart den Topf. Eine
kaltgewordene Mahlzeit müsste man erst in eine Pfanne (Herd)
oder Schale (Ofen) umfüllen, weil man das normale Geschirr
nicht direkt erhitzen kann."
Post by Andreas M. Kirchwitz
Ich kaufe mir solche Küchengeräte erst dann, wenn ich wiederholt
merke, dass sie mir eine Menge Arbeit/Zeit sparen würden oder
einen Arbeitsablauf abnehmen, der mir absolut keinen Spaß macht.
Es gibt Leute, die zerkleinern Zwiebeln ausschließlich im Mixer.
Es gibt Leute, die haben einen Mixer und finden es dennoch viel
schöner, mit einem guten Messer selbst die Zwiebel zu zerkleinern.
Ich vermute, es gibt auch eine ganze Menge Leute, die die
Zwiebel nicht auf dem Brett schneiden wollen, um sich an
ihrem "guten Messer" zu freuen, sondern weil es ihnen viel
zu viel action ist, die Zwiebel aus dem Mixer rauszupuhlen
und anschließend den Mixer zu reinigen.

l.
Bodo Mysliwietz
2017-05-11 18:49:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Thu, 11 May 2017 14:53:30 -0000 (UTC), "Andreas M.
Post by Andreas M. Kirchwitz
Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
Die Frage stelle ich seit Jahren immer wieder und werde ausgelacht.
Meiner Meinung nach ist die Mikrowelle in der europäischen Küche
nach wie vor ein Exot. Vielleicht haben viele eine, aber benutzen
tut sie trotzdem kaum jemand.
Um von Nutzen zu sein, hätte man natürlich viel besser
Fakten als deine Meinung
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/AusstattungGebrauchsguetern/Tabellen/Haushaltsgeraete_D.html

Gefriergeräte, Geschirrspüler und Wäschetrockner sind "exotischer".

Der MW-Markt gilt seit fast 10 Jahren als gesättigt.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Georg Wieser
2017-05-14 12:23:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Ludger Averborg
Um von Nutzen zu sein, hätte man natürlich viel besser
Fakten als deine Meinung
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/AusstattungGebrauchsguetern/Tabellen/Haushaltsgeraete_D.html
Gefriergeräte, Geschirrspüler und Wäschetrockner sind "exotischer".
Der MW-Markt gilt seit fast 10 Jahren als gesättigt.
Mich würde interessieren, wie viele der 73% MW-Besitzer wieder eine
nachkaufen würden, wenn die alte kaputt geht.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2017-05-11 18:18:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas M. Kirchwitz
Mikrowelle spart meiner Meinung nach primär Abwasch bzw. Zeit. :-)
Sicherlich, aber das ist ja nicht das schlechteste, oder?
Post by Andreas M. Kirchwitz
Mikrowelle kann aber kochtechnisch kaum was leisten, was man nicht
auch mit einem normalen Herd hinbekommt, den man ja sowieso hat.
Ist eben bloß manchmal etwas umständlicher.
Meine Eltern hatten ein Backrohr mit integrierter Mikrowelle.
Durch gleichzeitiges verwenden beider Funktionen konnte man
die Garzeit eines Bratens mitunter um (IIRC) 2 Stunden verkürzen.
Das ist schon ganz nett.
Post by Andreas M. Kirchwitz
Als Erwachsener denke ich gelegentlich darüber nach, ob ich eine
Mikrowelle anschaffen sollte, aber bisher ist mir nicht
eingefallen wofür eigentlich.
Ich würde sagen, sie lohnt sich, wenn man entweder sehr viel kocht
(dann spart sie richtig Zeit), oder aber sehr wenig (dann ist sie
einfach bequem).
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Verführung, die man spät bereut - Stefan: spinnen, welch bescheuertes Verzehren!
(Sloganizer)
Thorsten Böttcher
2017-05-12 06:19:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Preiswerter als was?
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2017-05-12 06:58:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Böttcher
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Preiswerter als was?
Selber zu kochen. Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten
kann man schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen. Wer unter
der Woche nicht kocht sollte sich das besser nicht durchrechnen.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Eleganz ohne Grenzen: Stefan - scherzen, in den Stunden der Freude!
(Sloganizer)
Wolfgang Kynast
2017-05-12 07:25:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Thorsten Böttcher
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Preiswerter als was?
Selber zu kochen. Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten
kann man schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen.
Ach so - ich dachte, es geht um die ganzen verbrannten Lebensmittel
:-)
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Thorsten Böttcher
2017-05-12 08:09:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Thorsten Böttcher
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Preiswerter als was?
Selber zu kochen. Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten
kann man schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen. Wer unter
der Woche nicht kocht sollte sich das besser nicht durchrechnen.
Na, ich weiß nicht.
Vorausgesetzt man entsorgt seine Küche nicht alle 5 Jahre wegen
wechselnder Mode, wird sich das schon rechnen.
Vor allem was rechnet man ein?
Nur Herd, oder auch die gesamten Küchenschränke?
Auch der Nichtkocher braucht einen Schrank für die Kaffetasse und eine
Spüle um die Tasse mal zu spülen.

Und der Gelegenheitskocher wird sich keine Nobelküche in die Wohnung
stellen. Außer er hat zu viel Geld, dann spielt es sowieso keine Rolle,
dann ist die Küche Statussymbol.
Detlef Wirsing
2017-05-12 11:05:34 UTC
Permalink
Raw Message
Thorsten Böttcher schrieb:

[...]
Post by Thorsten Böttcher
Und der Gelegenheitskocher wird sich keine Nobelküche in die Wohnung
stellen.
Eher der als der Vielkocher.
Post by Thorsten Böttcher
Außer er hat zu viel Geld, dann spielt es sowieso keine Rolle,
dann ist die Küche Statussymbol.
"Nobelküchen" sind meiner Meinung nach immer Statussymbol. Bei mir
gibt es keine Fertiggerichte, ich koche also täglich, meist zweimal.
Die Elektrogeräte sind von Bosch, obere Preislage, die Küchenschränke
etc. von Ikea. Ich halte meine Küche für typisch für Vielkocher. Bei
den Elektrogeräten wird auf Funktionalität geachtet, bei den "Möbeln"
auf ordentliche Verarbeitung und Haltbarkeit. Ich gehe davon aus, dass
diese inzwischen 9 Jahre alte Küche mich überlebt. Nur den autarken
Backofen werde ich nach über 25 Jahren bald austauschen müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Siegfrid Breuer
2017-05-12 12:47:00 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Wirsing
"Nobelküchen" sind meiner Meinung nach immer Statussymbol.
Ich habe in meinem Leben schon zwei Familien erlebt, die eine
oberaffengeile Kueche haben, und im Keller kochen, damit nix dran
kommt. Haette mir sowas einer erzaehlt, haette ich das nie und nimmer
geglaubt, aber das scheint wirklich ein oefter vorkommendes Phaenomen
zu sein.
--
Post by Detlef Wirsing
Weshalb soll das peinlich sein?
[fragt sich Ohlemacher in <hpb22z9ujh9b$.fblnpi6ovs3w$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Georg Wieser
2017-05-14 12:26:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Siegfrid Breuer
Post by Detlef Wirsing
"Nobelküchen" sind meiner Meinung nach immer Statussymbol.
Ich habe in meinem Leben schon zwei Familien erlebt, die eine
oberaffengeile Kueche haben, und im Keller kochen, damit nix dran
kommt. Haette mir sowas einer erzaehlt, haette ich das nie und nimmer
geglaubt, aber das scheint wirklich ein oefter vorkommendes Phaenomen
zu sein.
Daß es sowas geben *kann* halt ich für möglich. Sowas 2 mal selber zu
erleben für die Grenze des Wahrscheinlichen.
Wolfgang Kynast
2017-05-14 15:15:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Siegfrid Breuer
Post by Detlef Wirsing
"Nobelküchen" sind meiner Meinung nach immer Statussymbol.
Ich habe in meinem Leben schon zwei Familien erlebt, die eine
oberaffengeile Kueche haben, und im Keller kochen, damit nix dran
kommt. Haette mir sowas einer erzaehlt, haette ich das nie und nimmer
geglaubt, aber das scheint wirklich ein oefter vorkommendes Phaenomen
zu sein.
Daß es sowas geben *kann* halt ich für möglich.
Einen Fall habe ich erlebt.
Post by Georg Wieser
Sowas 2 mal selber zu
erleben für die Grenze des Wahrscheinlichen.
Dein Vorredner wird halt in ganz besonderen Kreisen verkehren ;-)
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Siegfrid Breuer
2017-05-14 15:27:00 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Dein Vorredner wird halt in ganz besonderen Kreisen verkehren ;-)
Juckt Dir schon wieder der Pelz?
--
Post by Wolfgang Kynast
und wenn du ein "Arsch" bist, dann ist es auch egal, ob du ein
Deutscher Arsch, ein WessiArsch, ein OssiArch oder ein tuerckischer
Arsch bist [rechtfertigt sich Ottmar Ohlemacher in
<5yaclmnf3d89.1aoga1hdc951b$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Wolfgang Kynast
2017-05-15 09:31:59 UTC
Permalink
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Post by Siegfrid Breuer
Post by Wolfgang Kynast
Dein Vorredner wird halt in ganz besonderen Kreisen verkehren ;-)
Juckt Dir schon wieder der Pelz?
Ich denk mir halt, eine Küche aus Echter Teutscher Eiche wird nicht
billig sein *flöt*.
Siegfrid Breuer
2017-05-15 12:54:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Siegfrid Breuer
Post by Wolfgang Kynast
Dein Vorredner wird halt in ganz besonderen Kreisen verkehren ;-)
Juckt Dir schon wieder der Pelz?
Ich denk mir halt, eine Küche aus Echter Teutscher Eiche wird nicht
billig sein *flöt*.
Es geht nix ueber eine bluehende Phantasie^w^w schwere Klatsche, wa?
--
Post by Wolfgang Kynast
(Das macht richtig Spass, die Nazis immer wieder Arschloch zu nennen.)
[Ottmar Ohlemacher ueber seinen Intellekt in
<***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Bodo Mysliwietz
2017-05-15 18:25:19 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Georg Wieser
Sowas 2 mal selber zu
erleben für die Grenze des Wahrscheinlichen.
Dein Vorredner wird halt in ganz besonderen Kreisen verkehren ;-)
Wahrscheinlich steht er schon an der Grenze des Wurmlochs.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Georg Wieser
2017-05-14 12:25:45 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Böttcher
Und der Gelegenheitskocher wird sich keine Nobelküche in die Wohnung
stellen. Außer er hat zu viel Geld, dann spielt es sowieso keine Rolle,
dann ist die Küche Statussymbol.
Küchen (in halbwegs vergleichbarer Qualität) sind in den letzten 20
Jahren *deutlich* günstiger geworden!
Thorsten Böttcher
2017-05-15 06:19:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Thorsten Böttcher
Und der Gelegenheitskocher wird sich keine Nobelküche in die Wohnung
stellen. Außer er hat zu viel Geld, dann spielt es sowieso keine Rolle,
dann ist die Küche Statussymbol.
Küchen (in halbwegs vergleichbarer Qualität) sind in den letzten 20
Jahren *deutlich* günstiger geworden!
Und, was möchtest Du mir damit sagen?
Heißt das es gibt keine Nobelküchen mehr, oder jeder könne sich so etwas
leisten?
Andreas Portz
2017-05-15 06:35:32 UTC
Permalink
Raw Message
Und, was möchtest Du mir damit sagen? Heißt das es gibt keine
Nobelküchen mehr, oder jeder könne sich so etwas leisten?
Im Zeitalter der Pizza-to-go veränderte sich die Definition von "nobel"
bzgl. einer Küche von 'Skandinavische Landhausküche, designed aus
Vollholz und Granit' hin zu 'Ikea Arbeitsplatte, mit Wandhalterung für
Mikrowelle mit Grillfuntion'.


-Andreas
Thorsten Böttcher
2017-05-15 07:12:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Und, was möchtest Du mir damit sagen? Heißt das es gibt keine
Nobelküchen mehr, oder jeder könne sich so etwas leisten?
Im Zeitalter der Pizza-to-go veränderte sich die Definition von "nobel"
bzgl. einer Küche von 'Skandinavische Landhausküche, designed aus
Vollholz und Granit' hin zu 'Ikea Arbeitsplatte, mit Wandhalterung für
Mikrowelle mit Grillfuntion'.
Das sehe ich aber ganz anders. Es ist überhaupt kein Problem eines Küche
im Wert eines Mittelklassewagens zu bekommen, und nach oben sind die
Grenzen offen.
Ich kenne niemanden der eine Küche von IKEA als nobel bezeichnen würde.
Andreas Portz
2017-05-15 07:22:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Böttcher
Das sehe ich aber ganz anders. Es ist überhaupt kein Problem eines
Küche im Wert eines Mittelklassewagens zu bekommen, und nach oben
sind die Grenzen offen.
Bestreitet niemand. Solche Dinge gibt es durch die sich immer weiter
öffnende Schere bei Gehältern / Vermögen sogar eher verstärkt.
Post by Thorsten Böttcher
Ich kenne niemanden der eine Küche von IKEA
als nobel bezeichnen würde.
Da ein knappes Drittel unserer Bevölkerung direkt oder indirekt von H4
und Ähnlichem abhängig ist und wohl nie wieder aus seiner prekären
Situation heraus kommen wird, ist eine Mikrowelle mit Grillfunktion über
einer sauber furnierten Pressspanplatte mit Schrank und Schubkasten für
diesen Personenkreis mehr als nur 'gehobener Standard'.


-Andreas
Lars Wilhelm
2017-05-15 12:51:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Da ein knappes Drittel unserer Bevölkerung direkt oder indirekt von H4
und Ähnlichem abhängig ist und wohl nie wieder aus seiner prekären
Situation heraus kommen wird,
Du schwafelst. Ein Drittel der Bevölkerung wären ca 26 Millionen.
Bei 3,3 Millionen BG ( nehmen wir mal an, dass wären 10 Millionen)
1,4 Millionen Aufstocker
1,8 Millionen grundsicherungsbezieher

sind das in etwa 13 Millionen. Von denen ziehe man bitteschön noch die doppelt berücksichtigten ab. Wo sind die anderen 13 Millionen?
Andreas Portz
2017-05-15 13:52:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Du schwafelst.
Und du hast weder Umgangsformen, noch aktuelle Zahlen.
Post by Lars Wilhelm
Ein Drittel der Bevölkerung wären ca 26 Millionen. Bei
3,3 Millionen BG ( nehmen wir mal an, dass wären 10 Millionen) 1,4
Millionen Aufstocker 1,8 Millionen grundsicherungsbezieher
sind das in etwa 13 Millionen.
Erstens sind es nicht 3,3, sondern 4,4 Mio.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1396/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-jahresdurchschnittswerte/

Dann sind das nur die direkten Empfänger, aber nicht die, die davon
abhängig sind, sprich deren Familien (Frau, Kinder, ...)
Schon sind wir bei fast 15 Mio
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/massenphaenomen-hartz-iv-14-5-millionen-menschen-leben-von-hartz-iv/14788738.html

Dazu kommen dann noch die, welche ich neben dem H4 als "und Ähnlichem"
bezeichnete. Kannst ja mal selbst suchen: Obdachlose ohne 'Kontakt' zu
staatlichen Stellen oder gar Girokonto, Kinder im Kinderheim. Streng
genommen sind auch alle Gefängnisinsassen während ihres Aufenthalts auf
staatliche 'Unterstützung' angewiesen. Nicht alle von denen haben nach
ihre Entlassung eine Rückfallebene und Perspektive für die Zukunft wie
z.B. der oberste Steuerhinterzieher vom FC Bayern.


Ich bitte weiterhin um Entschuldigung, dass ich immer "Bevölkerung"
schreibe. Damit meine ich Bewohner, nicht Staatsbürger. Du kannst zu der
Summe also nochmals 3-4 Mio - Angie hat ja leider nicht genau
mitzählen lassen - 'Integrationswillige' dazu zählen.


Dann sind wir halt bei einem knappen Viertel, statt einem knappen Drittel.


-Andreas
Lars Wilhelm
2017-05-15 14:21:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Du schwafelst.
Und du hast weder Umgangsformen, noch aktuelle Zahlen.
Tut mir leid- aber wenn Leute wie Du permanent Unsinn schreiben, bennen ich das auch so. Ich habe weder zeit noch Lust auf ausgefeilte Formulierungen.
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Ein Drittel der Bevölkerung wären ca 26 Millionen. Bei
3,3 Millionen BG ( nehmen wir mal an, dass wären 10 Millionen) 1,4
Millionen Aufstocker 1,8 Millionen grundsicherungsbezieher
sind das in etwa 13 Millionen.
Erstens sind es nicht 3,3, sondern 4,4 Mio.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1396/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-jahresdurchschnittswerte/

Du zitierst die zahl der Empfänger- ich die der BGs! Das bedeutetich rechne die zahl sogar künstlich hoch!
Post by Andreas Portz
Dann sind das nur die direkten Empfänger, aber nicht die, die davon
abhängig sind, sprich deren Familien (Frau, Kinder, ...)
Schon sind wir bei fast 15 Mio
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/massenphaenomen-hartz-iv-14-5-millionen-menschen-leben-von-hartz-iv/14788738.html
Diese Quelle referenzier auf 2005- also ist 12 jahre alt *und* vor allem nennt die zahl derjenigen, die mal H4 bekommen haben. Nicht die die dauerhaft H4 bekommen. Das ist ein großer Unterschied!
Also nicht 15 Millionen, sondern 10.
Post by Andreas Portz
Dazu kommen dann noch die, welche ich neben dem H4 als "und Ähnlichem"
bezeichnete. Kannst ja mal selbst suchen: Obdachlose ohne 'Kontakt' zu
staatlichen Stellen oder gar Girokonto, Kinder im Kinderheim. Streng
genommen sind auch alle Gefängnisinsassen während ihres Aufenthalts auf
staatliche 'Unterstützung' angewiesen. Nicht alle von denen haben nach
ihre Entlassung eine Rückfallebene und Perspektive für die Zukunft wie
z.B. der oberste Steuerhinterzieher vom FC Bayern.
Mir kommen gleich die tränen. Niemand sitzt unschuldig im Knast ( sieht man mal von Justizirrtümern ab) und gefangene fallen wie Kinder in Kinderheimen (etwa 65000 Kinder in Heimen und ebenso viele Gefangene statistisch nicht ins Gewicht.
Post by Andreas Portz
Ich bitte weiterhin um Entschuldigung, dass ich immer "Bevölkerung"
schreibe. Damit meine ich Bewohner, nicht Staatsbürger. Du kannst zu der
Summe also nochmals 3-4 Mio - Angie hat ja leider nicht genau
mitzählen lassen - 'Integrationswillige' dazu zählen.
Die sind aber nicht Bestandteil der 80 Millionen.
Post by Andreas Portz
Dann sind wir halt bei einem knappen Viertel, statt einem knappen Drittel.
Nein- maximal ein Fünftel. Meilenweit von deinem Drittel entfernt.
Post by Andreas Portz
-Andreas
Andreas Portz
2017-05-15 14:47:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Die sind aber nicht Bestandteil der 80 Millionen.
Dann nimm' sie dazu, denn schließlich leben sie auf Staatskosten 'unter
uns' ...
Post by Lars Wilhelm
Nein- maximal ein Fünftel. Meilenweit von deinem Drittel entfernt.
.. und wir sind bei dem von mir korrigierten knappen Viertel.


-Andreas
Lars Wilhelm
2017-05-15 15:07:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Die sind aber nicht Bestandteil der 80 Millionen.
Dann nimm' sie dazu, denn schließlich leben sie auf Staatskosten 'unter
uns' ...
Post by Lars Wilhelm
Nein- maximal ein Fünftel. Meilenweit von deinem Drittel entfernt.
.. und wir sind bei dem von mir korrigierten knappen Viertel.
Okay,
10 Millionen H4 bezieher
2Millionen grundsicherungsbezieher
1,5 Millionen Aufstocker
4 Millionen Flüchtlinge
17,5 Millionen von 80+4 Millionen ist wieviel?
rischtisch:20,8 Prozent.
Also ein fünftel- wie ich schon schrub
Im Übrigen wüsste ich gerne mal einen Beleg für die 4 Millionen Flüchtlinge. Es sind nämlich für 2015 und 2016 nur knapp 1,5 Millionen. Und die die D verlassen sind da noch nicht registriert.

geh doch also fort.
Aber behalte ruhig deine Vorurteile.
Andreas Portz
2017-05-15 15:47:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Aber behalte ruhig deine Vorurteile.
-v, please.


-Andreas
Lars Wilhelm
2017-05-15 18:42:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Aber behalte ruhig deine Vorurteile.
-v, please.
Nicht Dein Ernst- scrolle einfach ein bisschen rauf:
Wr die Flüchtlinge pauschal mit in Gänsefüßchen gesetzten "Intergrationswillige" bezeichnet , pflegt das Vorurteil *alle* Flüchtinge seien das eben nicht.
Und das ist ein dummes und blödes Vorurteil. Der TRest Deiner Angaben fußt - vorsichtig ausgedrückt- ebenso auf Vorurteilen ohne Wissen.
Andreas Portz
2017-05-15 20:18:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Wr die Flüchtlinge pauschal mit in Gänsefüßchen gesetzten
"Intergrationswillige" bezeichnet , pflegt das Vorurteil *alle*
Flüchtinge seien das eben nicht.
Falsch, genau anders rum funktioniert die Logik.
Wenn ich - wie von dir unterstellt - die Aussage tätigen wollte, dass
*alle* etwas nicht sind, hätte ich auch Nichtintegrationswillige
geschrieben. Ohne Gänsefüßchen.
Wenn ich hingegen darauf hinweisen möchte, dass von den Flüchtlingen
nicht alle integrationswillig sind (ein anderer Teil aber wohl schon),
obwohl das in der rosaroten Presse gelegentlich derart geschönt
dargestellt wird, dann weise ich auf diesen von der Realität
abweichenden Punkt durch die von dir erwähnten Gänsefüßchen hin. Um
damit eben die Pauschalaussage, dass alle integrationswillig wären,
anzugreifen.


-Andreas
Ludger Averborg
2017-05-15 16:42:40 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 15 May 2017 09:22:31 +0200, Andreas Portz
Post by Andreas Portz
Post by Thorsten Böttcher
Das sehe ich aber ganz anders. Es ist überhaupt kein Problem eines
Küche im Wert eines Mittelklassewagens zu bekommen, und nach oben
sind die Grenzen offen.
Bestreitet niemand. Solche Dinge gibt es durch die sich immer weiter
öffnende Schere bei Gehältern / Vermögen sogar eher verstärkt.
Post by Thorsten Böttcher
Ich kenne niemanden der eine Küche von IKEA
als nobel bezeichnen würde.
Da ein knappes Drittel unserer Bevölkerung direkt oder indirekt von H4
und Ähnlichem abhängig ist und wohl nie wieder aus seiner prekären
Situation heraus kommen wird, ist eine Mikrowelle mit Grillfunktion über
einer sauber furnierten Pressspanplatte mit Schrank und Schubkasten für
diesen Personenkreis mehr als nur 'gehobener Standard'.
Leider ist wieder mindestens ein Drittel von dem Drittel
nicht in der Lage (oder nicht Willens oder traut sich
nicht), mit obiger Mikrowelle und Herd und was sonst noch
minimalst für eine Küche benötigt wird, sich selbst
preiswertes Essen zu kochen, sondern lebt dann vom Eintopf
für 3,50 am Imbis und von TK-Pizza für 1,79.

l.
Bodo Mysliwietz
2017-05-15 18:43:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Mon, 15 May 2017 09:22:31 +0200, Andreas Portz
Post by Andreas Portz
Post by Thorsten Böttcher
Ich kenne niemanden der eine Küche von IKEA
als nobel bezeichnen würde.
Da ein knappes Drittel unserer Bevölkerung direkt oder indirekt von H4
und Ähnlichem abhängig ist und wohl nie wieder aus seiner prekären
Situation heraus kommen wird, ist eine Mikrowelle mit Grillfunktion über
einer sauber furnierten Pressspanplatte mit Schrank und Schubkasten für
diesen Personenkreis mehr als nur 'gehobener Standard'.
Leider ist wieder mindestens ein Drittel von dem Drittel
nicht in der Lage (oder nicht Willens oder traut sich
nicht), mit obiger Mikrowelle und Herd und was sonst noch
minimalst für eine Küche benötigt wird, sich selbst
preiswertes Essen zu kochen, sondern lebt dann vom Eintopf
für 3,50 am Imbis und von TK-Pizza für 1,79.
So sagt man. Ja gelegentlich sieht man es so. Allerdings würde ich micht
nicht trauen daraus eine Quote abzuleiten. Hast Du dazu zufällig eine
Quelle?

Futter für die Kanonen?
https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII-Nav.html
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Ludger Averborg
2017-05-15 16:33:14 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 15 May 2017 09:12:47 +0200, Thorsten Böttcher
Post by Thorsten Böttcher
Post by Andreas Portz
Und, was möchtest Du mir damit sagen? Heißt das es gibt keine
Nobelküchen mehr, oder jeder könne sich so etwas leisten?
Im Zeitalter der Pizza-to-go veränderte sich die Definition von "nobel"
bzgl. einer Küche von 'Skandinavische Landhausküche, designed aus
Vollholz und Granit' hin zu 'Ikea Arbeitsplatte, mit Wandhalterung für
Mikrowelle mit Grillfuntion'.
Das sehe ich aber ganz anders. Es ist überhaupt kein Problem eines Küche
im Wert eines Mittelklassewagens zu bekommen, und nach oben sind die
Grenzen offen.
Genau das ist ja auch der Zielpreis. Er den SUV, sie die
Mooreichen-Küche.
Post by Thorsten Böttcher
Ich kenne niemanden der eine Küche von IKEA als nobel bezeichnen würde.
l.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2017-05-15 08:13:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Böttcher
Post by Georg Wieser
Küchen (in halbwegs vergleichbarer Qualität) sind in den letzten 20
Jahren *deutlich* günstiger geworden!
Und, was möchtest Du mir damit sagen?
Heißt das es gibt keine Nobelküchen mehr, oder jeder könne sich so etwas
leisten?
Zufällig haben meine Eltern gestern den Anschaffungspreis des (damals
ziemlich hoch, aber preislich noch nicht ganz oben angesiedelten) Herds
erwähnt. Das gute Teil ist nach 20 Jahren immer noch am Leben, aber heute
würde ein Modell aus einer ähnlichen Liga immer noch ähnlich viel kosten.
Angesichts der allgemeinen Preisentwicklung in diesem Zeitraum ist das
durchaus bemerkenswert.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - deiner blickt bescheuerter sei es denn gefeuerter.
(Sloganizer)
Georg Wieser
2017-05-15 17:06:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Böttcher
Post by Georg Wieser
Post by Thorsten Böttcher
Und der Gelegenheitskocher wird sich keine Nobelküche in die Wohnung
stellen. Außer er hat zu viel Geld, dann spielt es sowieso keine Rolle,
dann ist die Küche Statussymbol.
Küchen (in halbwegs vergleichbarer Qualität) sind in den letzten 20
Jahren *deutlich* günstiger geworden!
Und, was möchtest Du mir damit sagen?
Heißt das es gibt keine Nobelküchen mehr, oder jeder könne sich so etwas
leisten?
Nichts dergleichen. Ganz einfach nur, daß "normale" Einbauküchen in
duchschnittlicher Marken-Qualität in den letzten 20 Jahren *deutlich*
günstiger geworden sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Dazu gibt es nach unten bereits "Starterküchen" für echt schmales Geld
über deren Qualität ich nichts sagen, aber durchaus spekulieren kann und
nach oben war auch vor 20 Jahren schon keine Ende.....
Ludger Averborg
2017-05-12 12:29:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Thorsten Böttcher
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Preiswerter als was?
Selber zu kochen. Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten
kann man schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen. Wer unter
der Woche nicht kocht sollte sich das besser nicht durchrechnen.
Das mag richtig sein. Gilt auch fürs Wohnen: Für die Kosten
eines 350 000.- Einfamilienhauses (mit Zinsen usw ca 500
000.-) plus die notwengigen Haushaltskosten kann man ewig
lange im Hotel wohnen.

l.
Frank Hucklenbroich
2017-05-12 13:28:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Thorsten Böttcher
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Preiswerter als was?
Selber zu kochen. Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten
kann man schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen. Wer unter
der Woche nicht kocht sollte sich das besser nicht durchrechnen.
Das mag richtig sein. Gilt auch fürs Wohnen: Für die Kosten
eines 350 000.- Einfamilienhauses (mit Zinsen usw ca 500
000.-) plus die notwengigen Haushaltskosten kann man ewig
lange im Hotel wohnen.
"Ewig" ist übertrieben, bei einem günstigen Zimmerpreis von 50 EUR pro
Nacht reicht das 20 Jahre. Und dann hat man ein kleines Zimmer, im anderen
Fall hat man ein ganzes Haus.

Grüße,

Frank
Ludger Averborg
2017-05-12 13:56:33 UTC
Permalink
Raw Message
On Fri, 12 May 2017 15:28:36 +0200, Frank Hucklenbroich
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ludger Averborg
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Thorsten Böttcher
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Preiswerter als was?
Selber zu kochen. Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten
kann man schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen. Wer unter
der Woche nicht kocht sollte sich das besser nicht durchrechnen.
Das mag richtig sein. Gilt auch fürs Wohnen: Für die Kosten
eines 350 000.- Einfamilienhauses (mit Zinsen usw ca 500
000.-) plus die notwengigen Haushaltskosten kann man ewig
lange im Hotel wohnen.
"Ewig" ist übertrieben, bei einem günstigen Zimmerpreis von 50 EUR pro
Nacht reicht das 20 Jahre.
Nein nein, das ist viel mehr. Du musst ja auch noch Heizung,
Strom, Wasser, Abwasser, Müll, Instandhaltung, Reparaturen,
Grundsteuer, Versicherungen dazurechnen.
Post by Frank Hucklenbroich
Und dann hat man ein kleines Zimmer, im anderen
Fall hat man ein ganzes Haus.
Das ist beim Essen genau so: du hast entweder eine
Speisekarte oder ein ganzes Kochbuch (und wenn du bisschen
Routine hast, ist die geschmackliche Qualität zu Hause weit
besser als in einem billigen Restaurant).

l.
Martin Gerdes
2017-05-13 16:38:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ludger Averborg
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Selber zu kochen. Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten
kann man schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen. Wer unter
der Woche nicht kocht, sollte sich das besser nicht durchrechnen.
Das mag richtig sein. Gilt auch fürs Wohnen: Für die Kosten
eines 350000.- Einfamilienhauses (mit Zinsen usw ca 500000.-)
plus die notwengigen Haushaltskosten kann man ewig lange im Hotel wohnen.
"Ewig" ist übertrieben, bei einem günstigen Zimmerpreis von
50 EUR pro Nacht reicht das 20 Jahre.
Die zahlt man als Dauerwohner im Hotel allerdings vermutlich nicht.
Post by Ludger Averborg
Nein nein, das ist viel mehr. Du musst ja auch noch Heizung,
Strom, Wasser, Abwasser, Müll, Instandhaltung, Reparaturen,
Grundsteuer, Versicherungen dazurechnen.
Die Nebenkosten sind nicht viel. Man rechnet für ein Einfamilienhaus um
1% Instandhaltung (anfangs hoffentlich weniger), der Rest der
Nebenkosten sind Peanuts (bei mir hier etwa 0,5%, klar, man kann auch
"richtig heizen", dann ist es mehr).
Post by Ludger Averborg
Post by Frank Hucklenbroich
Und dann hat man ein kleines Zimmer, im anderen Fall hat man ein
ganzes Haus.
Das ist beim Essen genau so: du hast entweder eine
Speisekarte oder ein ganzes Kochbuch (und wenn du bisschen
Routine hast, ist die geschmackliche Qualität zu Hause weit
besser als in einem billigen Restaurant).
Vom geringeren Zeitansatz beim Zuhauseessen ganz zu schweigen.
Andreas Portz
2017-05-13 17:37:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Vom geringeren Zeitansatz beim Zuhauseessen ganz zu schweigen.
'Kalkulierst' du gerade das reine "Essen", oder auch noch die Zeit, um
von einem Mikrowellenfertigfraß die Schutzfolie des Behälters abzuziehen?

Wer kochen würde, kann sich zeitlich auch den Weg ins Restaurant gönnen.
Wenn man ca. ein Dutzend Stammlokale hat, in denen man bekannt ist,
reicht ein vorheriger Anruf bei Luigi, dass man bitte in ca. 20 min die
tollen Rigatoni ai funghi haben möchte. Wenn man das Restaurant betritt,
bekommt man fast umgehend nach der Begrüßung (den ollen
'Touristengrappa' aufs Haus vorab würde man sich sowieso nicht mehr
antun) den guten Barolo aus Luigis Privatsammlung und Augenblicke später
das Essen.


-Andreas
Martin Gerdes
2017-05-14 00:23:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Martin Gerdes
Um den Preis einer besseren Küche plus Materialkosten kann man
schon eine ganze Weile lang im Restaurant essen. Wer unter
der Woche nicht kocht, sollte sich das besser nicht durchrechnen.
Vom geringeren Zeitansatz beim Zuhauseessen ganz zu schweigen.
'Kalkulierst' du gerade das reine "Essen", oder auch noch die Zeit, um
von einem Mikrowellenfertigfraß die Schutzfolie des Behälters abzuziehen?
Zitierst Du gerade nur selektiv Deinen Vorredner oder sogar den
kompletten zusammenhang?
Post by Andreas Portz
Wer kochen würde, kann sich zeitlich auch den Weg ins Restaurant gönnen.
Wenn man ca. ein Dutzend Stammlokale hat, in denen man bekannt ist,
reicht ein vorheriger Anruf bei Luigi, dass man bitte in ca. 20 min die
tollen Rigatoni ai funghi haben möchte. Wenn man das Restaurant betritt,
bekommt man fast umgehend nach der Begrüßung (den ollen 'Touristengrappa'
aufs Haus vorab würde man sich sowieso nicht mehr antun) den guten Barolo
aus Luigis Privatsammlung und Augenblicke später das Essen.
Tja, dann mach das doch einfach so!
Andreas Portz
2017-05-14 07:00:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Zitierst Du gerade nur selektiv Deinen Vorredner oder sogar den
kompletten zusammenhang?
Ich hatte deine Aussage (von dir in einem eigenen Absatz innerhalb
deines gesamten Beitrags - bestehend aus mehreren Absätzen -
gegliedert), auf die ich mich bezog _vollständig_ zitiert samt der
Aussage deines Vorredners, auf die du dich bezogst. Ebenfalls _vollständig_.


-Andreas, TOFU ist für Büro'kommunikation'
Martin Gerdes
2017-05-15 19:37:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Zitierst Du gerade nur selektiv Deinen Vorredner oder sogar den
kompletten Zusammenhang?
Ich hatte deine Aussage ... _vollständig_ zitiert ...
... und dabei den Zusammenhang zerstört, weil Du die (zum Verständnis
notwendige) Vorrede weggenommen hast. Just das habe ich kritisiert.

Dies schwerwiegende Thema sollte damit hinreichend ventiliert sein.
Andreas Portz
2017-05-15 20:10:48 UTC
Permalink
Raw Message
Ich hatte deine Aussage ... _vollständig_ zitiert ...
.... und dabei den Zusammenhang zerstört, weil Du die (zum Verständnis
notwendige) Vorrede weggenommen hast. Just das habe ich kritisiert.
Du quotemarderst gerade selbst meine Aussage! Ich schrieb, dass ich dein
Aussage und alles, auf was sich diese Aussage bezog, vollständig stehen
ließ. Nicht nur - wie von dir oben unter Weglassung meines zweiten
Teilsatzes zitiert, um mir anschließend fälschlicherweise die Zerstörung
des Zusammenhangs vorzuwerfen - deine Aussage.
Dies schwerwiegende Thema sollte damit hinreichend ventiliert sein.
Nö, _jetzt_, nachdem ich deine falsche Behauptung korrigierte.


-Andreas
Ludger Averborg
2017-05-12 06:53:22 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter
you get what you pay for
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
und
abwechslungsreicher zugleich :-)
Das ist wohl ein Problem des Kochs -sowohl im Restaurant als
auch zu Hause.

l.
Georg Wieser
2017-05-14 12:28:54 UTC
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Raw Message
Post by Ludger Averborg
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Andreas M. Kirchwitz
Wenn ich mal keinen Bock habe, mein Essen selbst zu machen,
gehe ich einfach ins Restaurant. :-)
Realistisch betrachtet ist das häufig preiswerter
you get what you pay for
Das gilt (gerade im Gastgewerbe) leider bei weitem nicht pauschal.
Georg Wieser
2017-05-14 12:21:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas M. Kirchwitz
Die Milch gleich in der späteren Tasse zu erwärmen, spart den Topf.
*DAS* war meine einzig verbliebene Nutzung der Micro bevor wir sie
verschenkt haben.

Ist auch die einzige die mir so alle 6 Wochen mal fehlt.
Ole Harms
2017-05-11 16:13:17 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder.
Die MW habe ich vor 20 Jahren geerbt und steht seitdem im Eck!
--
Gruß
Ole
Mathias Fuhrmann
2017-05-11 16:54:43 UTC
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Post by Ole Harms
Die MW habe ich vor 20 Jahren geerbt und steht seitdem im Eck!
Ich nutze MW schon seit Ewigkeiten, nun ja, seit sie populär wurden.
Damals waren sie m.E. besser, da kein Drehteller erforderlich war.
Habe so meine 4te oder 5te MW, die letzten mit Grill pp., welcher nur
zur Probe genutzt wurde und nicht erforderlich wäre. Es gibt ja kaum
noch welche 'ohne'.

Habe schon testweise Marmeladen darin hergestellt, nach 'eigenem Rezept'
und viele andere Dinge probiert, oft mir Erfolg.
Das Gerät dient zumeist zum Erwärmen selbstgekochtem, eingefrorenem oder
übriggebliebenem, aufgehobenem Essen ..., dafür bin ich selten
zuständig.
Fruchtmarmelade erhitzen und über das Speiseeis kippen oder das
tiefgefrorene Eis auf dem Teller, der Schüssel für 15 Sekunden
'erwärmen' ..., schmeckt mir deutlich besser, ist die mir gebliebene
Nutzung. Den Rest erledigt meine 'Köchin'. ;-)
--
Mathias
Wolfgang Kynast
2017-05-11 17:13:51 UTC
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Raw Message
Post by Mathias Fuhrmann
Fruchtmarmelade erhitzen und über das Speiseeis kippen oder das
tiefgefrorene Eis auf dem Teller, der Schüssel für 15 Sekunden
'erwärmen' ..., schmeckt mir deutlich besser,
stimmt, Eis antauen ist eine prima Anwendung, auch wesentlich
gleichmäßiger als vorher in den Kühlschrank stellen.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Joerg Walther
2017-05-12 15:20:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Mathias Fuhrmann
Damals waren sie m.E. besser, da kein Drehteller erforderlich war.
Und genau wegen des meist gakeligen Drehtellers habe ich mir vor ein
paar Jahren ein Gerät von Caso OHNE Drehteller gekauft. Das war zwar
deutlich teurer als die Modelle mit, aber die Tatsache, dass das Gerät
einen glatten Boden hat, den man ganz einfach mal auswischen kann, wenn
was danebengeht, war mir das wert.

- j -
--
Mail address is valid for a limited time only.

And now for something completely different...
Detlef Wirsing
2017-05-12 15:36:12 UTC
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Raw Message
Post by Joerg Walther
Post by Mathias Fuhrmann
Damals waren sie m.E. besser, da kein Drehteller erforderlich war.
Und genau wegen des meist gakeligen Drehtellers habe ich mir vor ein
paar Jahren ein Gerät von Caso OHNE Drehteller gekauft. Das war zwar
deutlich teurer als die Modelle mit, aber die Tatsache, dass das Gerät
einen glatten Boden hat, den man ganz einfach mal auswischen kann, wenn
was danebengeht, war mir das wert.
Das ist nicht der einzige Vorteil. Für mich ist ausschlaggebend, dass
ich ovale Bräter verwenden kann. Mein Kombi-Backofen von Bosch (mit
Mikrowelle) hat ein vorgegebenes Programm zum Grillen von Hähnchen,
bei dem die Mikrowelle mitbenutzt wird. Das geht ratzfatz, und das
Ergebnis ist ordentlich. Da ich, gerade beim Grillen, eher dicke,
fette Hähnchen verwende, würde das mit Drehteller oder runder Glasform
nicht klappen.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Wolfgang Kynast
2017-05-12 16:12:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Detlef Wirsing
Post by Joerg Walther
Post by Mathias Fuhrmann
Damals waren sie m.E. besser, da kein Drehteller erforderlich war.
Und genau wegen des meist gakeligen Drehtellers habe ich mir vor ein
paar Jahren ein Gerät von Caso OHNE Drehteller gekauft. Das war zwar
deutlich teurer als die Modelle mit, aber die Tatsache, dass das Gerät
einen glatten Boden hat, den man ganz einfach mal auswischen kann, wenn
was danebengeht, war mir das wert.
Naja, bei meiner MW entnimmt man den (Glas-)Drehteller und stellt ihn
in den GS. Drehkranz raus und schon kann man auch den Boden wischen.
Was aber selten nötig ist.
Post by Detlef Wirsing
Das ist nicht der einzige Vorteil. Für mich ist ausschlaggebend, dass
ich ovale Bräter verwenden kann.
Gut, das Argument muss ich gelten lassen.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Mike Grantz
2017-05-12 02:25:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ole Harms
Die MW habe ich vor 20 Jahren geerbt und steht seitdem im Eck!
Seit Jahren steht die MW im Keller, weil in der Küche ohne zusätzliches
Regal kein Platz für sie ist.

Nun frage ich mich, bin ich zu faul, um ein Regal an zu bringen, oder
brauche ich keine MW?
--
Ulrich F. Heidenreich schrieb unter der MSG-ID
<mrvfih.3vs39gv.1!not-for-***@ufh.invalid.de>:

"Dieses Ossipack ist einfach nur zum - mit Verlaub - Kotzen."
Jürgen Exner
2017-05-11 16:13:13 UTC
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Post by H.-P. Schulz
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Also: Warum brauche ausgerechnet ich keinen Mikrowellenofen?
In der heimischen Kueche "braucht" niemand eine Mikrowelle ("MW"). Alle
Gerichte lassen sich auch auf andere Arten zubereiten.

Es ist eine Frage des Komforts: manche Anwendungen sind mit MW schneller
und/oder bequemer. Sei es Babyflaeschchen schnell aufwaermen (sehr viel
schneller und einfacher als mit Topf und Wasserbad auf dem Herd und das
ist nachts um 03:00 Uhr sehr wichtig) oder auch nur eine Frankfurter
Wurst fuer den Kartoffelsalat heiss machen. Was natuerlich auch im
Wasserbad geht, nur langsamer ist und einen extra Topf braucht.
Sehr nuetzlich auch zum schnellen und dennoch kontrollierten Auftauen
von Gefriergut, was man aber natuerlich mit entsprechender Planung auch
ueber Nacht im Kuehlschrank machen kann, halt entsprechend langsamer.

Wo die MW wirklich sehr viel besser ist als Topf und Herdplatte, ist das
Erhitzen von vorgekochten Speisen.
Vor 40 Jahren war das der Henkelmann, der um 10:00 Uhr eingesammelt, in
grossen Wasserbad erhitzt, und dann puenktlich zur Mittagspause um 12:00
Uhr wieder ausgeteilt wurde.
Heute findet sich in jedem Buero eine MW, in der man sich sein
MIttagessen selber aufwaermen kann. Diese MWdurch Herd und Toepfe
ersetzen, ... nein, ich will nicht mal daran denken, wie diese
Buerokueche nach nur 3 Tagen aussehen wuerde.

jue
Bodo Mysliwietz
2017-05-11 18:58:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jürgen Exner
In der heimischen Kueche "braucht" niemand eine Mikrowelle ("MW"). Alle
Gerichte lassen sich auch auf andere Arten zubereiten.
Es ist eine Frage des Komforts: manche Anwendungen sind mit MW schneller
und/oder bequemer. Sei es Babyflaeschchen schnell aufwaermen (sehr viel
schneller und einfacher als mit Topf und Wasserbad auf dem Herd und das
ist nachts um 03:00 Uhr sehr wichtig) oder auch nur eine Frankfurter
Wurst fuer den Kartoffelsalat heiss machen. Was natuerlich auch im
Wasserbad geht, nur langsamer ist und einen extra Topf braucht.
... und somit deutlich mehr Energie. Wie bei vielen Anwendungsfällen.
Post by Jürgen Exner
Sehr nuetzlich auch zum schnellen und dennoch kontrollierten Auftauen
von Gefriergut, was man aber natuerlich mit entsprechender Planung auch
ueber Nacht im Kuehlschrank machen kann, halt entsprechend langsamer.
Tiefgekühlte Bäckerbrötchen, zuvor frisch eingefroren, sind nach
MW-auftauchen quasi ofenfrisch ... knusprig. Dauert 2x 10s.

Das Brötchen über Nacht im KS will ich nicht wirklich essen. Dafür den
Backofen anwerfen ist Energieverschwendung und führt zu weiterem
austrocknen.... Vorteil MW.
Post by Jürgen Exner
Wo die MW wirklich sehr viel besser ist als Topf und Herdplatte, ist das
Erhitzen von vorgekochten Speisen.
Ich esse längst nicht alles mögliche das mit einer MW aufgewärmt wurde.
Aber für mal eben einen Teller Suppe ist die MW sehr sinnvoll.
Post by Jürgen Exner
Heute findet sich in jedem Buero eine MW, in der man sich sein
MIttagessen selber aufwaermen kann. Diese MWdurch Herd und Toepfe
ersetzen, ... nein, ich will nicht mal daran denken, wie diese
Buerokueche nach nur 3 Tagen aussehen wuerde.
So wie der Mikrokosmos Mikrowelle?!

BTW: In unseren Betriebsküchen sind Herd/Ofen und MW vorhanden und auch
der Ofen wird immer wieder genutzt.
Die intensivste Nutzung wiederfährt jedoch der Kaffeemaschiene :-)
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Siegfrid Breuer
2017-05-12 00:26:00 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Tiefgekühlte Bäckerbrötchen, zuvor frisch eingefroren, sind nach
MW-auftauchen quasi ofenfrisch ... knusprig. Dauert 2x 10s.
Genau aus diesem Grund hatte ich mir 1972 son Ding fuer damals
suendhaft teure 1300DM zugelegt, weil kein Baecker in der naeheren
Umgebung war. Im Vergleich zu damals muessen jedenfalls Mikrowellen
um Potenzen ungefaehrlicher geworden sein:
Das Ding war aus 0,5mm-Stahlblech so präzise gefertigt, daß man
nirgendwo auch nur ein Blatt Papier in eine Gehäusetrennfuge haette
schieben können. Beim Öffnen der Tür gab es mehrere Schalter, die die
Energiezufuhr abschalteten, der erste beim Drücken des
Entriegelungsknopfes und ein zusätzlicher, der schaltete, wenn man die
Tür auch nur einen Millimeter aufzog (möglicherweise gab es noch
einen, der schaltete, wenn man den Türgriff anschaute ;-)). Trotzdem
musste musste das Teil beim F(ernmelde)T(echnischen)Z(entralamt)
angemeldet werden, die zugehörige Urkunde war jederzeit
bereitzuhalten, wenn ein Prüfbeamter vorbeikommen und das Gerät
begucken wollte (es war aber nie einer da).
Das waren noch Zeiten...
In den wackeligen Schuhkarton, der 30 Jahre spaeter (aus Platzgründen,
die alte funktionierte nach wie vor) in meiner Küche mikrowellte,
hatte ich mal mein Handy reingelegt (ohne einzuschalten ;)), weil ich
testen wollte, ob die Rufweiterleitung bei Nichterreichbarkeit auf die
richtige Nummer auflief, und was passierte: Handy bimmelt _in der_
_Mikrowelle_! Mein PT11, das ich immer in die alte Mikrowelle gelegt
hatte, damit bei den vergeblichen Einbuchversuchen der Akku schneller
leer wurde (das war damals sinnvoll vorm Aufladen), tat das dort
definitiv nicht!
--
Post by Bodo Mysliwietz
Aber leider ist uns mit Schimpfen nicht geholfen.
[schimpft Ohlemacher in <***@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Georg Wieser
2017-05-14 12:31:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Siegfrid Breuer
In den wackeligen Schuhkarton, der 30 Jahre spaeter (aus Platzgründen,
die alte funktionierte nach wie vor) in meiner Küche mikrowellte,
hatte ich mal mein Handy reingelegt (ohne einzuschalten ;)), weil ich
testen wollte, ob die Rufweiterleitung bei Nichterreichbarkeit auf die
richtige Nummer auflief, und was passierte: Handy bimmelt _in der_
_Mikrowelle_!
Und? Was willst Du damit sagen?

Nach glaubhaften Ausagen diverser "Tests" ist das Risiko von
"Leckstrahlung" gegenüber Stromgefahren faktisch nicht vorhanden.
Ralph Aichinger
2017-05-11 18:51:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Fürs Babyfläschen aufwärmen ist es irrsinnig praktisch. Mit
so einem Flaschenwärmer mit Wasserbad dauert das ewig.

Eine Tasse Kakao machen geht damit auch deutlich schneller,
als die Milch erst mal in den Topf zu schütten, und dann brennt
sie womöglich noch an bei der kleinen Menge. Früher hab ich auch
Tee so gemacht, mit dem Induktionsherd geht das aber auch am
Herd schnell.

Alles mögliche aufwärmen ist auch praktisch, und Mikrowellen-Popcorn
ist zwar nicht wirklich wichtig, aber wenn man es macht, dann auch
praktischer als in der Pfanne.

/ralph
Georg Wieser
2017-05-14 12:34:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralph Aichinger
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Fürs Babyfläschen aufwärmen ist es irrsinnig praktisch. Mit
so einem Flaschenwärmer mit Wasserbad dauert das ewig.
Zur "Aufzuchtszeit" hätten wir auch nicht drauf verzichten wollen!
Post by Ralph Aichinger
Eine Tasse Kakao machen geht damit auch deutlich schneller,
Jupp.... und das war's dann auch....
Wolfgang Kynast
2017-05-14 13:09:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Ralph Aichinger
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Fürs Babyfläschen aufwärmen ist es irrsinnig praktisch. Mit
so einem Flaschenwärmer mit Wasserbad dauert das ewig.
Zur "Aufzuchtszeit" hätten wir auch nicht drauf verzichten wollen!
Post by Ralph Aichinger
Eine Tasse Kakao machen geht damit auch deutlich schneller,
Jupp.... und das war's dann auch....
"Essen auf Rädern" wird auch dich ereilen ;-)
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Georg Wieser
2017-05-15 17:01:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Georg Wieser
Post by Ralph Aichinger
Post by H.-P. Schulz
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Fürs Babyfläschen aufwärmen ist es irrsinnig praktisch. Mit
so einem Flaschenwärmer mit Wasserbad dauert das ewig.
Zur "Aufzuchtszeit" hätten wir auch nicht drauf verzichten wollen!
Post by Ralph Aichinger
Eine Tasse Kakao machen geht damit auch deutlich schneller,
Jupp.... und das war's dann auch....
"Essen auf Rädern" wird auch dich ereilen ;-)
Dann kauf ich mir wieder eine :-)

NEIN. Das kommt dann in den Konvektomat! Schmeckt wie frisch!
Bodo Mysliwietz
2017-05-15 18:55:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Wolfgang Kynast
Post by Georg Wieser
Post by Ralph Aichinger
Eine Tasse Kakao machen geht damit auch deutlich schneller,
Jupp.... und das war's dann auch....
"Essen auf Rädern" wird auch dich ereilen ;-)
Dann kauf ich mir wieder eine :-)
Made in Thailand oder Poland?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
H.-P. Schulz
2017-05-11 18:57:57 UTC
Permalink
Raw Message
Danke für die zahlreichen und erhellenden Beiträge!

Das mit dem Reste Aufwärmen scheint wohl die verbreitetste und
beliebteste Anwendung. Fällt bei mir flach, da ich sowieso nur alle
paar Wochen was Warmes esse, und dann wird das auch alle.
Auftauen - na ja. Aber ich bin meist nicht so kurzentschlossen, weiß
zB schon morgens, dass ich am Nachmittag Kuchen essen werde - und kann
gleich morgens die gewünschte Menge aus der Tiefkühlung nehmen.

Aber mal eine technische Frage:
Erinnere ich das richtig, dass die MW die Speisen sozusagen instantan
durchdringt, sie also auch innen gleichwie außen erwärmt/gart? Beim
Herd oder Ofen geht es ja von außen nach innen mit der Hitze - was ja
sogar, bei Braten etwa, erwünscht sein kann. Und die MW wirkt also
überall gleich? Ein Steak etwa würde nie anders als "durch" zu haben
sein (ja, ich weiß, dass man Steak nicht in der MW brät)?

Wie werden Eier in der MW?
Kartoffeln?
Wird Fisch eher wie gekocht ("gedünstet") oder wie gebraten?
Wilhelm Ernst
2017-05-11 20:01:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Erinnere ich das richtig, dass die MW die Speisen sozusagen instantan
durchdringt, sie also auch innen gleichwie außen erwärmt/gart? Beim
Herd oder Ofen geht es ja von außen nach innen mit der Hitze - was ja
sogar, bei Braten etwa, erwünscht sein kann. Und die MW wirkt also
überall gleich? Ein Steak etwa würde nie anders als "durch" zu haben
sein (ja, ich weiß, dass man Steak nicht in der MW brät)?
Wie werden Eier in der MW?
Kartoffeln?
Wird Fisch eher wie gekocht ("gedünstet") oder wie gebraten?
Die Wirkung kommt von innen - da die Wassermoleküle erhitzt werden. Es
kann vorkommen, dass ein Stück außen lauwarm und innen heiß ist.
Demzufolge:
Eier - ungeschützt in die MW - explodieren. Deshalb gibt es dafür
spezielle Eierkocher mit innen liegendem abschirmenden Metall und einem
Wasserreservoir, das verdampft wird. Nicht zu empfehlen...klassisch im
Wasserbad ist besser und reproduzierbar.

Kartoffeln verlieren ihre Konsistenz - habe ich noch nicht probiert.
Fisch, roh, wird vermutlich Pampe, wenn er gar ist, da die Zellstruktur
zerstört wird. Deshalb tiefgefrorenen Fisch nur mit geringer Leistung
auftauen. Vorgegarten/gebratenen Fisch auch nur mit geringer Leistung
erwärmen.
Leistung meint eigentlich Durchschnittsleistung, da ich noch keine MW
gefunden habe, in der die Strahlungsleistung wirklich reduziert wird.
Man pulst nur unterschiedlich lange mit der festen Strahlungsleistung...
hth
Willi
--
"Wer sich die (völlig deutsche) Steuerfachsprache anschaut,
erkennt, daß es keinesfalls englischer Fachausdrücke
bedarf, um sich völlig unverständlich auszudrücken"
Martin Gerdes in <***@4ax.com>
Ludger Averborg
2017-05-11 20:55:06 UTC
Permalink
Raw Message
On Thu, 11 May 2017 22:01:08 +0200, Wilhelm Ernst
Post by Wilhelm Ernst
Post by H.-P. Schulz
Kartoffeln?
Wird Fisch eher wie gekocht ("gedünstet") oder wie gebraten?
Die Wirkung kommt von innen - da die Wassermoleküle erhitzt werden. Es
kann vorkommen, dass ein Stück außen lauwarm und innen heiß ist.
Kartoffeln verlieren ihre Konsistenz
Nein, die werden ganz normal gegart, wenn man Wasser zugibt.
Ohne Wasser trocknen sie an der Oberfläche aus.
Ich mache gern Kartoffelgratin in der MW: Kartoffeln in
nicht zu dünne Scheiben, mit Sahne/Milch, bisschen
Knoblauch, bischen Instantbrühe, bisschen Pfeffer mischen,
dann 15 min in die MW (paarmal umrühren). Unter dem Grill
noch überbacken.
Post by Wilhelm Ernst
- habe ich noch nicht probiert.
Fisch gart wie gedünsteter Fisch (passiert stellenweise,
wenn man TK-Fisch in der MW bisschen zu lange auftaut).
Lars Wilhelm
2017-05-12 10:24:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wilhelm Ernst
Leistung meint eigentlich Durchschnittsleistung, da ich noch keine MW
gefunden habe, in der die Strahlungsleistung wirklich reduziert wird.
Man pulst nur unterschiedlich lange mit der festen Strahlungsleistung...
In der Pauschalität falsch. Min Gerät von Panasonic kann im oberen Leistungsbereich das Magnetron regeln- gepulst werden nur wirklich kleine Leistungen- so 100 W oder so.
Wilhelm Ernst
2017-05-12 18:56:27 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 12 May 2017 03:24:45 -0700 (PDT)hat Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Post by Wilhelm Ernst
Leistung meint eigentlich Durchschnittsleistung, da ich noch keine MW
gefunden habe, in der die Strahlungsleistung wirklich reduziert wird.
Man pulst nur unterschiedlich lange mit der festen Strahlungsleistung...
In der Pauschalität falsch. Min Gerät von Panasonic kann im oberen Leistungsbereich das Magnetron regeln- gepulst werden nur wirklich kleine Leistungen- so 100 W oder so.
Danke für die Ergänzung!
Gibst Du mal bitte den Typ preis? Ich will mal schauen, wie die das
machen. Man wird alt wie 'ne Kuh und lernt immer dazu!
Willi
Lars Wilhelm
2017-05-13 10:24:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wilhelm Ernst
Am Fri, 12 May 2017 03:24:45 -0700 (PDT)hat Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Post by Wilhelm Ernst
Leistung meint eigentlich Durchschnittsleistung, da ich noch keine MW
gefunden habe, in der die Strahlungsleistung wirklich reduziert wird.
Man pulst nur unterschiedlich lange mit der festen Strahlungsleistung...
In der Pauschalität falsch. Min Gerät von Panasonic kann im oberen Leistungsbereich das Magnetron regeln- gepulst werden nur wirklich kleine Leistungen- so 100 W oder so.
Danke für die Ergänzung!
Gibst Du mal bitte den Typ preis? Ich will mal schauen, wie die das
machen. Man wird alt wie 'ne Kuh und lernt immer dazu!
Willi
Klar. Ich hab ne ältere Panasonic. Das Zauberwort heißt "Inverter" Technologie.
Damit regelt man im Magnetron den Anodenstrom- während bei klassischen Magnetrons die Kathodenheizung gepulst wird.
Detlef Wirsing
2017-05-12 11:16:01 UTC
Permalink
Raw Message
Wilhelm Ernst schrieb zur Mikrowelle:

[...]
Post by Wilhelm Ernst
Die Wirkung kommt von innen - da die Wassermoleküle erhitzt werden. Es
kann vorkommen, dass ein Stück außen lauwarm und innen heiß ist.
[...]

Das ist eine sogenannte "Urban Legend", stimmt also nicht. Kann man
ganz leicht ausprobieren, indem man z.B. einen Fleischklops in der
Mikrowelle gart.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Andreas Karrer
2017-05-12 14:44:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Detlef Wirsing
[...]
Post by Wilhelm Ernst
Die Wirkung kommt von innen - da die Wassermoleküle erhitzt werden. Es
kann vorkommen, dass ein Stück außen lauwarm und innen heiß ist.
[...]
Das ist eine sogenannte "Urban Legend", stimmt also nicht. Kann man
ganz leicht ausprobieren, indem man z.B. einen Fleischklops in der
Mikrowelle gart.
Stimmt doch. Kann man ganz leicht ausprobieren, indem man z.B. eine
übriggebliebene Fleischpastete oder ein Stück Pizza in der WM
erhitzt. Dann wird die (wasserarme) Teigkruste aussenrum kaum warm, die
wasserhaltige Füllung dagegen brühheiss. Da reinzubeissen ist eine
schmerzhafte Erfahrung, die sehr viele MW-Benutzer gemacht haben, und
von daher kommt wohl, was du als UL bezeichnest.

Es stimmt also halb.

Bei einem Fleischklops oder sonst einem einigermassen homogenen Gebilde
mit hohem Wasseranteil (Kartoffel, Schälchen mit Sauce usw.) spielt die
Eindringtiefe der Mikrowellen eine Rolle. Und die wird für die
gegebene Frequenz von 2.44 GHz im wesentlichen von der dielektrischen
Leitfähigkeit (Permittivität) bestimmt, diese wiederum hängt vom
Material und von der Temperatur ab. Die Temperaturabhängigkeit ist
besonders beim Wasser sehr stark ausgeprägt, ausserdem ist die
Eindringtiefe bei Salzwasser (Saucen z.B.) noch geringer als bei reinem
Wasser.

Bei http://www.pueschner.com/de/microwave-technology/penetration-depths
gibt es eine Tabelle:

Wasser 45 °C : 1.4 cm
Wasser 95 °C : 5.7 cm
Eis -12 °C : 1100 cm
Brot 25 °C : 2 .. 5 cm
Fleisch 25 °C : 0.9 .. 1.2 cm

Nach 1 cm Fleisch kommt also nur noch etwa 37% (1/e) der Leistungsdichte
an der Oberfläche an. Der Klops wird also wirklich vor allem aussen heiss.

Bei wirklichem Wasser (also einem Glas Wasser) ist die Eindringtiefe
etwas grösser, aber da spielt es ohnehin keine grosse Rolle, weil
sich das aussen stärker erwärmte Wasser durch Konvektion- oder andere
Strömungen mit dem kälteren innen vermischt.

Die hohe Eindringtiefe von Eis zeigt auch, warum sich das MW-Gerät
eher schlecht zum Auftauen eignet. Wirklich erhitzt wird fast nur das
bereits geschmolzene Wasser an der Oberfläche; durch das Eis selber
geht die MW-Strahlung hindurch.

- Andi
Detlef Wirsing
2017-05-12 16:13:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Karrer
Post by Detlef Wirsing
[...]
Post by Wilhelm Ernst
Die Wirkung kommt von innen - da die Wassermoleküle erhitzt werden. Es
kann vorkommen, dass ein Stück außen lauwarm und innen heiß ist.
[...]
Das ist eine sogenannte "Urban Legend", stimmt also nicht. Kann man
ganz leicht ausprobieren, indem man z.B. einen Fleischklops in der
Mikrowelle gart.
Stimmt doch. Kann man ganz leicht ausprobieren, indem man z.B. eine
übriggebliebene Fleischpastete oder ein Stück Pizza in der WM
erhitzt. Dann wird die (wasserarme) Teigkruste aussenrum kaum warm, die
wasserhaltige Füllung dagegen brühheiss.
Da unterliegst Du einem Fehlschluss. Der Temperaturunterschied
entsteht durch die unterschiedliche Beschaffenheit von Kruste und
Füllung. Mikrowellen erhitzen Wasser sehr schnell und effizient. Eine
relativ trockene Teigkruste dagegen wird dagegen eher weiter
ausgetrocknet als erhitzt. Versuch mal, ein Blatt Papier in der
Mikrowelle zu erhitzen. Dazu kommt, dass alles, was feucht oder nass
ist, die Wärme viel länger hält als Trockenes. Während man die Kruste
der Pastete schon anfassen kann, ist sie innen noch kochend heiß.
Post by Andreas Karrer
Da reinzubeissen ist eine
schmerzhafte Erfahrung, die sehr viele MW-Benutzer gemacht haben, und
von daher kommt wohl, was du als UL bezeichnest.
Nur, wenn man regelmäßig den Physikunterricht verpasst hat.
Post by Andreas Karrer
Es stimmt also halb.
Nein, es stimmt nicht. Siehe oben. Wenn Du die Pastete im Backofen
erhitzt, verbrennst Du Dir auch an der Füllung das Maul und nicht an
der Kruste.

Um zu überprüfen, ob Mikrowellen von innen nach außen oder umgekehrt
erhitzen, muss man schon darauf achten, dass es sich um homogenes
Material handelt. Deshalb der Fleischklops als Beispiel.

[...]
Post by Andreas Karrer
Die hohe Eindringtiefe von Eis zeigt auch, warum sich das MW-Gerät
eher schlecht zum Auftauen eignet. Wirklich erhitzt wird fast nur das
bereits geschmolzene Wasser an der Oberfläche; durch das Eis selber
geht die MW-Strahlung hindurch.
Zum Auftauen verwende ich die Mikrowelle eher selten. Eingefrorene
Brötchen taue ich manchmal auf. 3 Stück dauern 30 Sekunden bei 360
Watt (in meiner Mikrowelle - die Leistung schwankt ja immer etwas).
Nach 20 Sekunden sind sie innen noch gefroren, nach 60 Sekunden zäh
wie Leder.

Der Fehler, der beim Auftauen oft gemacht wird, ist die Verwendung
einer zu hohen Leistung. Wenn ich nicht gerade kurzfristig Brötchen
brauche, lege ich sie deshalb einfach bei Zimmertemperatur auf die
Kimme. Nach 30 Minuten sind sie aufgetaut und fast genauso wie zu dem
Zeitpunkt, als ich sie eingefroren habe.

Beim Auftauen wie beim Garen sind niedrigere Wattzahlen besser. Wer es
wirklich eilig hat, sollte lieber kalt essen, essen gehen oder sich
was kommen lassen - oder gleich besser planen. Ein tiefgefrorenes
Hähnchenbrustfilet, das mit 600 oder mehr Watt "aufgetaut" wurde, wird
vermutlich hinterher selbst der Hund nicht mehr fressen. Außen gar,
innen immer noch roh oder gefroren ist ein untrügliches Zeichen für
zuviel Mikrowellenleistung.

Meine Fleischvorräte sind vakuumiert. Normalerweise lege ich am
Vorabend raus, was ich am nächsten Tag brauche. Muss es einmal
schneller gehen, lege ich den Vakuumbeutel geschlossen in kaltes
Wasser. Muss es ganz schnell gehen, nehme ich warmes Wasser.
Hackfleisch friere ich in flachen Platten vakuumiert ein. Das taue ich
normalerweise im Kühlschrank auf. 1 kg braucht 12-24 Stunden. Kompakte
Fleischstücke wie Schweinebraten oder Hähnchen taue ich verpackt über
Nacht bei Zimmertemperatur auf. Einen Schweinebraten von ca. 1,6 kg
habe ich mal versucht im Kühlschrank aufzutauen. Nach 5 Tagen war der
innen immer noch gefroren.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Andreas Karrer
2017-05-12 21:25:30 UTC
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Post by Detlef Wirsing
Post by Andreas Karrer
Stimmt doch. Kann man ganz leicht ausprobieren, indem man z.B. eine
übriggebliebene Fleischpastete oder ein Stück Pizza in der WM
erhitzt. Dann wird die (wasserarme) Teigkruste aussenrum kaum warm, die
wasserhaltige Füllung dagegen brühheiss.
Da unterliegst Du einem Fehlschluss.
Nein.
Post by Detlef Wirsing
Der Temperaturunterschied
entsteht durch die unterschiedliche Beschaffenheit von Kruste und
Füllung.
Sag ich ja. Was du unterschiedliche Beschaffenheit nennt, nenn ich
unterschiedlichen Wassergehalt.
Post by Detlef Wirsing
Post by Andreas Karrer
Da reinzubeissen ist eine
schmerzhafte Erfahrung, die sehr viele MW-Benutzer gemacht haben, und
von daher kommt wohl, was du als UL bezeichnest.
Nur, wenn man regelmäßig den Physikunterricht verpasst hat.
Die ganz überwiegend grosse Mehrzahl der Leute benutzt Küchengeräte
ohne eine blasse Ahnung von Physik, und das erfolgreich. Die ganz
überwiegend grosse Mehrzahl der Physiker kann nicht kochen und
ernährt sich von McDonalds und Co. (just kidding).
Post by Detlef Wirsing
Post by Andreas Karrer
Es stimmt also halb.
Nein, es stimmt nicht. Siehe oben. Wenn Du die Pastete im Backofen
erhitzt, verbrennst Du Dir auch an der Füllung das Maul und nicht an
der Kruste.
Doch, genau das - sich die Lippen an der Kruste verbrennen - würde man,
wenn man direkt ab Ofen zubeissen würde. Nur tut man das nicht,
weil man von der Strahlungshitze merkt, dass Kruste heiss ist, und
deshalb ein Weilchen wartet. Bei der MW ist das nicht so, da wird die
Kruste nur lauwarm.
Post by Detlef Wirsing
Um zu überprüfen, ob Mikrowellen von innen nach außen oder umgekehrt
erhitzen, muss man schon darauf achten, dass es sich um homogenes
Material handelt. Deshalb der Fleischklops als Beispiel.
Genau diesen Unterschied (zwischen homogenen Teilen wie
Klops&Kartoffeln und inhomogenen wie Pasteten) hab ich mit meinem
Posting zu erklären versucht.

Eigentlich sind wir derselben Meinung.


- Andi
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2017-05-11 20:16:27 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Erinnere ich das richtig, dass die MW die Speisen sozusagen
instantan durchdringt, sie also auch innen gleichwie außen
erwärmt/gart? Beim Herd oder Ofen geht es ja von außen nach innen
mit der Hitze - was ja sogar, bei Braten etwa, erwünscht sein
kann. Und die MW wirkt also überall gleich?
Nein. Richtig ist, dass die Mikrowellen eine gewisse Eindringtiefe
haben (Wikipedia spricht von einigen cm). Der Erwärmungsvorgang
verläuft also anders, als beim Herd, aber - insbesondere bei
größeren Mengen - durchaus nicht gleichmäßig.
Post by H.-P. Schulz
Wie werden Eier in der MW?
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

2017! Das Jahr von Stefan. Fanatischer wird's nie.
(Sloganizer)
Ludger Averborg
2017-05-11 20:45:09 UTC
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On Thu, 11 May 2017 20:57:57 +0200, H.-P. Schulz
Post by H.-P. Schulz
Erinnere ich das richtig, dass die MW die Speisen sozusagen instantan
durchdringt, sie also auch innen gleichwie außen erwärmt/gart?
"gleichwie" bestimmt nicht, aber die MW dringen tiefer ein.
Genau das ist wichtig beim Auftauen und beim Erwärmen von
breiartigen Sachen. Umrühren muss man schon, aber es brennt
nicht an, weil die Wärme nicht in einer sehr dünnen
Kontaktschicht entsteht.

l.
Thomas Einzel
2017-05-11 20:57:09 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Danke für die zahlreichen und erhellenden Beiträge!
...
Post by H.-P. Schulz
Erinnere ich das richtig, dass die MW die Speisen sozusagen instantan
durchdringt, sie also auch innen gleichwie außen erwärmt/gart?
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrowellenherd#Wirkungsweise
Post by H.-P. Schulz
Beim
Herd oder Ofen geht es ja von außen nach innen mit der Hitze - was ja
sogar, bei Braten etwa, erwünscht sein kann. Und die MW wirkt also
überall gleich?
Es gibt einen Grund, warum eine 1kW µWelle 1l Suppe deutlich schneller
erwärmt als 1l in einem Topf auf einer 1,8kW Kochplatte.
Post by H.-P. Schulz
Ein Steak etwa würde nie anders als "durch" zu haben
sein (ja, ich weiß, dass man Steak nicht in der MW brät)?
...und mit letzterem damit ist diese Frage... obsolet.
Post by H.-P. Schulz
Wie werden Eier in der MW?
https://www.amazon.de/Mikrowellen-Turbo-Ei-4-x/dp/B0070LCQG8

Die Eier werden darin ohne Schale "aufgeschlagen" eingefüllt und schnell
gegart. Möglichst noch die Eidotter einstechen.
(ähnliche "Eierbecher" habe ich vor vielen Jahren mal probiert, ich
mag/wir mögen aber eher Spiegelei oder Rührei aus der Pfanne oder ein
klassisch gekochtes Ei)
Post by H.-P. Schulz
Kartoffeln?
nie darin gekocht
Post by H.-P. Schulz
Wird Fisch eher wie gekocht ("gedünstet") oder wie gebraten?
So gar nicht. Ich nehme z.B. für Lachsfilets die Grillfunktion unserer
µWellenGrillHeißluftKombi, 10 min Grill von jeder Seite ohne vorheizen
(nur ein wenig Öl, Salz, Gewürze), fertig. So etwas mit einer "reinen"
µWelle machen zu wollen ist oft nur eine "Siehst du, geht nicht!" Idee.

Locker bleiben und wohl bekomms.
--
Thomas
Siegfrid Breuer
2017-05-12 00:26:00 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Wie werden Eier in der MW?
Ohne zusaetzliches Equipment garnicht gut:
Das war mit das Erste, was ich 1972 bei meiner neuen Mikrowelle
ausprobiert hatte, schon, weil in der Bedienungsanleitung stand,
das solle man nicht tun, und ich war jung und abenteuerlustig:
Nach sehr kurzer Zeit explodierte das Ei handgranatenartig, und
der Inhalt war gleichmaessig an den Waenden des Garraums verteilt.
Angepappt aber trocken, vermutlich im Flug gegart.
Die naechste Erkenntnis war, dass man dieses Geraet hervorragend zur
Erhitzung von Grog (aus Baerenfang damals, ein Honiglikoer) benutzen
konnte. Als ich am naechsten Tag aus dem Koma erwachte, war noch ein
halbes Glas "Grog" uebrig, sodass ich herausfinden konnte, dass ich
zum Schluss das Wasser weggelassen hatte, und nur noch den Baerenfang
erhitzt hatte. - Tolle Erfindung, sone Mikrowelle!
--
Post by H.-P. Schulz
Na, wenn das jetzt keine Situationskomik ist ;-)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Jochen Kriegerowski
2017-05-12 03:53:27 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Wie werden Eier in der MW?
Rührei geht ziemlich gut. Öfters mal umrühren.
Post by H.-P. Schulz
Kartoffeln?
Wie anderes Gemüse: Nicht zu großes, ziemlich dichtes
Gefäß, Schlückchen Wasser für aureichend Dampf gegen
Austrocknen.
Post by H.-P. Schulz
Wird Fisch eher wie gekocht ("gedünstet") oder wie gebraten?
Wird gedünstet.

Gruß
Jochen
Uwe Weiss
2017-05-12 18:32:50 UTC
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Raw Message
Post by Jochen Kriegerowski
Post by H.-P. Schulz
Wie werden Eier in der MW?
Rührei geht ziemlich gut. Öfters mal umrühren.
Post by H.-P. Schulz
Kartoffeln?
Wie anderes Gemüse: Nicht zu großes, ziemlich dichtes
Gefäß, Schlückchen Wasser für aureichend Dampf gegen
Austrocknen.
Oder so:
http://www.chefkoch.de/rezepte/1807831292509068/Pellkartoffeln-Rucki-Zucki.html

Gruß

-Uwe-
Robert Waldner
2017-05-11 22:50:54 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Ich frage das, weil man sich ungern so hinterwäldlerisch fühlt, so
abgehängt oder so. Andererseits ist so ein Teil ja nicht gerade klein,
will ggf. also einen Platz haben. Und so weiter ...
Also: Warum brauche ausgerechnet ich keinen Mikrowellenofen?
Warum _Du_ keine MW brauchst: keinen Dunst.

Aber es gibt schon Einsatzgebiete, je nach persoenlicher Situation.

Als ich noch 3 Tage/Woche weit auswaerts eine Mikro-Dienstwohnung
bewohnen "durfte", war die MW taeglicher Warmfutter-Auftauer. Fuer
einen richtigen Herd war kein Platz, und mit der Einzel-Kochplatte
am Schreibtisch kochen mir zu muehsam. Also MW-taugliche Tiefkuehl-Kost
gefressen (ja, das ist der korrekte Ausdruck).

Wir haben die spaeter auch taeglich mehrfach benutzt, als wir fuer die
damaligen Felinen selbst kochen mussten - 2x/Tag frisch kochen war
nicht drin, die MW wurde daher zum auftauen/aufwaermen genutzt.

Den eingebauten Grill haben auch danach noch gelegentlich (schaetze 2-5x/
Jahr) benutzt, zum Aufbacken tiefgefronerer Broetchen. Wenn das Teil schon
mal da ist, ist es effektiver als der "grosse" Backofen - es muss ja weniger
Luftvolumen mitgeheizt werden.

Als der Grill letztes Jahr ex ging, haben wir das ganze Geraet entsorgt,
und keinen Nachfolger gekauft.
(Ein Mal haben wir das Teil seither vermisst - wir hatten noch eine
Packung Mikrowellen-Popcorn kurz vorm MHD.)

Meine Grossmutter zB steht auf heisse Milch im Kaffee[0], da leistet die MW
auch effektive Dienste - um so Kleinstmengen an Fluessigkeit heiss zu
kriegen, ist ein Topf am Herd einfach irgendwie ungeeignet.

0: damit man _noch_ laenger warten muss, bis das Zeug auf Trinktemperatur
ist ;-)

cheers,
&rw
--
-- I have always wished that my computer would be as easy to use
-- as my telephone. My wish has come true. I no longer know how
-- to use my telephone. - Bjarne Stroustrup
Ka Prucha
2017-05-12 04:03:53 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
Meine Mutter (92 Jahre alt) findet sie praktisch zum aufwärmen von
Speisen (Abends, meist die Resten vom frisch gekochtem Mittagessen)
und oft auch zum erhitzen ihres löslichen Kaffees (in der Nacht).

Ich verwende sie auch für Pudding, erwärmen von Butter für Kuchen und
Torten und ebenfalls erhitzen von Speiseresten.

mfg Karl Prucha
Georg Wieser
2017-05-14 12:11:34 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Ist ernst gemeint, und ich würde mich über ernsthafte Antworten
freuen.
MW hat ja so gut wie jeder. Auch ich hatte das mal, aber nun schon
seit langem nicht mehr, und ich erinnere mich nicht, das Gerät jemals
für etwas eingesetzt zu haben, das wirklich *nur* die MW kann.
In welcher Art Haushalt, welcher Art Leben, spielt die MW eine
wirklich wichtige Rolle?
Ich frage das, weil man sich ungern so hinterwäldlerisch fühlt, so
abgehängt oder so. Andererseits ist so ein Teil ja nicht gerade klein,
will ggf. also einen Platz haben. Und so weiter ...
Also: Warum brauche ausgerechnet ich keinen Mikrowellenofen?
Ein Glas Milch schnell und garantiert sicher und "unfallfrei" auf
Kaba-Trinktemperatur bringen.... Das einzige für was das Teil nachdem
die Kinder aus dem Fläschchen/Gläschen-Alter raus waren verwendet wurde.

Und das Einzige wo sie mir heute, nach gut 20 Jahren noch ab und zu fehlt.
Martin Τrautmann
2017-05-14 12:55:42 UTC
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Raw Message
Post by Georg Wieser
Ein Glas Milch schnell und garantiert sicher und "unfallfrei" auf
Kaba-Trinktemperatur bringen.... Das einzige für was das Teil nachdem
die Kinder aus dem Fläschchen/Gläschen-Alter raus waren verwendet wurde.
Und das Einzige wo sie mir heute, nach gut 20 Jahren noch ab und zu fehlt.
Ich verwende sie z.B. als Turbo, wenn der Auflauf statt in 45 Minuten
schon in unter 30 Minuten fertig werden soll - erst mal 10 Minuten
Mikrowelle auf Kochtemperatur hochpushen, insgesamt dann 30 Minuten mit
Heißluft überbacken. Bei nur einer Auflaufform reicht dafür die
Mikrowelle mit Backofen. Bei zweien schichte ich in den Backofen um.

Schönen Gruß
Martin
Lothar Frings
2017-05-15 21:12:55 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Also: Warum brauche ausgerechnet ich keinen Mikrowellenofen?
Keine Ahnung. Es hängt wohl von den
persönlichen Gewohnheiten ab. Sollten
mich deine jemals so sehr interessieren,
daß ich mir darüber Gedanken mache,
frage ich. Versprochen. Aber im Moment
geht es noch so.

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