Discussion:
Müll(trennungs)frage zu Papier/Karton
(zu alt für eine Antwort)
H.-P. Schulz
2017-03-10 12:27:42 UTC
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Raw Message
Wie verhält sich das eigentlich mit den üblichen Kartonverpackungen?
Der Karton ist ja in aller Regel irgendwie behandelt: bedruckt,
beklebt, gewalzt, beschichtet oder wasweißich; meist, um irgendwie
Glanz zu erzielen, aber auch wegen Aromadichtigkeit usw..
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?

Überhaupt: Wie geht denn sowas in der Verwertung säuberlich
aufzutrennen, ich meine alle diese Verbundmaterialien aus Karton und
Folie und so?
Ich finde oft, dass die Hersteller verstärkt angehalten gehörten, die
Verpackungsmaterialien *leicht* trenn- und rezykelbar zu gestalten. Da
braucht man gar nicht den bekannten Witz mit dem Teebeutel zu bemühen
...

Mich würde noch interessieren inwieweit es nur eine UL ist, dass es eh
nicht darauf ankomme, weil ohnehin alles, was nicht Glas oder Metall
ist verfeuert werde (... wogegen m.E. ja auch gar nichts einzuwenden
wäre).
Ludger Averborg
2017-03-10 13:07:17 UTC
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Raw Message
On Fri, 10 Mar 2017 13:27:42 +0100, H.-P. Schulz
Post by H.-P. Schulz
Wie verhält sich das eigentlich mit den üblichen Kartonverpackungen?
Der Karton ist ja in aller Regel irgendwie behandelt: bedruckt,
beklebt, gewalzt, beschichtet oder wasweißich; meist, um irgendwie
Glanz zu erzielen, aber auch wegen Aromadichtigkeit usw..
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?
Überhaupt: Wie geht denn sowas in der Verwertung säuberlich
aufzutrennen, ich meine alle diese Verbundmaterialien aus Karton und
Folie und so?
Ich finde oft, dass die Hersteller verstärkt angehalten gehörten, die
Verpackungsmaterialien *leicht* trenn- und rezykelbar zu gestalten. Da
braucht man gar nicht den bekannten Witz mit dem Teebeutel zu bemühen
...
Mich würde noch interessieren inwieweit es nur eine UL ist, dass es eh
nicht darauf ankomme, weil ohnehin alles, was nicht Glas oder Metall
ist verfeuert werde (... wogegen m.E. ja auch gar nichts einzuwenden
wäre).
Papier wird ja fürs Recycling in jedem Falle zu einer
Faserflüssigkeit zerkleinert/ aufgelöst. Aus der kann man
Fremdkörper (z. B. Kunststoffanteile, die ja nicht mit
zerfasern) gut herausfiltern. In anderen Stufen werden
Druckfarben von den Fasern gelöst (deinking). Da ist wohl
die Technologie schon vorhanden, um mit Verpackungen umgehen
zu können. Und Kunststoff/Papier-Mischfranktionen bilden ein
begehrtes Brennmaterial z. B. für die Zementfabriken (die
dann entsprechend Schweröl einsparen).

l.
Ina Koys
2017-03-10 14:36:15 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Mich würde noch interessieren inwieweit es nur eine UL ist, dass es eh
nicht darauf ankomme, weil ohnehin alles, was nicht Glas oder Metall
ist verfeuert werde
Also Papier wird meines Wissens wirklich ganz gut abgetrennt,
organisches wohl allgemein. Aber die Berliner Stadtreinigung wirbt
offensiv damit, sonst ungefähr alles ins Fernwärmenetz einzuspeisen,
also zu verfeuern. Dass das die schlechteste der legalen Möglichkeiten
ist, sagt sie nicht dazu.

https://www.bsr.de/muellheizkraftwerk-ruhleben-22041.php

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de
Wolfgang Kynast
2017-03-10 15:46:48 UTC
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Raw Message
Post by Ina Koys
Post by H.-P. Schulz
Mich würde noch interessieren inwieweit es nur eine UL ist, dass es eh
nicht darauf ankomme, weil ohnehin alles, was nicht Glas oder Metall
ist verfeuert werde
Also Papier wird meines Wissens wirklich ganz gut abgetrennt,
organisches wohl allgemein. Aber die Berliner Stadtreinigung wirbt
offensiv damit, sonst ungefähr alles ins Fernwärmenetz einzuspeisen,
also zu verfeuern. Dass das die schlechteste der legalen Möglichkeiten
ist, sagt sie nicht dazu.
https://www.bsr.de/muellheizkraftwerk-ruhleben-22041.php
Was sie mit den anfallenden hochgiftigen Filterstäuben machen,
erwähnen sie natürlich auch nicht.

Würde mich nicht wundern, wenn die hier nebenan in der größten
Giftmülldeponie Europas landen würden:
http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-giftmuell-in-unterirdischen-stollen/-/id=1562/did=19118196/nid=1562/85rry6/
https://www.heise.de/tp/features/Zeitbombe-unter-Tage-3362352.html

Aber Müllverbrennung finde ich trotzdem noch besser, als z.B.
Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien zu exportieren, wo
sie dann in's Meer gelangen und dann letztlich in unseren
Fischgeschäften zu erwerben sind:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nord-und-ostsee-forscher-weisen-plastik-in-speisefischen-nach-a-1071471.html

Mahlzeit.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Ina Koys
2017-03-10 20:24:26 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Aber Müllverbrennung finde ich trotzdem noch besser, als z.B.
Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien zu exportieren, wo
sie dann in's Meer gelangen und dann letztlich in unseren
Das wäre meines Wissens auch illegal. Deshalb hatte ich ja geschrieben
"schlechteste der legalen Möglichkeiten".

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de
Wolfgang Kynast
2017-03-10 21:47:41 UTC
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Raw Message
Post by Ina Koys
Post by Wolfgang Kynast
Aber Müllverbrennung finde ich trotzdem noch besser, als z.B.
Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien zu exportieren, wo
sie dann in's Meer gelangen und dann letztlich in unseren
Das wäre meines Wissens auch illegal.
Googel mal nach "Deutschland Müllexport" - Du fällst von einer
Ohnmacht in die nächste.
Post by Ina Koys
Deshalb hatte ich ja geschrieben
"schlechteste der legalen Möglichkeiten".
In den Papieren steht natürlich nicht "zum in's Meer kippen".
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Georg Wieser
2017-03-11 17:35:02 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Ina Koys
Post by Wolfgang Kynast
Aber Müllverbrennung finde ich trotzdem noch besser, als z.B.
Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien zu exportieren, wo
sie dann in's Meer gelangen und dann letztlich in unseren
Das wäre meines Wissens auch illegal.
Googel mal nach "Deutschland Müllexport" - Du fällst von einer
Ohnmacht in die nächste.
Post by Ina Koys
Deshalb hatte ich ja geschrieben
"schlechteste der legalen Möglichkeiten".
In den Papieren steht natürlich nicht "zum in's Meer kippen".
Gerade Kunststoffe werden zunehmend nicht mehr zum "verklappen" ins
Ausland exportiert. Die, für die es nicht so viel Geld gibt, kauft das
Zementwerk, die teureren besseren der Chinese um draus Fleece für
Primark und Co zu machen.
Lars Wilhelm
2017-03-11 16:44:06 UTC
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Raw Message
Post by Ina Koys
Post by Wolfgang Kynast
Aber Müllverbrennung finde ich trotzdem noch besser, als z.B.
Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien zu exportieren, wo
sie dann in's Meer gelangen und dann letztlich in unseren
Das wäre meines Wissens auch illegal. Deshalb hatte ich ja geschrieben
"schlechteste der legalen Möglichkeiten".
Ina
Der Herr Kynast verbreitet gerne Schauermärchen, die er aus Repüortagen
und nicht aus wissenschaftlichen Untersuchugen gewinnt.
Niemand bestreitet das Vorhandensein der großen Plastikmengen im Meer,
alleine der Nachweis, dass es sich um deutschen Müll handelt, fällt
schon schwer.
Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere eher nicht.
Wolfgang Kynast
2017-03-11 17:09:37 UTC
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On Sat, 11 Mar 2017 17:44:06 +0100, "Lars Wilhelm" posted:

...
Post by Lars Wilhelm
Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere eher nicht.
Lern googeln.
Lars Wilhelm
2017-03-12 08:09:45 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere eher nicht.
Lern googeln.
Noch bist Du nur nebenan bei dafa im Filter. Das könnte sich schnell
ändern. Im Übrigen finde ich "Belege" wie "Du bist zu blöd zum Googlen"
eher nichtsaussagend. Also noch gilt (und das sollte einem ehemaligen
Wissenschaftsbeamten auch klar sein) : Wer behauptet möge belegen. Ein
"ich habe recht und wenn Du nicht glaubst, dann musste halt googlen und
wenn Du nichts findest, dann bist zu zu blöd" ist kein Beleg.

Niemand bestreitet die Plastikvorkommen im Meer und im Fisch. Es stellt
sich aber im Zusammenhang mit der Plastiktütendiskussion die Frage,
inwieweit deutsch Plastiktüten dazu beitragen. Und die Antwort lautet:
Nichts. Weil: Deutscher Plastikmüll ist viel zu wertvoll um ihn irgentwo
hin zu exportieren, um ihn dort ins Meer zu schmeißen. Wenn PET Flaschen
nach China verschifft werden, so haben die Chinesen nicht wirklich vor,
den Schrott einfach irgentwo hinzuschmeißen. Nein, die veredeln den und
schicken den uns wieder zurück.
Gelbe Säcke werden gerne genau wie Autoreifen gerne verfeuert.
verfeuern. Bis auf wenige Ausnahmen gelangt also deutsche Plastikmüll
erst gar nicht ins Meer.
Lars Krause hat nebenan beleghaft geschrieben, woher die Plastikpartkel
stammen:
Fleeceabrieb, und Polierkörper aus Zahnpasta, Kaugummi etc etc. Ich wäre
ja der Meinung, dass es sinnvoll sei, Probleme da anzugehen, wo es
sinnvoll erscheint.

Die letzte Frage, die sich mir stellt ist: Welchen Einfluss haben
Plastikpartikel im Fisch auf deren Gesundheit und auf meine Gesundheit?

Zu diesem Thema ist mit keine Untersuchung spontan ins Auge gefallen.
Ich weiß es also schlicht nicht.

Kurz: Noch bist Du einen Beleg schuldig, dass deutsche Plastiktüten im
Meer versenkt werden.
Wolfgang Kynast
2017-03-12 09:37:42 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere eher nicht.
Lern googeln.
Noch bist Du nur nebenan bei dafa im Filter. Das könnte sich schnell
ändern.
Ich bitte darum.
Lars Wilhelm
2017-03-12 11:19:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere eher nicht.
Lern googeln.
Noch bist Du nur nebenan bei dafa im Filter. Das könnte sich schnell
ändern.
Ich bitte darum.
Das hast Du nicht zu entscheiden. Gehe ich recht in der Annahme, dass Du
nicht willens bist, Deine Aussagen zu belegen?
Andreas Portz
2017-03-12 12:04:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Das hast Du nicht zu entscheiden.
Hast du ein Lese- oder Verständnisproblem? Er hat das nicht
"entschieden", sondern darum gebeten.


-Andreas
Wolfgang Kynast
2017-03-12 13:03:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Das hast Du nicht zu entscheiden.
Hast du ein Lese- oder Verständnisproblem? Er hat das nicht
"entschieden", sondern darum gebeten.
Eben.

Genauso, wie sie nur zur Kenntnis nehmen, was in ihr Weltbild passt.
Beide Wilhelms.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Wilhelm
2017-03-12 17:26:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Das hast Du nicht zu entscheiden.
Hast du ein Lese- oder Verständnisproblem? Er hat das nicht
"entschieden", sondern darum gebeten.
Eben.
Genauso, wie sie nur zur Kenntnis nehmen, was in ihr Weltbild passt.
Beide Wilhelms.
Das stimjmt doch nun einmal gar nicht himmelhergott sakra. Ich stelle
Fragewn, die Du nicht beantwortest. Mit meinem persönlichen Weltbild hat
das gar nichts zu tun.
Zur Info:
Ich habe behauptet, dass deutsche Plastetiktüten bis auf wenige
Ausnahmen nicht im Meer landen. Ich behaupte, dass Deutschland keine
Plastik Müll mehr exportiert, weil er mittlerweile im Land selber
verwertet wird. Sortenreines Plastik ist nun einmal auch ein Werttstoff,
wird z.B. gerne an die großen Fleecehersteller verkauft.
Weiterhin habe ich behauptet, dass Plastikpartikel, die in Fischen
nachweisbar sind nicht aus Plastiktüten stammt sondern aus anderen Quellen.
Netterweise brauche ich das nicht zu belegen, weil nämlich mein
Namensvetter dankenswerterweise schon welche genannt hat.
Das Problem ist aber, dass das nicht mit Deinem Weltbild nicht
übereinstimmt-es ist also vielmehr umgekehrt, dass Du nur das
akzeptierst, was Deinem Weltbild der großen Verschwörung widerspricht.
Sämtliche benannte Fakten werden von Dir ignoriert.
Ich frage mich also- wer ist hier der Ignorant?
Für mich ist es jedensfalls klar.


Kurze Zusammenfassung:
WK: Deutschland exportiert großé Mengen an Plastikmüll nach Asien und
die schmeiße es einfach ins Meer.
WK: Dieser Müll gelangt in die Fische in Nord- und Ostsee.
Und noch so tolle Sprüche, die schlicht falsch sind.

Also. Für mich gilt folgendes:
Ich habe nur sehr wenig fleece was ich sehr selten trage und daher noch
seltener asche.
Meine Waschpaste enthält keine Kunststoffpartikel, sondern sand

Bei Zahnpasta habe ich noch nicht nachgeschaut, für mich war es noch
kein sichtbares Problem, auf das ich als Verbraucher irgentwie reagieren
müsse. Aber auch da gibt es passende Produkte

Kaugummi esse ich nicht.
Aber ich benutze Plastiktüten


PS: An keiner Stelle hatte ich irgentetwas der Fakten (Plastikreste im
Meer, Plastikpartikel in Nord- und Ostseefisch) bezweifelt. Ich versuche
nur zu verstehen, was die tatsächlichen Ursachen sind.
Martin Gerdes
2017-03-12 22:11:39 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Das hast Du nicht zu entscheiden.
Hast du ein Lese- oder Verständnisproblem? Er hat das nicht
"entschieden", sondern darum gebeten.
Eben.
Genauso, wie sie nur zur Kenntnis nehmen, was in ihr Weltbild passt.
Beide Wilhelms.
:-) Ist das bei Dir so fundamental anders?
Lars Wilhelm
2017-03-12 17:10:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
Das hast Du nicht zu entscheiden.
Hast du ein Lese- oder Verständnisproblem? Er hat das nicht
"entschieden", sondern darum gebeten.
-Andreas
Es ist trotzdem meine Entscheidung- er hätte das wohl gerne um als
gepachteter Hort der Wahrheit bleiben zu können, weil keiner sich traut,
ihm Widerworte zu geben.
Andreas Portz
2017-03-12 18:18:13 UTC
Permalink
Raw Message
... er hätte das wohl gerne um als
gepachteter Hort der Wahrheit bleiben zu können, weil keiner sich
traut, ihm Widerworte zu geben.
man Echoblase


-Andreas
Wolfgang Kynast
2017-03-12 12:56:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere eher nicht.
Lern googeln.
Noch bist Du nur nebenan bei dafa im Filter. Das könnte sich schnell
ändern.
Ich bitte darum.
Das hast Du nicht zu entscheiden.
Meine Lebenszeit ist zu kostbar, um sie mit den Wilhelms zu
verschwenden.
Post by Lars Wilhelm
Gehe ich recht in der Annahme, dass Du
nicht willens bist, Deine Aussagen zu belegen?
Leg dir einen Hund zu, die springen gerne über Stöckchen.


Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung!
Lars Wilhelm
2017-03-12 17:08:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere eher nicht.
Lern googeln.
Noch bist Du nur nebenan bei dafa im Filter. Das könnte sich schnell
ändern.
Ich bitte darum.
Das hast Du nicht zu entscheiden.
Meine Lebenszeit ist zu kostbar, um sie mit den Wilhelms zu
verschwenden.
Post by Lars Wilhelm
Gehe ich recht in der Annahme, dass Du
nicht willens bist, Deine Aussagen zu belegen?
Leg dir einen Hund zu, die springen gerne über Stöckchen.
Quark- ich bin es nur leid, wenn gewisswe Menschen jede Horrormeldung
ungeprüft als Wahrheit ins Usenet blasen ohne mal zu hinterfragen, was
denn wirklich dahintersteckt.
Und wiederhole mich nur ungern, aber offensichtlich ignorierst Du
hartnäckig, wdsass derjenige, der behauptet auch bitteschön nachzuweisen
hat. Auf Tante Google zu verweisen ist da wenig hilfreich.
Von daher kannst Du min noch so beschimpfen oder Dich winden- es bleibt
dabei. Solange Du nicht belegst, dass durch deutsche Plastiktüten
bedingt Plastikpartikel im Fisch landen solange bezeichne ich Dich als
das was Du bist.
Eiun Dummschwätzer der Kategorie Tumulla.
Und nun EOD
Wolfgang Kynast
2017-03-12 17:29:56 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 12 Mar 2017 18:08:39 +0100, "Lars Wilhelm" posted:

...
Post by Wolfgang Kynast
Quark- ich bin es nur leid, wenn gewisswe Menschen jede Horrormeldung
ungeprüft als Wahrheit ins Usenet blasen ohne mal zu hinterfragen, was
denn wirklich dahintersteckt.
Ja, Scheuklappen helfen. No brain, no pain.

Das hast du ja mit dem anderen Wilhelm gemein. Wollte ihr zwei uns
Plastik im Fisch nicht noch als gesund verkaufen?
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Leg dir einen Hund zu, die springen gerne über Stöckchen.
...
Post by Wolfgang Kynast
Und wiederhole mich nur ungern, aber offensichtlich ignorierst Du
hartnäckig, wdsass derjenige, der behauptet auch bitteschön nachzuweisen
hat. Auf Tante Google zu verweisen ist da wenig hilfreich.
Wenn du zu blöd bist, dort das zu finden, was ich finde, ist das
ausschließlich dein Problem.
Post by Wolfgang Kynast
Von daher kannst Du min noch so beschimpfen oder Dich winden- es bleibt
dabei. Solange Du nicht belegst, dass durch deutsche Plastiktüten
bedingt Plastikpartikel im Fisch landen solange bezeichne ich Dich
Was du äußerst und bezeichnest geht mir sowas von am Arsch vorbei.
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Meine Lebenszeit ist zu kostbar, um sie mit den Wilhelms zu
verschwenden.
Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung!
Mathias Fuhrmann
2017-03-12 17:36:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
No brain, no pain.
Falls es so sein sollte, ist es eher zu akzeptieren, als 'schlechtes
Benehmen'!
--
Mathias
Wolfgang Kynast
2017-03-12 17:52:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Wolfgang Kynast
Quark- ich bin es nur leid, wenn gewisswe Menschen jede Horrormeldung
ungeprüft als Wahrheit ins Usenet blasen ohne mal zu hinterfragen, was
denn wirklich dahintersteckt.
Ja, Scheuklappen helfen. No brain, no pain.
Das hast du ja mit dem anderen Wilhelm gemein. Wollte ihr zwei uns
Plastik im Fisch nicht noch als gesund verkaufen?
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Leg dir einen Hund zu, die springen gerne über Stöckchen.
...
Post by Wolfgang Kynast
Und wiederhole mich nur ungern, aber offensichtlich ignorierst Du
hartnäckig, wdsass derjenige, der behauptet auch bitteschön nachzuweisen
hat. Auf Tante Google zu verweisen ist da wenig hilfreich.
Wenn du zu blöd bist, dort das zu finden, was ich finde, ist das
ausschließlich dein Problem.
Wenigstens ein Zitat:

"Es muß doch seltsam für uns Europäer sein, daß afrikanischen Staaten
Plastiktüten bereits verboten haben (Südafrika - Mai 2003; Eritrea,
Ruanda, und Somalia – 2005; Tansania und Sansibar – 2006; Kenia und
Uganda - Mitte 2007), während Italien und Frankreich dies erst für
2010 planen. Seit Irland seit 2002 per Gesetz Kunden für jede Tüte zur
Kasse bittet, hat sich der Verbrauch um 90% reduziert. In Deutschland
sind je nach Supermarkt Plastiktüten immer noch in Hülle und Fülle
kostenfrei vorhanden. In den USA ist San Franzisko die erste Stadt,
die Plastiktüten aus Supermärkten und Drogerien seit März 2007
verbannt hat. Kurz danach hat Kalifornien Gesetze erlassen, die eine
Rücknahme und ein Recycling der Plastiktüten erzwingen. Ab 2010 wird
dies auch in Los Angeles (2,3 Milliarden Tüten jährlich) der Fall
sein. Die Ankündigung China’s (mit einem Verbrauch von 3 Milliarden
Plastiktüten pro Tag!), das kostenlose Aushändigen von Plastiktüten
und die Produktion von ultradünnen Tüten ab Juni 2008 zu verbieten,
hat bereits zur Schließung der größten Kunststofftüten-Fabrik in der
Henan Provinz geführt22)."

Nicht ganz neu, aber IMO lesenswert:
http://www.creacycle.de/de/einleitung/versteckter-plastik-abfall.html
Andreas Portz
2017-03-12 18:09:12 UTC
Permalink
Raw Message
%viel Sermon%
Wo steht dort bitte die Antwort zu deiner Behauptung, dass deutsche
Tüten über asiatische Mülldepots in Nordseefisch gelangen?
Ich lese nur etwas über in vielen Staaten verhangene Tütenverbote bzw.
-preiserhöhungen. Nicht mal konkrete Gründe oder gar diesen zugrunde
liegende Studien werden genannt.


-Andreas
Wolfgang Kynast
2017-03-12 18:19:30 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 12 Mar 2017 19:09:12 +0100, "Andreas Portz" posted:

...
Post by Andreas Portz
Ich lese nur etwas über in vielen Staaten verhangene Tütenverbote bzw.
-preiserhöhungen. Nicht mal konkrete Gründe oder gar diesen zugrunde
liegende Studien werden genannt.
Jetzt wird's aber putzig. Das haben diese Staaten sicher alle nur aus
Langeweile, Jux und Dollerei gemacht. Und weil sie halt nicht so klug
sind wie die Deutschen.
Lars Wilhelm
2017-03-12 19:18:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Meine Lebenszeit ist zu kostbar, um sie mit den Wilhelms zu
verschwenden.
Das glaube ich nicht, sonst würdest Du nicht immer das letzte Wort haben
wollen.
:)
Wolfgang Kynast
2017-03-12 17:56:52 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 12 Mar 2017 18:08:39 +0100, "Lars Wilhelm" posted:

...
Post by Lars Wilhelm
Solange Du nicht belegst, dass durch deutsche Plastiktüten
bedingt Plastikpartikel im Fisch landen
Wo habe ich das behauptet? MsgId?

Sonst: Lügner.
Andreas Portz
2017-03-12 18:17:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Wo habe ich das behauptet? MsgId?
Sonst: Lügner.
Du solltest mit einen dermaßen schwachen Kurzzeitgedächtnis nicht so
viel posten, denn: Alzheimer.


-Andreas
Wolfgang Kynast
2017-03-12 18:39:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Wo habe ich das behauptet? MsgId?
"Aber Müllverbrennung finde ich trotzdem noch besser, als z.B.
Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien zu exportieren, wo"
aus
http://www.spiegel.de/wirtschaft/abfallentsorgung-in-afrika-muell-moneten-mafia-a-618414.html

Und wo habe ich da "deutsche Plastiktüten" geschrieben?

Aber zur Sache: wenn alle diese Länder ...

"Es muß doch seltsam für uns Europäer sein, daß afrikanischen Staaten
Plastiktüten bereits verboten haben (Südafrika - Mai 2003; Eritrea,
Ruanda, und Somalia – 2005; Tansania und Sansibar – 2006; Kenia und
Uganda - Mitte 2007), während Italien und Frankreich dies erst für
2010 planen. Seit Irland seit 2002 per Gesetz Kunden für jede Tüte zur
Kasse bittet, hat sich der Verbrauch um 90% reduziert. In Deutschland
sind je nach Supermarkt Plastiktüten immer noch in Hülle und Fülle
kostenfrei vorhanden. In den USA ist San Franzisko die erste Stadt,
die Plastiktüten aus Supermärkten und Drogerien seit März 2007
verbannt hat. Kurz danach hat Kalifornien Gesetze erlassen, die eine
Rücknahme und ein Recycling der Plastiktüten erzwingen. Ab 2010 wird
dies auch in Los Angeles (2,3 Milliarden Tüten jährlich) der Fall
sein. Die Ankündigung China’s (mit einem Verbrauch von 3 Milliarden
Plastiktüten pro Tag!), das kostenlose Aushändigen von Plastiktüten
und die Produktion von ultradünnen Tüten ab Juni 2008 zu verbieten,
hat bereits zur Schließung der größten Kunststofftüten-Fabrik in der
Henan Provinz geführt22)."

... Plastiktüten schon lange reduziert bzw. verboten haben, sollten
wir uns IMO nicht selbstgerecht a la Wilhelms auf die Schulter klopfen
"mein Tüte wird ganz ordentlich entsorgt" sondern uns lieber fragen
"welche korrupten Seilschaften haben das Plastiktütenverbot in D
bisher verhindert?".
Andreas Portz
2017-03-12 19:04:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Und wo habe ich da "deutsche Plastiktüten" geschrieben?
Alzheimer, klar, sorry, ich vergaß dein Leiden:

Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird. Um welche Art von
(Achtung, bei fehlendem Wiedererkennungswert, das ist dein Zitat!)
"Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien" dreht es sich wohl,
wenn giftige, deutsche Filterstäube besser seien, als der von dir
genannte Müllexport? Ich würde mal knallhart unterstellen, du meinst
deutschen Plastikmüll, welcher besser verheizt wird, als verschifft.
Post by Wolfgang Kynast
"welche korrupten Seilschaften haben das Plastiktütenverbot in D
bisher verhindert?".
*psssst* ... "_SIE_!"


-Andreas
Wolfgang Kynast
2017-03-12 19:36:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird.
Ja, das ist der Punkt: die ach so tolle Müllverbrennung produziert
außer der thermischen Energie auch hochgiftige Filterstäube, von denen
hier ganz in der Nähe jährlich rund eine Million Tonnen eingelagert
werden. Ein Wassereinbruch (ein Nachbarbergwerk ist vor rund einem
Jahrhundert abgesoffen) und das Grundwasser der ganzen Gegend ist
hochgiftig.

Und dann kommt ihr an und seid noch stolz drauf, dass euere
Plastiktüten verbrannt werden. Natürlich ist das besser als in die
Gegend schmeißen - keine Frage - aber letztlich wird der Giftmüll
dadurch lediglich konzentrierter.

Plastiktüten sind schlicht überflüssig, ein Irrweg der Geschichte.
Was all die genannten Länder ja schon lange beweisen.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Wilhelm
2017-03-12 20:49:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird.
Ja, das ist der Punkt: die ach so tolle Müllverbrennung produziert
außer der thermischen Energie auch hochgiftige Filterstäube, von denen
hier ganz in der Nähe jährlich rund eine Million Tonnen eingelagert
werden. Ein Wassereinbruch (ein Nachbarbergwerk ist vor rund einem
Jahrhundert abgesoffen) und das Grundwasser der ganzen Gegend ist
hochgiftig.
Und dann kommt ihr an und seid noch stolz drauf, dass euere
Plastiktüten verbrannt werden. Natürlich ist das besser als in die
Gegend schmeißen - keine Frage - aber letztlich wird der Giftmüll
dadurch lediglich konzentrierter.
Plastiktüten sind schlicht überflüssig, ein Irrweg der Geschichte.
Was all die genannten Länder ja schon lange beweisen.
Dafür, dass Du angeblich wissenschaftlicher Beamter gewesen bist, bist
Du naturwissenschaftlich ein absoluter Analphabet.
So viel gequirlten Unsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
Wolfgang Kynast
2017-03-12 21:36:46 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird.
Ja, das ist der Punkt: die ach so tolle Müllverbrennung produziert
außer der thermischen Energie auch hochgiftige Filterstäube, von denen
hier ganz in der Nähe jährlich rund eine Million Tonnen eingelagert
werden. Ein Wassereinbruch (ein Nachbarbergwerk ist vor rund einem
Jahrhundert abgesoffen) und das Grundwasser der ganzen Gegend ist
hochgiftig.
Bestreitest du das?
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Und dann kommt ihr an und seid noch stolz drauf, dass euere
Plastiktüten verbrannt werden. Natürlich ist das besser als in die
Gegend schmeißen - keine Frage - aber letztlich wird der Giftmüll
dadurch lediglich konzentrierter.
Bestreitest du das?
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Plastiktüten sind schlicht überflüssig, ein Irrweg der Geschichte.
Was all die genannten Länder ja schon lange beweisen.
Bestreitest du das?
Post by Lars Wilhelm
Dafür, dass Du angeblich wissenschaftlicher Beamter gewesen bist, bist
Du naturwissenschaftlich ein absoluter Analphabet.
So viel gequirlten Unsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
Ich bin überzeugt davon, dass genau du das beurteilen kannst.

Dann schreib mal den Herren vom SWR, was sie da für einen Blödsinn
berichtet haben.

"Lars" und "Wilhelm" - da kann ja nix bei rauskommen.
Lars Wilhelm
2017-03-13 06:17:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird.
Ja, das ist der Punkt: die ach so tolle Müllverbrennung produziert
außer der thermischen Energie auch hochgiftige Filterstäube, von denen
hier ganz in der Nähe jährlich rund eine Million Tonnen eingelagert
werden. Ein Wassereinbruch (ein Nachbarbergwerk ist vor rund einem
Jahrhundert abgesoffen) und das Grundwasser der ganzen Gegend ist
hochgiftig.
Bestreitest du das?
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Und dann kommt ihr an und seid noch stolz drauf, dass euere
Plastiktüten verbrannt werden. Natürlich ist das besser als in die
Gegend schmeißen - keine Frage - aber letztlich wird der Giftmüll
dadurch lediglich konzentrierter.
Bestreitest du das?
Natürlich, weil es Blödsinn ist.
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Plastiktüten sind schlicht überflüssig, ein Irrweg der Geschichte.
Was all die genannten Länder ja schon lange beweisen.
Bestreitest du das?
Das bestreite ich.
Die Tatsache, dass Plastiktüten verboten werden heißt ja nichts. Eine alternative Begründung für ein Vebot könnte auch sein, dass man es leid ist, das Zeug in der Landschaft herumfliegen zu haben.
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Dafür, dass Du angeblich wissenschaftlicher Beamter gewesen bist, bist
Du naturwissenschaftlich ein absoluter Analphabet.
So viel gequirlten Unsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
Ich bin überzeugt davon, dass genau du das beurteilen kannst.
Klar kann ich das beurteilen. Du schreibst verquirlten Blödsinn um Deine verqueren Ansichten über das Leben und die derzeitige Umweltsituation rechtzufertigen.
Jeglichen Einwand ignorierst Du, insbesondere, wenn man mit belegbaren Fakten kommt.
Post by Wolfgang Kynast
Dann schreib mal den Herren vom SWR, was sie da für einen Blödsinn
berichtet haben.
das ist doch jetzt nicht Dein Ernst, oder?
Post by Wolfgang Kynast
"Lars" und "Wilhelm" - da kann ja nix bei rauskommen.
Lars Wilhelm
2017-03-13 06:49:52 UTC
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Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird.
Ja, das ist der Punkt: die ach so tolle Müllverbrennung produziert
außer der thermischen Energie auch hochgiftige Filterstäube, von denen
hier ganz in der Nähe jährlich rund eine Million Tonnen eingelagert
werden. Ein Wassereinbruch (ein Nachbarbergwerk ist vor rund einem
Jahrhundert abgesoffen) und das Grundwasser der ganzen Gegend ist
hochgiftig.
Bestreitest du das?
Ja.
Denn Du bringst verschiedene Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören.

Zum einen: Eine Behauptung von Dir, man würde nicht beschreiben, was mit Filterstäuben passiert, ist unwahr. Im Gegenteil, 1 minute Googlen fördert folgenden Bericht zutage:
https://lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Wir_ueber_uns/Publikationen/Berichte_des_LAU/Dateien/Berichte_LAU_2012_3.pdf

Das Fazit des Artikels: Filterstäbe sind nicht "hoch giftig"

Ganz in Deiner Nähe ist ein Salzbergwerk, Nämlich die Untertagedeponie Heilbronn, die jährlich etwa 40.000 Tonnen annimmt, also in etwa 1/20 der von Dir behaupteten Menge:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-1/
Weiterhin sind es nicht ausschließlich Filterstäube, sondern auch Schlacken, die chemisch ganz anders klassifiziert sind, als Filterstäube (Siehe oberer Verweis)
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Und dann kommt ihr an und seid noch stolz drauf, dass euere
Plastiktüten verbrannt werden. Natürlich ist das besser als in die
Gegend schmeißen - keine Frage - aber letztlich wird der Giftmüll
dadurch lediglich konzentrierter.
Bestreitest du das?
Natürlich, weil es Blödsinn ist.
Wolfgang Kynast
2017-03-13 12:31:28 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird.
Ja, das ist der Punkt: die ach so tolle Müllverbrennung produziert
außer der thermischen Energie auch hochgiftige Filterstäube, von denen
hier ganz in der Nähe jährlich rund eine Million Tonnen eingelagert
werden. Ein Wassereinbruch (ein Nachbarbergwerk ist vor rund einem
Jahrhundert abgesoffen) und das Grundwasser der ganzen Gegend ist
hochgiftig.
"Doch dabei sollte es nicht bleiben. Verschiedene Ereignisse in der
Grube Kochendorf machten Anfang der 1990er Jahre eine Neubewertung des
Salzbergwerks notwendig. Nur wenige hundert Meter von dessen Schacht
hatte dort bereits früher einmal ein Salzbergwerk existiert - bis zum
18. September 1895. An diesem Tag erhielt das Oberbergamt Stuttgart
ein Telegramm: "Gestern Einbruch im alten Pfeilerabbau. Kolossaler
Wassereindrang. Grube nicht zu retten." Nur "in wenigen Tagen soff die
Grube ab, es entstand ein See. Wäre in diesem alten Bergwerk schon
Giftmüll eingelagert worden, hätten die Kochendorfer heute kein
Trinkwasser mehr.""
https://www.heise.de/tp/features/Zeitbombe-unter-Tage-3362352.html

Ein sehr interessanter Artikel übrigens:

"Heute lagern in den Kammern der Salzbergwerke Heilbronn und
Kochendorf, die seit dem Jahr 2010 durch einen 180 Meter unter der
Erdoberfläche verlaufenden 4,3 km langen Schacht miteinander verbunden
sind, Millionen Tonnen giftiger Abfälle, circa 500 verschiedene
Müllsorten aus diversen europäischen Ländern. Davon sind 200 Stoffe
hochgiftig, die zum Teil "relativ gut wasserlöslich" sind: Cadmium,
Arsen, Quecksilber, Dioxine, Furane, Zyanide, toxische und, wie
letztes Jahr zufällig bekannt wurde, auch 2.292 Tonnen physikalisch
schwach radioaktive, jedoch "freigemessene", wie es im Fachjargon
heißt, Rückstände unter anderem aus den Atomkraftwerken Biblis,
Gundremmingen und Philippsburg. "
Post by Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Bestreitest du das?
Ja.
Denn Du bringst verschiedene Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören.
Zum einen: Eine Behauptung von Dir, man würde nicht beschreiben, was mit Filterstäuben passiert, ist unwahr.
6 Beispiele aus S-A. Wo steht was zu dem, was mich konkret betrifft -
die Müllverbrennung Stuttgart?
Post by Lars Wilhelm
https://lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Wir_ueber_uns/Publikationen/Berichte_des_LAU/Dateien/Berichte_LAU_2012_3.pdf
Das Fazit des Artikels: Filterstäbe sind nicht "hoch giftig"
Bis Seite 42ff hast du also nicht gelesen: "Die Abfälle sind der AS
190107* zuzuordnen -- also "gefährliche Stoffe".

Generell kommt das darauf an, aus welcher Art Verbrennung:
http://www.uev.de/de/beseitigung/abfallschluesselnummern.html
Die Filterstäube aus Müllverbrennung sind sehr wohl "gefährlicher
Abfall".
Post by Lars Wilhelm
Ganz in Deiner Nähe ist ein Salzbergwerk,
Ehrlich jetzt?
https://www.flickr.com/photos/wolfgang-kynast/albums/72157645768024905
Post by Lars Wilhelm
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-1/
Da hat der Herr Minister wohl mit Rücksicht auf seine grüne
Wählerschaft selektive Statistik betrieben. Insgesamt werden jährlich
sehr wohl ca. 1 Mio Tonnen eingelagert:
http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-giftmuell-in-unterirdischen-stollen/-/id=1562/did=19118196/nid=1562/85rry6/

"Seit dem Jahr 1987 werden in Heilbronn und seit 1992 auch in Bad
Friedrichshall-Kochendorf jedes Jahr nahezu eine Million Tonnen
Rückstände beispielsweise aus Müllheizkraftwerken entsorgt. "

"Zunächst wurde mit einem jährlichen Materialumschlag von rund 200.000
Tonnen gerechnet. Doch schon seit Anfang der 1990er Jahre war es
deutlich mehr, so der damalige Südwestsalz-Vorstand Eckehard
Schneider: "Wir haben zusätzliche Mengen akquirieren können. Schnell
waren wir bei einer Million Tonnen Müll.""

Die 40000 to des Herrn Minister dürften Giftmüll der Oberklasse sein -
das ist der, der direkt unter einer Großstadt gelagert wird. Wobei der
Rest wie z.B. Schlacken sicher nicht ungiftig ist - sonst würde man
ihn nämlich wesentlich billiger auf der Deponie Vogelsang nebenan
entsorgen.
Post by Lars Wilhelm
Weiterhin sind es nicht ausschließlich Filterstäube, sondern auch Schlacken, die chemisch ganz anders klassifiziert sind, als Filterstäube (Siehe oberer Verweis)
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Und dann kommt ihr an und seid noch stolz drauf, dass euere
Plastiktüten verbrannt werden. Natürlich ist das besser als in die
Gegend schmeißen - keine Frage - aber letztlich wird der Giftmüll
dadurch lediglich konzentrierter.
Bestreitest du das?
Natürlich, weil es Blödsinn ist.
Möchtest du den Giftmüll unter deinen Füßen haben?

Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte dieser größten
Giftmülldeponie Europas:

"... ordnete die Behörde am 17. November 1992 an, die gesamte Grube
Kochendorf zu verfüllen (bergmännisch gesprochen: zu versetzen), "um
auf Dauer die Sicherheit der Tagesoberfläche zu gewährleisten".

Die Salzgewinnung im Bergwerk Friedrichshall-Kochendorf wurde
daraufhin eingestellt. Da aber die Verfüllung mit natürlichen
Rohstoffen "genauso wie ständige Sanierungsarbeiten unmittelbar zum
Konkurs geführt" hätten, so das Eingeständnis der Betreiber, verfiel
man auf die pfiffige Idee, alle Kammern des Salzbergwerks Kochendorf
ebenso wie die des Heilbronner Bergwerks mit Sondermüll zu verfüllen.
"

Und jetzt darfst du weiter Pippi Langstrumpf spielen:


Allerdings ohne mich. Diskussionen mit HeileWeltHerbeiSchreibern sind
sinnlos, wie man bei beiden Wilhelms schön sieht.

Meine Katze - wesentlich intelligenter wie mancher Mensch und mit
Sicherheit kein Erde-Schädling - schüttelt eh schon seit Tagen den
Kopf, wieso ich mit hoffnungslosen Fällen so viel Zeit verbringe -
Recht hat sie.

Der Mensch ist nun mal die größte Gefahr für den Planet Erde. Was die
meisten halt nicht wahrhaben wollen. Psychologisch verständlich, hat
aber mit Fakten nichts zu tun.


Schöne Grüße,
Wolfgang

Vorsicht: Posting kann auch unmarkierte Witze, Ironie, Sarkasmus o.ä. enthalten!
Lars Wilhelm
2017-03-13 14:36:33 UTC
Permalink
Raw Message
Am 13.03.2017 um 13:31 schrieb Wolfgang Kynast:

Tapfer tapfer wie Du Fakten ignorierst, die Deinem Weltbild widersprechen.
Zunächst einmal halte ich fest, dass Du also immer noch auf
Presseberichte zurückführst.
Dazu aber später mehr.
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Post by Andreas Portz
Du schriebst dieses ".. besser, als .." _DIREKT_ unter Zitate, in denen
von deutschen Müllverbrennungsanlagen plus deren toxischen
Filterstäuben, sowie Mülldeponien berichtet wird.
Ja, das ist der Punkt: die ach so tolle Müllverbrennung produziert
außer der thermischen Energie auch hochgiftige Filterstäube, von denen
hier ganz in der Nähe jährlich rund eine Million Tonnen eingelagert
werden. Ein Wassereinbruch (ein Nachbarbergwerk ist vor rund einem
Jahrhundert abgesoffen) und das Grundwasser der ganzen Gegend ist
hochgiftig.
"Doch dabei sollte es nicht bleiben. Verschiedene Ereignisse in der
Grube Kochendorf machten Anfang der 1990er Jahre eine Neubewertung des
Salzbergwerks notwendig. Nur wenige hundert Meter von dessen Schacht
hatte dort bereits früher einmal ein Salzbergwerk existiert - bis zum
18. September 1895. An diesem Tag erhielt das Oberbergamt Stuttgart
ein Telegramm: "Gestern Einbruch im alten Pfeilerabbau. Kolossaler
Wassereindrang. Grube nicht zu retten." Nur "in wenigen Tagen soff die
Grube ab, es entstand ein See. Wäre in diesem alten Bergwerk schon
Giftmüll eingelagert worden, hätten die Kochendorfer heute kein
Trinkwasser mehr.""
https://www.heise.de/tp/features/Zeitbombe-unter-Tage-3362352.html
Ich habe mal eine bescheidene Frage:
In welcher Tiefe befindet sich der Salzstock- und aus welcher Tiefe wird
Trinkwasser gefördert?
Weiterhin hätte ich noch die Frage: Wenn es einen Wassereinbruch in
einem *salz* Stollen gibt, wie sieht wohl das Wasser aus, was diesen
Stollen verlässt?
Magst Du eigentlich Salzwasser trinken?
Post by Wolfgang Kynast
"Heute lagern in den Kammern der Salzbergwerke Heilbronn und
Kochendorf, die seit dem Jahr 2010 durch einen 180 Meter unter der
Erdoberfläche verlaufenden 4,3 km langen Schacht miteinander verbunden
sind, Millionen Tonnen giftiger Abfälle, circa 500 verschiedene
Müllsorten aus diversen europäischen Ländern. Davon sind 200 Stoffe
hochgiftig, die zum Teil "relativ gut wasserlöslich" sind: Cadmium,
Arsen, Quecksilber, Dioxine, Furane, Zyanide, toxische und, wie
letztes Jahr zufällig bekannt wurde, auch 2.292 Tonnen physikalisch
schwach radioaktive, jedoch "freigemessene", wie es im Fachjargon
heißt, Rückstände unter anderem aus den Atomkraftwerken Biblis,
Gundremmingen und Philippsburg. "
Ja, ja, so ist das mit Journalisten:
Arsen ist nicht gut wasserlöslich, cadmium auch nicht, Dioxin gibt es
nicht- es gibt eine Stoffgruppe namens Dioxine, die aber allesamt nicht
wasserlöslich sind nicht, Furane gibt es nicht, Furan ist eine diskrete
chemische Verbindung. Was es gibt sind polychlorierte Benzofurane- die
in etwa so giftig sind wie Dioxine und was die Abfälle aus den
Kernkraftwerken betrifft:
Wenn die freigemessen sind, können die stoffe frei in den
Wertstoffzyklus. Die Grenzwerte sind so bemessen, dass keine Gefährdung
von den Abfällen ausgeht. "Schwach radioaktiv" können sie nicht sein-
der Begriff ist für radioaktive Abfälle vorgesehen, die in ein
Bundesendlager kommen müssen.

Ahh, da habe ich doch auch noch die Genehmigung gefunden- nebst
Begründung und Messwerte.
Wie praktisch:
http://www.energiewendeheilbronn.de/phpwcms/download.php?f=2b73d8c3115559e876950cb72edc9296&target=0

Kurzes Zwischenfazit: Ich persönlich finde es ja peinlich mich auf so
trivialjournalismus a la heise zu beziehen, wenn schon in einem Satz
mehr als 5 falsche Tatsachen behauptet werden :)
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Bestreitest du das?
Ja.
Denn Du bringst verschiedene Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören.
Zum einen: Eine Behauptung von Dir, man würde nicht beschreiben, was mit Filterstäuben passiert, ist unwahr.
6 Beispiele aus S-A. Wo steht was zu dem, was mich konkret betrifft -
die Müllverbrennung Stuttgart?
Och komm schon, sei nicht albern. Meinst Du nicht auch, dass die Sachsen
Anhaltiner denselben Müll produzieren, wie ihr Heilbronner?
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
https://lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Wir_ueber_uns/Publikationen/Berichte_des_LAU/Dateien/Berichte_LAU_2012_3.pdf
Das Fazit des Artikels: Filterstäbe sind nicht "hoch giftig"
Bis Seite 42ff hast du also nicht gelesen: "Die Abfälle sind der AS
190107* zuzuordnen -- also "gefährliche Stoffe".
Doch doch, ich habe den Artikel gelsen. Allerdings habe ich das Wort
"hochgiftig" nirgentwo gefunden" Aber das war nicht so ganz mein Punkt:
Niemand hat verschwiegen wohin die Filterstäube gehen.
Post by Wolfgang Kynast
http://www.uev.de/de/beseitigung/abfallschluesselnummern.html
Die Filterstäube aus Müllverbrennung sind sehr wohl "gefährlicher
Abfall".
Post by Lars Wilhelm
Ganz in Deiner Nähe ist ein Salzbergwerk,
Ehrlich jetzt?
https://www.flickr.com/photos/wolfgang-kynast/albums/72157645768024905
Post by Lars Wilhelm
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-1/
Da hat der Herr Minister wohl mit Rücksicht auf seine grüne
Wählerschaft selektive Statistik betrieben. Insgesamt werden jährlich
http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-giftmuell-in-unterirdischen-stollen/-/id=1562/did=19118196/nid=1562/85rry6/
"Seit dem Jahr 1987 werden in Heilbronn und seit 1992 auch in Bad
Friedrichshall-Kochendorf jedes Jahr nahezu eine Million Tonnen
Rückstände beispielsweise aus Müllheizkraftwerken entsorgt. "
"Zunächst wurde mit einem jährlichen Materialumschlag von rund 200.000
Tonnen gerechnet. Doch schon seit Anfang der 1990er Jahre war es
deutlich mehr, so der damalige Südwestsalz-Vorstand Eckehard
Schneider: "Wir haben zusätzliche Mengen akquirieren können. Schnell
waren wir bei einer Million Tonnen Müll.""
Richtig aber doch nicht pro Jahr. Dann hätte man das nämlich dazu
geschrieben.
Ach ja, es ist ein Kreuz mit Journalisten, die ihre Hausaufgaben nicht
richtig machen.
In Übrigen gibt es noch diese Quelle:
https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/2_Presse_und_Service/Publikationen/Umwelt/Abfallwilrtschaftsplan__BW_1_.pdf
Also ich glaube zunächst einmal offiziellen Papieren, Du darfs gerne
Journalisten glauben.
Post by Wolfgang Kynast
Die 40000 to des Herrn Minister dürften Giftmüll der Oberklasse sein -
das ist der, der direkt unter einer Großstadt gelagert wird. Wobei der
Rest wie z.B. Schlacken sicher nicht ungiftig ist - sonst würde man
ihn nämlich wesentlich billiger auf der Deponie Vogelsang nebenan
entsorgen.
Post by Lars Wilhelm
Weiterhin sind es nicht ausschließlich Filterstäube, sondern auch Schlacken, die chemisch ganz anders klassifiziert sind, als Filterstäube (Siehe oberer Verweis)
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Und dann kommt ihr an und seid noch stolz drauf, dass euere
Plastiktüten verbrannt werden. Natürlich ist das besser als in die
Gegend schmeißen - keine Frage - aber letztlich wird der Giftmüll
dadurch lediglich konzentrierter.
Bestreitest du das?
Natürlich, weil es Blödsinn ist.
Möchtest du den Giftmüll unter deinen Füßen haben?
das ist nicht die Frage. Die Frage lautet: Erzeugt das Verbrennen von
Plastiktüten giftige Filterstäbe. Antwort: Nein.
Nun bleibe doch einmal beim Thema und werfe nicht ständig mit Nebelkerzen.


[restliches Geweine entsorgt]
Nachdem außer mir noch ein paar andere sich zu Wort gemeldet haben und
Dir nachgewiesen haben, dass sDu schon nicht mehr weist, was Du
schreibst, und zunehmend mich mit denselben Beleidigungen bedenkst, wie
Ludger,
denke ich, dass ich nicht so furchtbar falsch liege.
In diesem Sinne.
Blamiere Dich noch ein bisschen - ich bin gespannt wann Du die
Huffingtonpost zitierst.
Andreas Portz
2017-03-13 15:24:06 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Blamiere Dich noch ein bisschen - ich bin gespannt wann Du die
Huffingtonpost zitierst.
"alternative Fakten!"


-Andreas, *gd&r*
Bodo Mysliwietz
2017-03-13 17:03:19 UTC
Permalink
Raw Message
... und Usenetern.
Post by Lars Wilhelm
Arsen ist nicht gut wasserlöslich, cadmium auch nicht,
Natürlich nicht. Redet aber keiner davon das es in elementater Form in
Baren vergossen ist. Natürlich gibt es auch keine leichtlöslichen
Verbindungen von As und Cd.

Und weil beide so ässuerst schwerlöslich sind nehemn wir sie auch nur
als Spurenelemente bis im mg-Bereich pro Tag auf.
Post by Lars Wilhelm
Dioxin gibt es
nicht- es gibt eine Stoffgruppe namens Dioxine, die aber allesamt nicht
wasserlöslich sind nicht, Furane gibt es nicht, Furan ist eine diskrete
chemische Verbindung. Was es gibt sind polychlorierte Benzofurane
also gibt es doch Furane - sprich Derivate von Furan.
Post by Lars Wilhelm
Ach ja, es ist ein Kreuz mit Journalisten, die ihre Hausaufgaben nicht
richtig machen.
Wenn die pauschal in den Raum stellen (würden) das Arsen und Cadmium
(-verbindungen) nur eine Löslichkeit im "Ungefährlichhkeitsbereich"
haben tun (täten) sie das in der Tat.
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Möchtest du den Giftmüll unter deinen Füßen haben?
das ist nicht die Frage. Die Frage lautet: Erzeugt das Verbrennen von
Plastiktüten giftige Filterstäbe. Antwort: Nein.
Ist ja wohl eine Frage des verwendeten materials und der Prozeßführung
(wenn man mal globaler denkt).
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Lars Wilhelm
2017-03-13 17:25:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
... und Usenetern.
Post by Lars Wilhelm
Arsen ist nicht gut wasserlöslich, cadmium auch nicht,
Natürlich nicht. Redet aber keiner davon das es in elementater Form in
Baren vergossen ist. Natürlich gibt es auch keine leichtlöslichen
Verbindungen von As und Cd.
Und weil beide so ässuerst schwerlöslich sind nehemn wir sie auch nur
als Spurenelemente bis im mg-Bereich pro Tag auf.
Nu aber. Korrekt wäre, dass man geschrieben hätte, dass leichtlösliche
Arsenverbindungen Cadmiumverbindungen etc enthalten sind. Wobei man das
noch einmal querchecken müsste. Siehe dazu den Link auf die Abfälle in SA
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Dioxin gibt es
nicht- es gibt eine Stoffgruppe namens Dioxine, die aber allesamt nicht
wasserlöslich sind nicht, Furane gibt es nicht, Furan ist eine diskrete
chemische Verbindung. Was es gibt sind polychlorierte Benzofurane
also gibt es doch Furane - sprich Derivate von Furan.
Das ist verkürzt und damit nicht korrekt.
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Ach ja, es ist ein Kreuz mit Journalisten, die ihre Hausaufgaben nicht
richtig machen.
Wenn die pauschal in den Raum stellen (würden) das Arsen und Cadmium
(-verbindungen) nur eine Löslichkeit im "Ungefährlichhkeitsbereich"
haben tun (täten) sie das in der Tat.
Nunja, laut meiner Quelle ist das bei Schlacken und Stäuben der
Hausmüllverbrennung nicht der Fall.
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Möchtest du den Giftmüll unter deinen Füßen haben?
das ist nicht die Frage. Die Frage lautet: Erzeugt das Verbrennen von
Plastiktüten giftige Filterstäbe. Antwort: Nein.
Ist ja wohl eine Frage des verwendeten materials und der Prozeßführung
(wenn man mal globaler denkt).
Wenn man natürlich nach Gusto mal eben schnell Bezugssysteme wechselt,
macht es natürlich keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren.
Bodo Mysliwietz
2017-03-13 20:25:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Dioxin gibt es
nicht- es gibt eine Stoffgruppe namens Dioxine, die aber allesamt nicht
wasserlöslich sind nicht, Furane gibt es nicht, Furan ist eine diskrete
chemische Verbindung. Was es gibt sind polychlorierte Benzofurane
also gibt es doch Furane - sprich Derivate von Furan.
Das ist verkürzt und damit nicht korrekt.
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Ach ja, es ist ein Kreuz mit Journalisten, die ihre Hausaufgaben nicht
richtig machen.
Wenn die pauschal in den Raum stellen (würden) das Arsen und Cadmium
(-verbindungen) nur eine Löslichkeit im "Ungefährlichhkeitsbereich"
haben tun (täten) sie das in der Tat.
Nunja, laut meiner Quelle ist das bei Schlacken und Stäuben der
Hausmüllverbrennung nicht der Fall.
Allein eine Löslichkeit von 1g/L wäre schon eine Katastrophe. Und Ihr
wart wohl auch noch bei einem feuchten Salzstock?
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Möchtest du den Giftmüll unter deinen Füßen haben?
das ist nicht die Frage. Die Frage lautet: Erzeugt das Verbrennen von
Plastiktüten giftige Filterstäbe. Antwort: Nein.
Ist ja wohl eine Frage des verwendeten materials und der Prozeßführung
(wenn man mal globaler denkt).
Wenn man natürlich nach Gusto mal eben schnell Bezugssysteme wechselt,
macht es natürlich keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren.
Fing es in der Diskussion nicht grundlegend mit Plastikmüll an? Dann
braucht man sich auch nicht an PE-Tüten festbeissen, zumal die in der
Regel nicht mal blanko daherkommen. Wenn ich mich recht entsinne sind
schon die farblichen Bedruckungen böse.

Aber was ich nicht geschrieben hatte. Deine Antwort auf Wolfgang Kynast
lass sich für mich mehr viel zu pauschal und totschreiben.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Lars Wilhelm
2017-03-13 22:25:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Wenn die pauschal in den Raum stellen (würden) das Arsen und Cadmium
(-verbindungen) nur eine Löslichkeit im "Ungefährlichhkeitsbereich"
haben tun (täten) sie das in der Tat.
Nunja, laut meiner Quelle ist das bei Schlacken und Stäuben der
Hausmüllverbrennung nicht der Fall.
Allein eine Löslichkeit von 1g/L wäre schon eine Katastrophe. Und Ihr
wart wohl auch noch bei einem feuchten Salzstock?
Dunkel Deiner Worte Sinn. Welche Einheit meinst Du mit lg/L?
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Möchtest du den Giftmüll unter deinen Füßen haben?
das ist nicht die Frage. Die Frage lautet: Erzeugt das Verbrennen von
Plastiktüten giftige Filterstäbe. Antwort: Nein.
Ist ja wohl eine Frage des verwendeten materials und der Prozeßführung
(wenn man mal globaler denkt).
Wenn man natürlich nach Gusto mal eben schnell Bezugssysteme wechselt,
macht es natürlich keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren.
Fing es in der Diskussion nicht grundlegend mit Plastikmüll an?
Nein. Es ging um das Plastiktütenverbot in Deutschland
Post by Bodo Mysliwietz
Aber was ich nicht geschrieben hatte. Deine Antwort auf Wolfgang Kynast
lass sich für mich mehr viel zu pauschal und totschreiben.
Wer pauschalisiert?
Wolfgang Kynast
2017-03-13 22:49:17 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Wenn die pauschal in den Raum stellen (würden) das Arsen und Cadmium
(-verbindungen) nur eine Löslichkeit im "Ungefährlichhkeitsbereich"
haben tun (täten) sie das in der Tat.
Nunja, laut meiner Quelle ist das bei Schlacken und Stäuben der
Hausmüllverbrennung nicht der Fall.
Allein eine Löslichkeit von 1g/L wäre schon eine Katastrophe. Und Ihr
wart wohl auch noch bei einem feuchten Salzstock?
Dunkel Deiner Worte Sinn. Welche Einheit meinst Du mit lg/L?
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Möchtest du den Giftmüll unter deinen Füßen haben?
das ist nicht die Frage. Die Frage lautet: Erzeugt das Verbrennen von
Plastiktüten giftige Filterstäbe. Antwort: Nein.
Ist ja wohl eine Frage des verwendeten materials und der Prozeßführung
(wenn man mal globaler denkt).
Wenn man natürlich nach Gusto mal eben schnell Bezugssysteme wechselt,
macht es natürlich keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren.
Fing es in der Diskussion nicht grundlegend mit Plastikmüll an?
Nein. Es ging um das Plastiktütenverbot in Deutschland
Nein, das war in dana.

Du bist völlig desorientiert.
Bodo Mysliwietz
2017-03-14 16:59:37 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Wenn die pauschal in den Raum stellen (würden) das Arsen und Cadmium
(-verbindungen) nur eine Löslichkeit im "Ungefährlichhkeitsbereich"
haben tun (täten) sie das in der Tat.
Nunja, laut meiner Quelle ist das bei Schlacken und Stäuben der
Hausmüllverbrennung nicht der Fall.
Allein eine Löslichkeit von 1g/L wäre schon eine Katastrophe. Und Ihr
wart wohl auch noch bei einem feuchten Salzstock?
Dunkel Deiner Worte Sinn. Welche Einheit meinst Du mit lg/L?
Lese nochmal ....
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Wolfgang Kynast
2017-03-13 17:23:18 UTC
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Raw Message
On Mon, 13 Mar 2017 15:36:33 +0100, "Lars Wilhelm" posted:

...
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-1/
Da hat der Herr Minister wohl mit Rücksicht auf seine grüne
Wählerschaft selektive Statistik betrieben. Insgesamt werden jährlich
http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-giftmuell-in-unterirdischen-stollen/-/id=1562/did=19118196/nid=1562/85rry6/
"Seit dem Jahr 1987 werden in Heilbronn und seit 1992 auch in Bad
Friedrichshall-Kochendorf jedes Jahr nahezu eine Million Tonnen
~~~~~~~~~~
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Rückstände beispielsweise aus Müllheizkraftwerken entsorgt. "
"Zunächst wurde mit einem jährlichen Materialumschlag von rund 200.000
Tonnen gerechnet. Doch schon seit Anfang der 1990er Jahre war es
deutlich mehr, so der damalige Südwestsalz-Vorstand Eckehard
Schneider: "Wir haben zusätzliche Mengen akquirieren können. Schnell
waren wir bei einer Million Tonnen Müll.""
Richtig aber doch nicht pro Jahr. Dann hätte man das nämlich dazu
geschrieben.
Kannst du nicht lesen? Hat man doch, s.o. Winde dich soviel du willst:
40000t "besonders überwachungsbedürftig" werden in Heilbronn
eingelagert, ca. eine Mio t insgesamt in Kochendorf.

Steht so auch in deinem Uralt-Artikel von 2002 (lebt der Mappus
Post by Lars Wilhelm
https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/2_Presse_und_Service/Publikationen/Umwelt/Abfallwilrtschaftsplan__BW_1_.pdf
Also ich glaube zunächst einmal offiziellen Papieren, Du darfs gerne
Journalisten glauben.
Du musst deine "offiziellen Papiere" halt auch lesen - Seite 30, die
Zahlen von 2001/2002.

Ich zitiere sie dir mal, um dich nicht zu überfordern:

"Mit der Bergwerksdeponie der Südwestdeutschen Salzwerke AG in
Heilbronn steht im Land eine untertägige Ablagerungsmöglichkeit mit
~~~~~~~~~
einem breiten Ablagerungsspektrum für Sonderabfälle zur Verfügung.
Hier wurden im Jahr 2001 rund 61.500 und im Jahr 2002 rund 52.000
Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle eingelagert."

"Das Versatzbergwerk der Südwestdeutschen Salzwerke AG
[in Kochendorf]
bietet für bestimmte besonders überwachungsbedürftige Abfälle die
Möglichkeit der untertägigen Verwertung. Abgelagert werden hier
hauptsächlich Rauchgasreinigungsrückstände aus
Abfallverbrennungsanlagen, Böden und Bauschutt mit schädlichen
Verunreinigungen, Schlacken und Gießereisande. Neben den nicht
besonders überwachungsbedürftigen Abfällen wurden im Jahr 2001 etwa
110.000 Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle versetzt, im
Jahr 2002 waren es rund 158.000 Tonnen. "

Also 110.000/158.000 PLUS die weniger giftigen.

Die beiden Bergwerke sind übrigens unterirdisch verbunden. Mein ja
nur, so von wegen Wassereinbruch. Den letzten hat man in Kochendorf
1992 nur mühsam und unter hohen Kosten stoppen können - woraufhin man,
lonkursbedroht, den Salzabbau dort beendete und das Ding zur
Giftmülldeponie machte.
Ganz toll.

Das ist ja wirklich herrlich, wie du selber nachweist, dass du nicht
lesen kannst. DEINE Quelle bestätigt MEINE Angaben (und die von den
ach so doofen Journalisten) genau.

Es reicht jetzt. Spar dir eine Antwort.


Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung!
Claus Maier
2017-03-13 18:15:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
"Mit der Bergwerksdeponie der Südwestdeutschen Salzwerke AG in
Heilbronn steht im Land eine untertägige Ablagerungsmöglichkeit
mit ~~~~~~~~~ einem breiten Ablagerungsspektrum für Sonderabfälle
zur Verfügung. Hier wurden im Jahr 2001 rund 61.500 und im Jahr 2002
rund 52.000 Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle
eingelagert."
"Das Versatzbergwerk der Südwestdeutschen Salzwerke AG [in
Kochendorf] bietet für bestimmte besonders überwachungsbedürftige
Abfälle die Möglichkeit der untertägigen Verwertung. Abgelagert
werden hier hauptsächlich Rauchgasreinigungsrückstände aus
Abfallverbrennungsanlagen, Böden und Bauschutt mit schädlichen
Verunreinigungen, Schlacken und Gießereisande. Neben den nicht
besonders überwachungsbedürftigen Abfällen wurden im Jahr 2001 etwa
110.000 Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle versetzt, im
Jahr 2002 waren es rund 158.000 Tonnen. "
Also 110.000/158.000 PLUS die weniger giftigen.
Die beiden Bergwerke sind übrigens unterirdisch verbunden. Mein ja
nur, so von wegen Wassereinbruch. Den letzten hat man in Kochendorf
1992 nur mühsam und unter hohen Kosten stoppen können - woraufhin
man, lonkursbedroht, den Salzabbau dort beendete und das Ding zur
Giftmülldeponie machte. Ganz toll.
Ja, ganz toll! Ist ja genauso mit dem Atom-Müll.
Gut, bei Giftmüll geht es ja nur um Jahrzehnte oder Jahrhunderte, da
haben wir wenigstens die Chance, eventuelle schädliche Auswirkungen
(Trinkwasserverseuchung) noch selbst zu erleben.
Meine These:
Der Mensch an sich ist wohl mit *vernünftigen* langfristigen Planungen
geistig-moralisch überfordert. "Aus den Augen, aus dem Sinn."
Und solange man damit noch Geld verdienen kann, ist alles andere egal.

mfg
Claus
Wolfgang Kynast
2017-03-13 19:16:08 UTC
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Raw Message
Post by Claus Maier
Post by Wolfgang Kynast
"Mit der Bergwerksdeponie der Südwestdeutschen Salzwerke AG in
Heilbronn steht im Land eine untertägige Ablagerungsmöglichkeit
mit ~~~~~~~~~ einem breiten Ablagerungsspektrum für Sonderabfälle
zur Verfügung. Hier wurden im Jahr 2001 rund 61.500 und im Jahr 2002
rund 52.000 Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle
eingelagert."
"Das Versatzbergwerk der Südwestdeutschen Salzwerke AG [in
Kochendorf] bietet für bestimmte besonders überwachungsbedürftige
Abfälle die Möglichkeit der untertägigen Verwertung. Abgelagert
werden hier hauptsächlich Rauchgasreinigungsrückstände aus
Abfallverbrennungsanlagen, Böden und Bauschutt mit schädlichen
Verunreinigungen, Schlacken und Gießereisande. Neben den nicht
besonders überwachungsbedürftigen Abfällen wurden im Jahr 2001 etwa
110.000 Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle versetzt, im
Jahr 2002 waren es rund 158.000 Tonnen. "
Also 110.000/158.000 PLUS die weniger giftigen.
Die beiden Bergwerke sind übrigens unterirdisch verbunden. Mein ja
nur, so von wegen Wassereinbruch. Den letzten hat man in Kochendorf
1992 nur mühsam und unter hohen Kosten stoppen können - woraufhin
man, lonkursbedroht, den Salzabbau dort beendete und das Ding zur
Giftmülldeponie machte. Ganz toll.
Ja, ganz toll! Ist ja genauso mit dem Atom-Müll.
Gut, bei Giftmüll geht es ja nur um Jahrzehnte oder Jahrhunderte, da
haben wir wenigstens die Chance, eventuelle schädliche Auswirkungen
(Trinkwasserverseuchung) noch selbst zu erleben.
Der Mensch an sich ist wohl mit *vernünftigen* langfristigen Planungen
geistig-moralisch überfordert.
Als Student habe ich öfter Kartonagen-Müll auf die hiesige Deponie
gefahren:
https://www.google.de/maps/place/Heilbronn/@49.1603472,9.2480901,1003m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47982897b04d51d1:0x41ffd3c8d099070!8m2!3d49.1426929!4d9.210879?hl=de

Damals fuhr man noch tief in's Tal hinab. Heute fährt man einen Berg
hinauf. Da hatte man "Müll" noch vor Augen.

Heute wird der Müll (soweit nicht verwertbar) ~50 km weit zur
Müllverbrennung in Stuttgart gefahren - vermutlich via Autobahn, der
dortige Gleisanschluß wurde nämlich abgebaut. Der Rest aka Filterstaub
und Schlacke kommt dann wieder zurück und verschwindet hier im
Salzbergwerk, also
Post by Claus Maier
"Aus den Augen, aus dem Sinn."
Das zum Einen ...
Post by Claus Maier
Und solange man damit noch Geld verdienen kann, ist alles andere egal.
... und das sowieso.

Was ich aber wirklich ÜBERHAUPT nicht nachvollziehen kann, ist es,
dass sich Menschen darüber aufregen, dass Plastiktüten hierzuland
verboten werden sollen. Wieso bitte sollte man die Dinger unbedingt
brauchen? Ich benutze schon lange Stoffbeutel, von denen immer ein
paar im Auto liegen.

Wenn selbst die schon zweimal genannten Länder in Afrika, China,
Kalifornien schon seit etlichen Jahren Plastiktüten verboten haben und
offensichtlich kein Problem damit haben - warum in drei Teufels Namen
sollte es dann in D eines sein?

Das ist für mich keine Frage, ob die Dinger jetzt beim Verbrennen
Schadstoffe produzieren oder nicht - PP tut es wohl nicht, die
Druckfarben sehr wohl.

Ich könnte aber auch damit leben, wenn man einen Mindestpreis pro
Beutel vorschreiben würde, so irgendwas ab 0,50€ aufwärts. Dann kann
sich jeder überlegen, was ihm die Faulheit (keinen Beutel mitzunehmen)
Wert ist.

Wo es mir bis vor Kurzem doch gelegentlich mal passierte, keinen
Beutel mit zu haben, war in der Apotheke. Seit die jetzt auch Geld
dafür verlangen (müssen), klappt das plötzlich - oh Wunder. Das Leben
bei den Schwaben färbt wohl doch ab ;-)
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Bodo Mysliwietz
2017-03-14 17:04:03 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Ich könnte aber auch damit leben, wenn man einen Mindestpreis pro
Beutel vorschreiben würde, so irgendwas ab 0,50€ aufwärts. Dann kann
sich jeder überlegen, was ihm die Faulheit (keinen Beutel mitzunehmen)
Wert ist.
Ich würde mal locker 1€ ansetzen. ... als Tragetaschensteuer.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Lars Wilhelm
2017-03-14 06:55:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus Maier
Ja, ganz toll! Ist ja genauso mit dem Atom-Müll.
Gut, bei Giftmüll geht es ja nur um Jahrzehnte oder Jahrhunderte, da
haben wir wenigstens die Chance, eventuelle schädliche Auswirkungen
(Trinkwasserverseuchung) noch selbst zu erleben.
Entschuldige- wie kommst Du auf die Idee, bei Giftmüll handelt sich um
ein temporäresproblem. Das ist es nämlich nicht. Das ist ein
Ewigkeitsproblem. Aber davon ab. Wenn Salzbergwerke Wassereinbrüche
erleiden ist das Wasser so oder so unbrauchbar, egal, ob da ein paar Bq
Cäsium drinn schwimmen oder nicht, egal, ob zusätzlich noch
schwermetalle sich lösen.
An der Stelle Ist Salz definitiv keine schlechte Lösung
Post by Claus Maier
Der Mensch an sich ist wohl mit *vernünftigen* langfristigen Planungen
geistig-moralisch überfordert. "Aus den Augen, aus dem Sinn."
Und solange man damit noch Geld verdienen kann, ist alles andere egal.
Ähm, welchen Alternativvorschlag hättest Du zur Tiefendeponierung?
Bodo Mysliwietz
2017-03-14 17:00:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus Maier
Der Mensch an sich ist wohl mit *vernünftigen* langfristigen Planungen
geistig-moralisch überfordert. "Aus den Augen, aus dem Sinn."
Und solange man damit noch Geld verdienen kann, ist alles andere egal.
... und am Ende zahlen es dann andere.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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http://www.labortechniker.de/
Lars Wilhelm
2017-03-13 18:24:45 UTC
Permalink
Raw Message
Am 13.03.2017 um 18:23 schrieb Wolfgang Kynast:
Mein Lieber Scholli das ist jetzt aber echt ein starkes Stück.
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-1/
Da hat der Herr Minister wohl mit Rücksicht auf seine grüne
Wählerschaft selektive Statistik betrieben. Insgesamt werden jährlich
http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-giftmuell-in-unterirdischen-stollen/-/id=1562/did=19118196/nid=1562/85rry6/
"Seit dem Jahr 1987 werden in Heilbronn und seit 1992 auch in Bad
Friedrichshall-Kochendorf jedes Jahr nahezu eine Million Tonnen
Deine, bzw. die Behauptung vom SWR.
1 Millionen Tonnen pro Jahr. Richtig?
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/2_Presse_und_Service/Publikationen/Umwelt/Abfallwilrtschaftsplan__BW_1_.pdf
Also ich glaube zunächst einmal offiziellen Papieren, Du darfs gerne
Journalisten glauben.
Du musst deine "offiziellen Papiere" halt auch lesen - Seite 30, die
Zahlen von 2001/2002.
"Mit der Bergwerksdeponie der Südwestdeutschen Salzwerke AG in
Heilbronn steht im Land eine untertägige Ablagerungsmöglichkeit mit
~~~~~~~~~
einem breiten Ablagerungsspektrum für Sonderabfälle zur Verfügung.
Hier wurden im Jahr 2001 rund 61.500 und im Jahr 2002 rund 52.000
Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle eingelagert."
61.500 Tonnen bzw 52000 Tonnen ist kleiner 1 Million Ja oder nein?

Und im anderen Berkwerk sind es in etwa 110 Tonnen. Ach kleiner. als 1
Million.
Für mich hat ne Milion 6 nullen.

Fup dag, mir wird es jetzt zu blöd.
Wolfgang Kynast
2017-03-13 19:55:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Mein Lieber Scholli das ist jetzt aber echt ein starkes Stück.
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-1/
Da hat der Herr Minister wohl mit Rücksicht auf seine grüne
Wählerschaft selektive Statistik betrieben. Insgesamt werden jährlich
http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/30-jahre-untertagedeponie-heilbronn-giftmuell-in-unterirdischen-stollen/-/id=1562/did=19118196/nid=1562/85rry6/
"Seit dem Jahr 1987 werden in Heilbronn und seit 1992 auch in Bad
Friedrichshall-Kochendorf jedes Jahr nahezu eine Million Tonnen
Deine, bzw. die Behauptung vom SWR.
1 Millionen Tonnen pro Jahr. Richtig?
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/2_Presse_und_Service/Publikationen/Umwelt/Abfallwilrtschaftsplan__BW_1_.pdf
Also ich glaube zunächst einmal offiziellen Papieren, Du darfs gerne
Journalisten glauben.
Du musst deine "offiziellen Papiere" halt auch lesen - Seite 30, die
Zahlen von 2001/2002.
"Mit der Bergwerksdeponie der Südwestdeutschen Salzwerke AG in
Heilbronn steht im Land eine untertägige Ablagerungsmöglichkeit mit
~~~~~~~~~
einem breiten Ablagerungsspektrum für Sonderabfälle zur Verfügung.
Hier wurden im Jahr 2001 rund 61.500 und im Jahr 2002 rund 52.000
Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle eingelagert."
61.500 Tonnen bzw 52000 Tonnen ist kleiner 1 Million Ja oder nein?
Sag mal, kapierst du wirklich nicht, dass Heilbronn und Kochendorf
letzlich EINE Deponie sind, unterirdisch verbunden?
Sh.
www.salzwerke.de
www.uev.de/de/startseite.html
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
"Das Versatzbergwerk der Südwestdeutschen Salzwerke AG [in
Kochendorf] bietet für bestimmte besonders überwachungsbedürftige
Abfälle die Möglichkeit der untertägigen Verwertung. Abgelagert
werden hier hauptsächlich Rauchgasreinigungsrückstände aus
Abfallverbrennungsanlagen, Böden und Bauschutt mit schädlichen
Verunreinigungen, Schlacken und Gießereisande. Neben den nicht
~~~~~~~~~~~~~~~
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
besonders überwachungsbedürftigen Abfällen wurden im Jahr 2001 etwa
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
110.000 Tonnen besonders überwachungsbedürftige Abfälle versetzt, im
Jahr 2002 waren es rund 158.000 Tonnen. "
Also 110.000/158.000 PLUS die weniger giftigen.
Die beiden Bergwerke sind übrigens unterirdisch verbunden.
Also für 2001/2002:
Heilbronn : 61.500/ 52.000t
Kochendorf: 110.000/158.000t
----------------
Summe: 171.500/210.000

Also schon mal über 200.000t nur die "besonders überwachungs-
bedürftigen Abfälle". Und das 2001/2002 - das ist mit Sicherheit nicht
weniger geworden.

Damit sind die von dir behaupteten 40.000t/Jahr schon mal um über 500%
überschritten. Also hast du SCHEISSE von dir gegeben. Und bevor du
dich aufregst: DEINE QUELLE, die zu lesen du nicht geschafft hast.

Dazu kommen in Kochendorf die oben markierten "nicht besonders
überwachungsbedürftigen Abfälle" - was übrigens keineswegs "harmlos"
heißt. Wieviel das waren nennt DEINE QUELLE leider nicht, ich halte
die 1 Mio, die der SWR und der ehemalige Salzwerke-Chef nennen, für
absolut plausibel.
Post by Lars Wilhelm
Und im anderen Berkwerk sind es in etwa 110 Tonnen.
110.000/158.000t

Zuviel Wein zum Abendessen?
Post by Lars Wilhelm
Fup dag,
Ja, hau ab. Da passt du hin.
Post by Lars Wilhelm
mir wird es jetzt zu blöd.
Falsch, du bist zu blöd, einer hübsch bebilderten Schrift ein paar
simple Zahlen korrekt zu entnehmen und pöbelst stattdessen hier rum,
statt zuzugeben, dass du dich vertan hast.
Lars Wilhelm
2017-03-13 22:28:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Und im anderen Berkwerk sind es in etwa 110 Tonnen.
110.000/158.000t
Herzlichen Glückwunsch, Du hast ein Tippfehler gefunden.
Du lenkst aber ab. Du sprachst von 1 Millionen Tonnen pro Jahr.
Post by Wolfgang Kynast
Zuviel Wein zum Abendessen?
Na. Du musst partout persönlich werden, gelle?
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Wilhelm
Fup dag,
Ja, hau ab. Da passt du hin.
Post by Lars Wilhelm
mir wird es jetzt zu blöd.
Falsch, du bist zu blöd, einer hübsch bebilderten Schrift ein paar
simple Zahlen korrekt zu entnehmen und pöbelst stattdessen hier rum,
statt zuzugeben, dass du dich vertan hast.
Ich habe 3 Nullen vergessen.
Du machst hier hybsche Rechnungen, die immer noch keine Million ergeben.
ab wie gesagt
EOD
Wolfgang Kynast
2017-03-13 22:55:33 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 13 Mar 2017 23:28:52 +0100, "Lars Wilhelm" posted:

...
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Falsch, du bist zu blöd, einer hübsch bebilderten Schrift ein paar
simple Zahlen korrekt zu entnehmen und pöbelst stattdessen hier rum,
statt zuzugeben, dass du dich vertan hast.
Ich habe 3 Nullen vergessen.
Du machst hier hybsche Rechnungen, die immer noch keine Million ergeben.
Aber sicher doch. Du verstehst es nur nicht.
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Heilbronn : 61.500/ 52.000t
Kochendorf: 110.000/158.000t
----------------
Summe: 171.500/210.000
Also schon mal über 200.000t nur die "besonders überwachungs-
bedürftigen Abfälle". Und das 2001/2002 - das ist mit Sicherheit nicht
weniger geworden.
Damit sind die von dir behaupteten 40.000t/Jahr schon mal um über 500%
überschritten. Also hast du SCHEISSE von dir gegeben. Und bevor du
dich aufregst: DEINE QUELLE, die zu lesen du nicht geschafft hast.
Dazu kommen in Kochendorf die oben markierten "nicht besonders
überwachungsbedürftigen Abfälle" - was übrigens keineswegs "harmlos"
heißt. Wieviel das waren nennt DEINE QUELLE leider nicht, ich halte
die 1 Mio, die der SWR und der ehemalige Salzwerke-Chef nennen, für
absolut plausibel.
Und lösch gefälligst nicht immer alles raus, was dein Ego nicht lesen
möchte.
Wolfgang Kynast
2017-04-12 08:04:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Falsch, du bist zu blöd, einer hübsch bebilderten Schrift ein paar
simple Zahlen korrekt zu entnehmen und pöbelst stattdessen hier rum,
statt zuzugeben, dass du dich vertan hast.
Ich habe 3 Nullen vergessen.
Du machst hier hybsche Rechnungen, die immer noch keine Million ergeben.
Aber sicher doch. Du verstehst es nur nicht.
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Heilbronn : 61.500/ 52.000t
Kochendorf: 110.000/158.000t
----------------
Summe: 171.500/210.000
Also schon mal über 200.000t nur die "besonders überwachungs-
bedürftigen Abfälle". Und das 2001/2002 - das ist mit Sicherheit nicht
weniger geworden.
Damit sind die von dir behaupteten 40.000t/Jahr schon mal um über 500%
überschritten. Also hast du SCHEISSE von dir gegeben. Und bevor du
dich aufregst: DEINE QUELLE, die zu lesen du nicht geschafft hast.
Dazu kommen in Kochendorf die oben markierten "nicht besonders
überwachungsbedürftigen Abfälle" - was übrigens keineswegs "harmlos"
heißt. Wieviel das waren nennt DEINE QUELLE leider nicht, ich halte
die 1 Mio, die der SWR und der ehemalige Salzwerke-Chef nennen, für
absolut plausibel.
Und lösch gefälligst nicht immer alles raus, was dein Ego nicht lesen
möchte.
Ganz vergessen: ich hatte beim Deponiebetreiber UEV Umwelt, Entsorgung
und Verwertung GmbH (der Betreiber der gemeinsamen Deponie
Heilbronn/Kochendorf) nachgefragt. Man hat mir bestätigt, dass die vom
SWR genannten Zahlen korrekt sind.

Halten wir also fest:

"Lars Wilhelm" == "großes Maul, nix dahinter"

Aber was will man von einem Doppelinvaliden schon erwarten.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Claus Maier
2017-04-12 14:47:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
"Lars Wilhelm" == "großes Maul, nix dahinter"
Als wenn ich's nicht geahnt hätte!

Claus

Ludger Averborg
2017-03-13 08:55:27 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 12 Mar 2017 23:17:51 -0700 (PDT), Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Die Tatsache, dass Plastiktüten verboten werden heißt ja nichts. Eine alternative Begründung für ein Vebot könnte auch sein, dass man es leid ist, das Zeug in der Landschaft herumfliegen zu haben.
Eine weitere Begründung könnte darin liegen, dass man damit
die populistischen Bauchgefühle eines ideologisierten Teils
der Bevölkerung bedienen will: Ruhigstellung von
professionellen Schreihälsen.

Dem Regierungshandel grundsätzlich rationale Gründe
unterstellen zu wollen ist schon einigermaßen blauäugig.

l.
Bodo Mysliwietz
2017-03-13 16:34:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Post by Wolfgang Kynast
Plastiktüten sind schlicht überflüssig, ein Irrweg der Geschichte.
Was all die genannten Länder ja schon lange beweisen.
Bestreitest du das?
Das bestreite ich.
Die Tatsache, dass Plastiktüten verboten werden heißt ja nichts. Eine alternative Begründung für ein Vebot könnte auch sein, dass man es leid ist, das Zeug in der Landschaft herumfliegen zu haben.
Weils von dort zu einem großen Teil den Weg in die Weltmeere finden?!
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
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Wolfgang Kynast
2017-03-12 18:24:12 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 12 Mar 2017 09:09:45 +0100, "Lars Wilhelm" posted:

...
Post by Lars Wilhelm
Es stellt
sich aber im Zusammenhang mit der Plastiktütendiskussion die Frage,
Nichts. Weil: Deutscher Plastikmüll ist viel zu wertvoll um ihn irgentwo
hin zu exportieren, um ihn dort ins Meer zu schmeißen. Wenn PET Flaschen
nach China verschifft werden, so haben die Chinesen nicht wirklich vor,
den Schrott einfach irgentwo hinzuschmeißen. Nein, die veredeln den und
schicken den uns wieder zurück.
Gelbe Säcke werden gerne genau wie Autoreifen gerne verfeuert.
verfeuern. Bis auf wenige Ausnahmen gelangt also deutsche Plastikmüll
erst gar nicht ins Meer.
Behauptungen ohne Belege.
Lars Wilhelm
2017-03-13 06:12:24 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Wilhelm
Es stellt
sich aber im Zusammenhang mit der Plastiktütendiskussion die Frage,
Nichts. Weil: Deutscher Plastikmüll ist viel zu wertvoll um ihn irgentwo
hin zu exportieren, um ihn dort ins Meer zu schmeißen. Wenn PET Flaschen
nach China verschifft werden, so haben die Chinesen nicht wirklich vor,
den Schrott einfach irgentwo hinzuschmeißen. Nein, die veredeln den und
schicken den uns wieder zurück.
Gelbe Säcke werden gerne genau wie Autoreifen gerne verfeuert.
verfeuern. Bis auf wenige Ausnahmen gelangt also deutsche Plastikmüll
erst gar nicht ins Meer.
Behauptungen ohne Belege.
Seufz. Es ist schon schwer einzusehen, das man zwar eine Meinung, aber keine Ahnung hat.
Ich könnte doch schreiben "Google doch", aber da müsste ich ja auf Dein Niveau herunter.

Belege für das Verfeuern von Sekundärbrennstoffe findet man auf jeder Webseite der einzelnen Zementwerken.
Ein Übersichtsartikel über den Einsatz von Sekundärrohstoffen im Allgemeinen ist jener hier:
www.vivis.de/phocadownload/2013_ass/2013_ass_411_422_scur.pdf
und für die Situation in Österreich
http://institute.unileoben.ac.at/ghiwww/braun.pdf
Bodo Mysliwietz
2017-03-13 17:06:04 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Behauptungen ohne Belege.
Seufz. Es ist schon schwer einzusehen, das man zwar eine Meinung, aber keine Ahnung hat.
Ich könnte doch schreiben "Google doch", aber da müsste ich ja auf Dein Niveau herunter.
Belege für das Verfeuern von Sekundärbrennstoffe findet man auf jeder Webseite der einzelnen Zementwerken.
www.vivis.de/phocadownload/2013_ass/2013_ass_411_422_scur.pdf
und für die Situation in Österreich
http://institute.unileoben.ac.at/ghiwww/braun.pdf
und deshalb gelangen keine Plastiktüten (im allgemeinen Plastikmüll)
mehr ins Meer?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Wolfgang Kynast
2017-03-13 17:37:32 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Behauptungen ohne Belege.
Seufz. Es ist schon schwer einzusehen, das man zwar eine Meinung, aber keine Ahnung hat.
Ich könnte doch schreiben "Google doch", aber da müsste ich ja auf Dein Niveau herunter.
Belege für das Verfeuern von Sekundärbrennstoffe findet man auf jeder Webseite der einzelnen Zementwerken.
www.vivis.de/phocadownload/2013_ass/2013_ass_411_422_scur.pdf
und für die Situation in Österreich
http://institute.unileoben.ac.at/ghiwww/braun.pdf
und deshalb gelangen keine Plastiktüten (im allgemeinen Plastikmüll)
mehr ins Meer?
Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass Schiffe ihren Müll einfach über
Bord kippen statt im Hafen Entsorgungsgebühren zu bezahlen.

Ich hab aber keine Lust mehr, das zu verifizieren.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Bodo Mysliwietz
2017-03-13 20:27:51 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Bodo Mysliwietz
und deshalb gelangen keine Plastiktüten (im allgemeinen Plastikmüll)
mehr ins Meer?
Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass Schiffe ihren Müll einfach über
Bord kippen statt im Hafen Entsorgungsgebühren zu bezahlen.
Das ist aber ochmal eine andere Story und meines Wissens nach
mittlerweile in internationeln Regelungen geächtet worden.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Lars Wilhelm
2017-03-13 18:25:56 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Behauptungen ohne Belege.
Seufz. Es ist schon schwer einzusehen, das man zwar eine Meinung, aber keine Ahnung hat.
Ich könnte doch schreiben "Google doch", aber da müsste ich ja auf
Dein Niveau herunter.
Belege für das Verfeuern von Sekundärbrennstoffe findet man auf jeder
Webseite der einzelnen Zementwerken.
Ein Übersichtsartikel über den Einsatz von Sekundärrohstoffen im
www.vivis.de/phocadownload/2013_ass/2013_ass_411_422_scur.pdf
und für die Situation in Österreich
http://institute.unileoben.ac.at/ghiwww/braun.pdf
und deshalb gelangen keine Plastiktüten (im allgemeinen Plastikmüll)
mehr ins Meer?
habe ich nicht geschrieben. Es geht um DEUTSCHEN Plastikmüll und der
landet ( bis auf wenige Ausnahmen) NICHt im Meer.
Ludger Averborg
2017-03-13 18:56:13 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 13 Mar 2017 19:25:56 +0100, Lars Wilhelm
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Post by Wolfgang Kynast
Behauptungen ohne Belege.
Seufz. Es ist schon schwer einzusehen, das man zwar eine Meinung, aber
keine Ahnung hat.
Ich könnte doch schreiben "Google doch", aber da müsste ich ja auf
Dein Niveau herunter.
Belege für das Verfeuern von Sekundärbrennstoffe findet man auf jeder
Webseite der einzelnen Zementwerken.
Ein Übersichtsartikel über den Einsatz von Sekundärrohstoffen im
www.vivis.de/phocadownload/2013_ass/2013_ass_411_422_scur.pdf
und für die Situation in Österreich
http://institute.unileoben.ac.at/ghiwww/braun.pdf
und deshalb gelangen keine Plastiktüten (im allgemeinen Plastikmüll)
mehr ins Meer?
habe ich nicht geschrieben. Es geht um DEUTSCHEN Plastikmüll und der
landet ( bis auf wenige Ausnahmen) NICHt im Meer.
Ich bin im letzen Jahr lange Strecken in DK am Strand
rumgelaufen. Was ich da an Plastikmüll gefunden habe, war zu
einem sehr großen Teil maritimen Ursprungs: kaputte
Fischkisten, Taustücken, Netzteile, Gummihandschuhe,
Gummistiefel, Schwimmkörper. Daneben noch (weit vom Meer
weg, in den Dünen) vielleicht mal ein geleertes Päckchen
Fleischsalat vom Piquenique. Tüten hab ich keine gesehen.

OK, war nur ein "Punkt" der Ozeane, aber der wurde vom
verklappten Hausmüll wohl sorgsam gemieden.

"Punkt 2" wäre der Stand in Langeooge, "Punkt 3" der Strand
in Helgoland, aber die werte ich nicht, die werden -im
gegensatz zum "wilden" dänischen Strand- ja täglich
gepflegt.

l.
Bodo Mysliwietz
2017-03-13 20:31:29 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Bodo Mysliwietz
und deshalb gelangen keine Plastiktüten (im allgemeinen Plastikmüll)
mehr ins Meer?
habe ich nicht geschrieben. Es geht um DEUTSCHEN Plastikmüll und der
landet ( bis auf wenige Ausnahmen) NICHt im Meer.
Dennoch landen immer noch recht große Mengen davon im Meer. Das ist Fakt
und eine Herausforderung. Egal ob Atlantik oder Ostsee. Und wir brauchen
da nicht nur über regulären Müll, also das was mal irgendwann,
irgendwer, irgendwo einem Entsorurgungssystem zugeführt hat zu reden.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Ludger Averborg
2017-03-13 21:23:12 UTC
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Raw Message
On Mon, 13 Mar 2017 21:31:29 +0100, Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Es geht um DEUTSCHEN Plastikmüll und der
Post by Lars Wilhelm
landet ( bis auf wenige Ausnahmen) NICHt im Meer.
Dennoch landen immer noch recht große Mengen davon im Meer. Das ist Fakt
Mir kommt das mittlerweile vor wie der Streit um das rote
Sandschäufelchen im Kindergarten.
Ich wille aber!! Nein ich willlll!

Kindisch, wenn man keine Fakten hat. Sind wenige Ausnahmen
jetzt mehr oder weniger als recht große Mengen?

Wenn ich mir das ins Faktische übersetze heißt das: "Ich
weiß nicht, wieviel deutscher Plastikmüll ins Meer kommt"
und "ich auch nicht"

l.
Lars Wilhelm
2017-03-13 22:33:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Mon, 13 Mar 2017 21:31:29 +0100, Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Es geht um DEUTSCHEN Plastikmüll und der
Post by Lars Wilhelm
landet ( bis auf wenige Ausnahmen) NICHt im Meer.
Dennoch landen immer noch recht große Mengen davon im Meer. Das ist Fakt
Mir kommt das mittlerweile vor wie der Streit um das rote
Sandschäufelchen im Kindergarten.
Ich wille aber!! Nein ich willlll!
:)
Post by Ludger Averborg
Kindisch, wenn man keine Fakten hat. Sind wenige Ausnahmen
jetzt mehr oder weniger als recht große Mengen?
Es kann beides sein. Man kann aber grob abschätzen, in dem man die
Produktionszahlen von Kunststoffverpackungen versus den Gewichten der
eingesammelten gelben Säcken und den Pfandflaschen ermittelt.

Sicher ist für mich nur eines: Bedingt durch die hohe Einsammelquote
bewegt sich illegale Müllmenge vieleicht im Bereich <1%
Wolfgang Kynast
2017-03-13 23:16:20 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 13 Mar 2017 23:33:34 +0100, "Lars Wilhelm" posted:

...
Post by Lars Wilhelm
Es kann beides sein. Man kann aber grob abschätzen, in dem man die
Produktionszahlen von Kunststoffverpackungen versus den Gewichten der
eingesammelten gelben Säcken und den Pfandflaschen ermittelt.
Von Pfandflaschen weiß man nicht, wieviele wirklich eingesammelt
werden, wieviele im Bastelkeller verschwinden oder in Flüssen:
https://www.flickr.com/photos/wolfgang-kynast/16256351921/in/album-72157648114152491/
Post by Lars Wilhelm
Sicher ist für mich nur eines: Bedingt durch die hohe Einsammelquote
bewegt sich illegale Müllmenge vieleicht im Bereich <1%
Beleg?

Eher 2% - den Link hatte ich schon genannt.

Der nächste Punkt, bei dem es derzeit übel aussieht sind die
caffee-to-go-Becher:

"Jährlich mehr als 3 Mrd. Stück"
http://www.duh.de/becherheld_problem/

Aus http://www.verbraucherzentrale.nrw/mehrweg :

"Die Menge aller Unterwegs-Getränkebecher für heiße und kalte Getränke
hat sich seit der Jahrtausendwende verdreifacht: 106.000 Tonnen Abfall
fielen in Deutschland für To-go-Getränkeverpackungen inklusive Zubehör
- Deckel, Strohhalm, Rührstab - an. Damit hat der Becher die
Plastiktüte als Abfallverursacher im Alltag überholt. Von den Tüten
werden in Deutschland rund 95.000 Tonnen jährlich verbraucht."

"Viele Becher werden als "wilder Müll" weggeworfen. Ebenso wie
Plastiktüten, die in der Umwelt landen, besteht auch bei
Einweg-Bechern die Gefahr, dass der Kunststoff des Bechers durch
Abrieb zu Mikroplastik (sehr kleine Plastikpartikeln) wird, das ins
Wasser oder den Boden gelangt - mit nicht absehbaren Folgen für Mensch
und Umwelt."

"Die Kehrseite ist: Stadtreinigung und Kommunen haben mit wachsenden
Abfallbergen, überfüllten Mülleimern und so genanntem wildem Müll zu
kämpfen, der zu einem großen Teil aus Bechern besteht.

Die Entsorgung der auf Plätzen und Grünflächen hingeworfenen oder
"gelitterten" Becher (von engl. to litter, wegwerfen) verursacht für
die Städte - und damit für ihre Bürger – unnötige Kosten. Mit dem
Wegwerfen setzt oft Verwahrlosung ein, denn wenn die Umgebung schon
vermüllt ist, sinkt die Bereitschaft von Passanten, ihren Müll
ordentlich zu entsorgen. Auch Vandalismus wird wahrscheinlicher."
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Bodo Mysliwietz
2017-03-14 17:42:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Mon, 13 Mar 2017 21:31:29 +0100, Bodo Mysliwietz
Post by Lars Wilhelm
Es geht um DEUTSCHEN Plastikmüll und der
Post by Lars Wilhelm
landet ( bis auf wenige Ausnahmen) NICHt im Meer.
Dennoch landen immer noch recht große Mengen davon im Meer. Das ist Fakt
Mir kommt das mittlerweile vor wie der Streit um das rote
Sandschäufelchen im Kindergarten.
Ich wille aber!! Nein ich willlll!
Ludger, Du erinnerst Dich das quasi diese Diskussion hier vor gar nicht
allzulange Zeit schonmal aufkam?

Ich habe gerade kein lust eine ausführliche Diskussion hier zu führen.
Das gegenseitige bashing und aneinander vorbeilesen von lars und
Wolfgang sind schon ausreichend.

Ich will auch nicht wieder darüber diskutieren wie den der Plastikmüll
überhaupt den Weg vom Münster_land_ in die Weltmeere findet.

Nö, ich habe einfach gerade wenig Lust. Kann sich noch geben, muß aber
nicht.
Post by Ludger Averborg
Kindisch, wenn man keine Fakten hat.
Gab's hier schonmal.
Post by Ludger Averborg
Sind wenige Ausnahmen
jetzt mehr oder weniger als recht große Mengen?
Wenn ich mir das ins Faktische übersetze heißt das: "Ich
weiß nicht, wieviel deutscher Plastikmüll ins Meer kommt"
und "ich auch nicht"
Wenn Dich das wirklich brennend interessiert und Du Dich daran
nivellieren willst findest Du das heraus. Du brauchst nichtmal weg vom PC.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Georg Wieser
2017-03-12 18:40:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Die letzte Frage, die sich mir stellt ist: Welchen Einfluss haben
Plastikpartikel im Fisch auf deren Gesundheit und auf meine Gesundheit?
Stichwort Bisphenol A

Das reicht für ein unangenehmes Gefühl beim Einschlafen.
Was schon beweisen ist, was wir erst in der Zukunft sehen werden, ob es
wirklich so schlimm ist...

Dazu ist das ganze Zeug genauso wie die Situation an sich zu neu...
Lars Wilhelm
2017-03-12 19:12:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Georg Wieser
Post by Lars Wilhelm
Die letzte Frage, die sich mir stellt ist: Welchen Einfluss haben
Plastikpartikel im Fisch auf deren Gesundheit und auf meine Gesundheit?
Stichwort Bisphenol A
Das reicht für ein unangenehmes Gefühl beim Einschlafen.
Was schon beweisen ist, was wir erst in der Zukunft sehen werden, ob es
wirklich so schlimm ist...
Dazu ist das ganze Zeug genauso wie die Situation an sich zu neu...
Bisphenol A braucht(e) es zum Weichmachen von PVC. Plastiktüten werden
aus PP und PE hergestellt. Die enthalten keinerlei Weichmacher.
Wolfgang Kynast
2017-03-12 21:54:17 UTC
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Post by Georg Wieser
Post by Lars Wilhelm
Die letzte Frage, die sich mir stellt ist: Welchen Einfluss haben
Plastikpartikel im Fisch auf deren Gesundheit und auf meine Gesundheit?
Stichwort Bisphenol A
Das reicht für ein unangenehmes Gefühl beim Einschlafen.
Was schon beweisen ist, was wir erst in der Zukunft sehen werden, ob es
wirklich so schlimm ist...
Dazu ist das ganze Zeug genauso wie die Situation an sich zu neu...
Komm doch den Wilhelms nicht mit sowas. Die wissen einfach, dass alles
unbedenklich ist. Ist ja schließlich zugelassen.

Nur: Niemand hat je untersucht, ob und wie der ganze Chemiekram
ZUSAMMEN auf den Menschen wirkt.

Mahlzeit.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Wilhelm
2017-03-13 06:00:20 UTC
Permalink
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Post by Georg Wieser
Post by Lars Wilhelm
Die letzte Frage, die sich mir stellt ist: Welchen Einfluss haben
Plastikpartikel im Fisch auf deren Gesundheit und auf meine Gesundheit?
Stichwort Bisphenol A
Das reicht für ein unangenehmes Gefühl beim Einschlafen.
Was schon beweisen ist, was wir erst in der Zukunft sehen werden, ob es
wirklich so schlimm ist...
Dazu ist das ganze Zeug genauso wie die Situation an sich zu neu...
Nochmals zum Thema Bisphenol.
Die Diskussion dazu betrifft Gegenstände aus Polycarbonat, Epoxibeschichtungen Kosmetik und anderes Zeug, mit dem wir so umgehen. Hier gibt es seitens der Europäischen Behörde für Lebensmitttel eine roadmap, wie zukünftig damit umgegangen werden soll. bisherige Ergebnisse der Forschung zeigen noch nichts Endgültiges. Daher hat man einen vorläufigen Wert für die täglich tolerable Dosis festgelegt.
Für besonders empfindliche Menschengruppen wie Säuglinge sind Produkte, die potentiell Bisphenol freisetzen können verboten.
Das ist der derzeitige Stand.
Georg Wieser
2017-03-13 19:10:49 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
Post by Georg Wieser
Post by Lars Wilhelm
Die letzte Frage, die sich mir stellt ist: Welchen Einfluss haben
Plastikpartikel im Fisch auf deren Gesundheit und auf meine Gesundheit?
Stichwort Bisphenol A
Das reicht für ein unangenehmes Gefühl beim Einschlafen.
Was schon beweisen ist, was wir erst in der Zukunft sehen werden, ob es
wirklich so schlimm ist...
Dazu ist das ganze Zeug genauso wie die Situation an sich zu neu...
Nochmals zum Thema Bisphenol.
Das war *ein* Beispiel.
Post by Lars Wilhelm
Die Diskussion dazu betrifft Gegenstände aus Polycarbonat, Epoxibeschichtungen
Kosmetik und anderes Zeug, mit dem wir so umgehen. Hier gibt es
seitens der Europäischen
Post by Lars Wilhelm
Behörde für Lebensmitttel eine roadmap, wie zukünftig damit umgegangen
werden soll.
Post by Lars Wilhelm
bisherige Ergebnisse der Forschung zeigen noch nichts Endgültiges. Daher hat man einen vorläufigen Wert
hatte man bei Dieselabgasen auch. Schwups hat er sich verdreifacht....
Post by Lars Wilhelm
für die täglich tolerable Dosis festgelegt.
Für besonders empfindliche Menschengruppen wie Säuglinge sind Produkte, die potentiell Bisphenol freisetzen können verboten.
Das ist der derzeitige Stand.
Andreas Portz
2017-03-12 06:44:18 UTC
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Raw Message
Post by Lars Wilhelm
alleine der Nachweis, dass es sich um deutschen Müll handelt, fällt
schon schwer. Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere
eher nicht.
Supergut! In unsere medialen Gesellschaft kann das doch nur heißen, dass
das illegale Verklappen vor über 13 Jahren beendet wurde.
Da haben die ganzen Grünfinken und sonstigen Weltverbesserer mit ihrer
Altpapier produzierenden Infobroschürenflut in den Fußizonen ja
tatsächlich was bewirkt.


-Andreas
Lars Wilhelm
2017-03-12 07:54:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
alleine der Nachweis, dass es sich um deutschen Müll handelt, fällt
schon schwer. Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere
eher nicht.
Supergut! In unsere medialen Gesellschaft kann das doch nur heißen, dass
das illegale Verklappen vor über 13 Jahren beendet wurde.
Da haben die ganzen Grünfinken und sonstigen Weltverbesserer mit ihrer
Altpapier produzierenden Infobroschürenflut in den Fußizonen ja
tatsächlich was bewirkt.
Zum Beispiel. Man findet aktuelle Berichte zu Müllimporten. Aber was bei
allerdingskussion nicht bedacht wird ist der Abrieb durch Waschen von
Funktionskleidung AKA Fleece. Diese Fasern finden ganz zwanglos ihrenweg
über die Vorfluter ins Meer- auch in D.
Georg Wieser
2017-03-12 18:47:24 UTC
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Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
alleine der Nachweis, dass es sich um deutschen Müll handelt, fällt
schon schwer. Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere
eher nicht.
Supergut! In unsere medialen Gesellschaft kann das doch nur heißen, dass
das illegale Verklappen vor über 13 Jahren beendet wurde.
Da haben die ganzen Grünfinken und sonstigen Weltverbesserer mit ihrer
Altpapier produzierenden Infobroschürenflut in den Fußizonen ja
tatsächlich was bewirkt.
-Andreas
Warum wurde illegal verklappt? Weil es billiger war als legal zu entsorgen.

Wenn Du jemand glaubhaft machen kannst, daß es ein Geschäftsmodell ist
deusche gelbe Säcke statt für richtig Kohle als Brennmaterial zu
verscherbeln gegen heftig -zu bezahlendes- Schwarzgeld im Meer zu
verklappen...

Glaub mir, es würde sich jemand finden. Nur ich glaub nicht dran, daß
jemand so blöd ist.


Verklappt wird sicher noch jeden Menge Mist. Aber weder Goldmünzen noch
deutsche gelbe Säcke.
Lars Wilhelm
2017-03-12 19:13:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Lars Wilhelm
alleine der Nachweis, dass es sich um deutschen Müll handelt, fällt
schon schwer. Was man findet sind 13 jahre alte Berichte. Aktuellere
eher nicht.
Supergut! In unsere medialen Gesellschaft kann das doch nur heißen, dass
das illegale Verklappen vor über 13 Jahren beendet wurde.
Da haben die ganzen Grünfinken und sonstigen Weltverbesserer mit ihrer
Altpapier produzierenden Infobroschürenflut in den Fußizonen ja
tatsächlich was bewirkt.
Ich denke, dass die Grünen tatsächlich durch unangenehme Fragen die
Gesellschaft weitergebracht haben. Auf der anderen Seite glaube ich
auch, dass es einfach billiger ist, das Zeug nicht ins Meer zu schmeißen.
Lars Krause
2017-03-11 17:50:37 UTC
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Guten Abend,
Post by Wolfgang Kynast
Aber Müllverbrennung finde ich trotzdem noch besser, als z.B.
Plastikabfälle und Folien geshreddert nach Asien zu exportieren, wo
sie dann in's Meer gelangen und dann letztlich in unseren
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nord-und-ostsee-forscher-weisen-plastik-in-speisefischen-nach-a-1071471.html
Das Plastik muss nicht erst irgendwohin exportiert werden, es gelangt
schon hier vor der Haustür ins Meer, als Mikroplastik oder -granulat,
das täglich aus Kosmetika und Kaugummis ins Abwasser gespült wird.

Die werden in Kläranlagen leider (noch) nicht gefiltert und lagern sich
in Nordsee und Ostsee im Sediment an. Dann kommen sie mit den Fischen
und Muscheln, die sie fressen, auch wieder ins Fischgeschäft.

Das Alfred-Wegener-Institut ist dabei führend in der Forschung tätig.

AWI - Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern:
<https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse/archiv/mikroplastikpartikel-in-speisefischen-und-pflanzenfressern.html>

Und aus dem Fernsehen nur eben zwei Sendungen.

NDR - Mikroplastik weiter in Kosmetik:
<http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Gefaehrliches-Mikroplastik-tatenlose-Industrie,mikroplastik242.html>

WDR - Umweltproblem: Mikroplastik in Kosmetikartikeln:
<http://www1.wdr.de/verbraucher/gesundheit/mikroplastik-130.html>

Grüße
Lars
--
Alle sagten: "Das geht nicht."
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.
Andreas M. Kirchwitz
2017-03-10 14:38:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten) und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).

Grüße, Andreas
Wolfgang Kynast
2017-03-10 15:33:14 UTC
Permalink
Raw Message
On Fri, 10 Mar 2017 14:38:55 -0000 (UTC), "Andreas M. Kirchwitz"
Post by Andreas M. Kirchwitz
Post by H.-P. Schulz
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten) und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
In der Regel sind die zu schmutzig für Altpapier - bleibt IMHO nur
Restmüll.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Georg Wieser
2017-03-11 17:36:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
On Fri, 10 Mar 2017 14:38:55 -0000 (UTC), "Andreas M. Kirchwitz"
Post by Andreas M. Kirchwitz
Post by H.-P. Schulz
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten) und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
In der Regel sind die zu schmutzig für Altpapier - bleibt IMHO nur
Restmüll.
Selbst wenn, wäre das für die Papierindustrie kein Beinbruch.... deren
Prozesse übersteht keine Bakterie....
Gerd Schweizer
2017-03-10 15:34:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas M. Kirchwitz
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten) und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
Essensreste entfernen und zu Karton oder Kompost.
--
Liebe Grüße, Gerd
Satelliten FAQ, DVB-T, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/
Peter Becker
2017-03-11 06:00:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas M. Kirchwitz
Post by H.-P. Schulz
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?
Verbundkartons, wie z.B. Milch- und Saftkartons, in den Wertstoff.
Alle anderen ins Altpapier.
Post by Andreas M. Kirchwitz
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten)
Mein Sohn arbeitet in einer Papierfabrik, und ich hab ihn vor längerere Zeit selbst mal deswegen gefragt.
Er meinte "... was wir da an Seife reinkippen..."
Mit anderen Worten: Nicht so eng sehen. "falls nicht zu dreckig" ist zwar schwammig, aber richtig. Also nicht den ganzen Karton SAMT
der gelieferten Pizza, aber den leeren Karton schon.

Altpapier/-kartons werden in einem Wasserbecken aufgelöst. Die dann herumschwimmenden Papierfasern werden separiert und verwertet,
lösliche Verunreinigungen (z.B. Druckfarbe, gelöste Fette) landen in der hauseigenen Kläranlage, feste Fremdstoffe im sonstigen
Müll, der verwertet oder verbrannt wird.
Post by Andreas M. Kirchwitz
und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
Der Punkt ist eine reine Information, dass die Verpackung verwertbar ist und der Lieferant für die Verwertung bezahlt hat.
Dass da z.B. auch ausgediente Platikschüsseln aus dem Haushalt drin landen (und mit verwertet werden können) war bei der Planung des
Systems durchaus bewusst.
--
Gruß
Peter
http://www.peter-becker.de
http://www.lebensfreude-finden.de
Andreas Borutta
2017-03-11 08:58:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Becker
Mein Sohn arbeitet in einer Papierfabrik, und ich hab ihn vor längerere Zeit selbst mal deswegen gefragt.
Er meinte "... was wir da an Seife reinkippen..."
Mit anderen Worten: Nicht so eng sehen. "falls nicht zu dreckig" ist zwar schwammig, aber richtig. Also nicht den ganzen Karton SAMT
der gelieferten Pizza, aber den leeren Karton schon.
Altpapier/-kartons werden in einem Wasserbecken aufgelöst. Die dann herumschwimmenden Papierfasern werden separiert und verwertet,
lösliche Verunreinigungen (z.B. Druckfarbe, gelöste Fette) landen in der hauseigenen Kläranlage, feste Fremdstoffe im sonstigen
Müll, der verwertet oder verbrannt wird.
Post by Andreas M. Kirchwitz
und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
Der Punkt ist eine reine Information, dass die Verpackung verwertbar ist und der Lieferant für die Verwertung bezahlt hat.
Dass da z.B. auch ausgediente Platikschüsseln aus dem Haushalt drin landen (und mit verwertet werden können) war bei der Planung des
Systems durchaus bewusst.
Wie ist denn der aktuelle Stand der Technik zur Separierung von
"Papiermüll" und "Gelbe Tonne", wenn beides zusammen gesammelt würde?

Wäre der Verunreinigungsgrad für die gewonnenen Papierfasern zu groß?

Oder wäre eigentlich aus technischer Sicht ein gemeinsames Sammeln
problemlos möglich, weil es technisch effizient und ohne Nachteile
separiert werden kann?

Andreas
--
http://borumat.de
http://fahrradzukunft.de
Mathias Fuhrmann
2017-03-11 10:11:00 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Borutta
Oder wäre eigentlich aus technischer Sicht ein gemeinsames Sammeln
problemlos möglich, weil es technisch effizient und ohne Nachteile
separiert werden kann?
Das kann ich zwar nicht beantworten, da nicht gerade mein
Interessengebiet. Vor Jahren sah ich aber schon TV-Sendungen, in denen
eine automatische Sortieranlage vorgestellt wurde, welche das
'Abfallsortieren' überflüssig machen würde, ohne Mehrkosten zu erzeugen.
Was macht dann aber der gute deutsche Bürger ohne seinen erlernten
Sortierwahn? Und die ganze Infrastruktur für das jetzige System wäre
weitgehend überflüssig, evtl. gäbe es Arbeitsplatzverluste ..., deshalb
bleibt es wie es z.Z. ist, basta!
Da könnte ja jeder kommen ... ;-)
--
Mathias
Bodo Mysliwietz
2017-03-11 11:51:59 UTC
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Raw Message
Post by Mathias Fuhrmann
Post by Andreas Borutta
Oder wäre eigentlich aus technischer Sicht ein gemeinsames Sammeln
problemlos möglich, weil es technisch effizient und ohne Nachteile
separiert werden kann?
Das kann ich zwar nicht beantworten, da nicht gerade mein
Interessengebiet. Vor Jahren sah ich aber schon TV-Sendungen, in denen
eine automatische Sortieranlage vorgestellt wurde, welche das
'Abfallsortieren' überflüssig machen würde, ohne Mehrkosten zu erzeugen.
Windsichter, Magnetabscheider, Floatationstrenner ... da sind wir aber
noch lange nicht an dem Punkt wo Laminatverbünde bzw. Chemikalien wie
Farbe abgetrennt werden.

Der Flotationstrenner kommt allerdings in modifizierter Form bei den
div. Feinschritten zum Einsatz.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Peter Becker
2017-03-11 17:32:38 UTC
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Post by Andreas Borutta
Wie ist denn der aktuelle Stand der Technik zur Separierung von
"Papiermüll" und "Gelbe Tonne", wenn beides zusammen gesammelt würde?
Da bei uns getrennt gesammelt wird, keine Ahnung.
Auch bei 2 ergoogelten Seiten ist Papier nicht auf der Liste für die gelbe Abfuhr.
Post by Andreas Borutta
Wäre der Verunreinigungsgrad für die gewonnenen Papierfasern zu groß?
Wenn ich sehe, was da in den gelben Säcken landet, dann vermute ich: Ja.
--
Gruß
Peter
http://www.peter-becker.de
http://www.lebensfreude-finden.de
Thomas Heuving
2017-03-11 05:51:36 UTC
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Post by Andreas M. Kirchwitz
Post by H.-P. Schulz
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten) und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
Der Unterschied zwischen Müll mit dem grünen Punkt und anderem Müll
ist ein rein bürokratischer. Das hat nix mit der Art der Verpackung
und den Möglichkeiten der Wiederverwertung zu tun.

Tschüß
--
Thomas Heuving
Lars Krause
2017-03-11 17:16:38 UTC
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Guten Abend,
Post by Andreas M. Kirchwitz
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten) und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
Die muss der Lieferdienst selbst wieder mitnehmen. :-)

Grüße
Lars
--
Alle sagten: "Das geht nicht."
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.
Georg Wieser
2017-03-11 17:37:57 UTC
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Raw Message
Post by Lars Krause
Guten Abend,
Post by Andreas M. Kirchwitz
Und was ist mit Pizza-Kartons (also vom Pizza-Lieferdienst)?
Manche sagen, die gehören ins Altpapier (falls nicht zu dreckig),
andere sagen, die dürfen niemals ins Altpapier (jede kleinste
Verunreinigung ist verboten) und auch nicht in die gelbe Tonne
(weil kein grüner Punkt).
Die muss der Lieferdienst selbst wieder mitnehmen. :-)
Grüße
Lars
weil Umverpackung :-) UM die Pizza.....
H.-P. Schulz
2017-03-11 18:45:36 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Wie verhält sich das eigentlich mit den üblichen Kartonverpackungen?
Der Karton ist ja in aller Regel irgendwie behandelt: bedruckt,
beklebt, gewalzt, beschichtet oder wasweißich; meist, um irgendwie
Glanz zu erzielen, aber auch wegen Aromadichtigkeit usw..
Gibt es ein Kriterium zu bestimmen, wann sowas in den
Papier/Pappe-Sack gehört, wann in den Wertstoffsack?
Milch- u. Saft-Bricks, weiß ich, gehören in den WS-Sack, weil es eben
sicherlich plastbeschichteter Karton ist. Aber sonst?
Überhaupt: Wie geht denn sowas in der Verwertung säuberlich
aufzutrennen, ich meine alle diese Verbundmaterialien aus Karton und
Folie und so?
Ich finde oft, dass die Hersteller verstärkt angehalten gehörten, die
Verpackungsmaterialien *leicht* trenn- und rezykelbar zu gestalten. Da
braucht man gar nicht den bekannten Witz mit dem Teebeutel zu bemühen
...
Mich würde noch interessieren inwieweit es nur eine UL ist, dass es eh
nicht darauf ankomme, weil ohnehin alles, was nicht Glas oder Metall
ist verfeuert werde (... wogegen m.E. ja auch gar nichts einzuwenden
wäre).
H.-P. Schulz
2017-03-11 18:51:11 UTC
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Wie ist es denn nun?
Folierter Karton in den WS- oder in den PP-Sack?

BTW um Verunreinigung meiner Reststoffe braucht man sich keine Sorgen
zu machen, da ich alles, was es irgend nötig hat, abwasche. Da ich
händisch abwasche, ist mir das kein großer Aufriss, und die solcherart
erzielte Nicht-Miefigkeit des Sackinhalts ist mir sehr wichtig, da
dieselben nicht irgendwo abseits stehen sondern mit im Küchenraum.
Bodo Mysliwietz
2017-03-11 19:15:39 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Wie ist es denn nun?
Folierter Karton in den WS- oder in den PP-Sack?
Ich bin mir fast sicher das es auf der Website *Deines* lokalen
Entsorgers dazu eine Antwort gibt.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
H.-P. Schulz
2017-03-11 20:01:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
Post by H.-P. Schulz
Wie ist es denn nun?
Folierter Karton in den WS- oder in den PP-Sack?
Ich bin mir fast sicher das es auf der Website *Deines* lokalen
Entsorgers dazu eine Antwort gibt.
Eben nicht.
Da ist das so genau nicht aufgedröselt.
"Karton" ist alles, auch die mit Metallfolie beschichtete
H-Milch-Verpackung. Die tue ich aber jetzt infolge Belehrung in den
WS-Sack.

Ach, je länger ich über den ganzen Komplex nachdenke, desto deutlicher
merke ich, wie wurscht mir der ganze Pussel doch in Wahrheit ist.
Danke bis hier hin!
Andreas Portz
2017-03-12 06:52:41 UTC
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Post by H.-P. Schulz
"Karton" ist alles, auch die mit Metallfolie beschichtete
H-Milch-Verpackung. Die tue ich aber jetzt infolge Belehrung in den
WS-Sack.
Nein, das sind Verbundstoffe.


-Andreas
H.-P. Schulz
2017-03-12 10:30:18 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by H.-P. Schulz
"Karton" ist alles, auch die mit Metallfolie beschichtete
H-Milch-Verpackung. Die tue ich aber jetzt infolge Belehrung in den
WS-Sack.
Nein, das sind Verbundstoffe.
Aber ja, genau *das* ist meine Frage: Verbundstoffe sind doch was für
den WS-Sack (WS: Wertstoff), oder?
Und ist bedruckter Karton, etwa auch mit so einer glanzgewalzten
Oberschicht, WS- oder PP-Sack (PP: Papier/Pappe)?
Man kann so einer Glanz-Bedruck-Fläche nicht ohne weiteres ansehen, ob
es sich um spezialbehandelten Karton oder um eine Folienbeschichtung
handelt. Das zeigt sich noch nicht mal beim Zerreißen zuverlässig.
Bodo Mysliwietz
2017-03-12 10:49:22 UTC
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Raw Message
Post by H.-P. Schulz
Post by Andreas Portz
Post by H.-P. Schulz
"Karton" ist alles, auch die mit Metallfolie beschichtete
H-Milch-Verpackung. Die tue ich aber jetzt infolge Belehrung in den
WS-Sack.
Nein, das sind Verbundstoffe.
Aber ja, genau *das* ist meine Frage: Verbundstoffe sind doch was für
den WS-Sack (WS: Wertstoff), oder?
... und genau dazu sollte man allg. Aussagen bei seinem örtlichem
Entsorger finden/bekommen.
Post by H.-P. Schulz
Und ist bedruckter Karton, etwa auch mit so einer glanzgewalzten
Oberschicht, WS- oder PP-Sack (PP: Papier/Pappe)?
Hat er einen grünen Punkt?
Was sagt der Entsorger zu Verpackungen mit "Grüner Punkt"?
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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