Discussion:
Merkwürdiges Ansinnen des Vermieters
(zu alt für eine Antwort)
Claus Maier
2017-02-12 12:21:21 UTC
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Raw Message
Guten Tag allerseits!

[Prolog]:
Ich lebe jetzt seit 20 Jahren in dieser Wohnung in Stuttgart.
Ursprünglich gehörte das Haus einem in München ansässigen
*Immobilienfonds* - da denkt man ja erstmal an "Haie".
Doch weit gefehlt, es war ein herrliches Leben für uns Mieter
("Russland ist groß und der Zar ist weit"), in all' den Jahren keine
Erhöhung der Miete und auch sonst war die Gesellschaft bei allen
Problemen kulant, die Mitarbeiter freundlich,
ein 1.-klassiger Hausmeister-Service, kurz:
Es konnte besser nicht sein!
Doch dann wurde das Gebäude an eine Stuttgarter Stiftung verkauft.
"Stiftung" war ja früher mal mit "irgendwas Soziales" assoziiert, doch
heute steht der Begriff wohl eher für Steuervermeidung.
Folgerichtig wurden nach dem Eigentümerwechsel sogleich die Mieten
kräftig erhöht (Schwaben halt)!
Der Service hingegen ließ nach - wo früher der Hausmeister bei neuen
Mietern ein ordentliches Klingelschlid angebracht hat, sieht es heute
nach Studentenwohnheim aus - Jeder neue Mieter klebt irgendein Zettelchen
auf seine Klingel. Gut, ich bin nicht so pingelig, kann damit leben,
es sollte nur ein Beispiel sein. Die Fluktuation der Mieter ist gehörig
gestiegen,
man kennt die Nachbarn nicht mehr so wie dazumal.
[/Prolog]

Zum Punkt:
Als ich hier einzog, wurde für die Mietkaution ein Sparbuch angelegt.
Das brachte im Lauf der Jahre auch (geringfügige) Zinsen, was ja derzeit
leider vorbei ist.
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
Sie sind im Besitz des Sparbuches und wenn ich richtig informiert bin,
dient die Mietkaution u.a. dazu, im Falle meines Auzuges aus der Wohnung
etwaige Schäden, Renovierungskosten usw. zu decken. Ich habe auch keinen
Mietrückstand.
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.

mfg
Claus
Horst Stolz
2017-02-12 12:39:56 UTC
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Raw Message
Post by Claus Maier
Guten Tag allerseits!
Ich lebe jetzt seit 20 Jahren in dieser Wohnung in Stuttgart.
Ursprünglich gehörte das Haus einem in München ansässigen
*Immobilienfonds* - da denkt man ja erstmal an "Haie".
Doch weit gefehlt, es war ein herrliches Leben für uns Mieter
("Russland ist groß und der Zar ist weit"), in all' den Jahren keine
Erhöhung der Miete und auch sonst war die Gesellschaft bei allen
Problemen kulant, die Mitarbeiter freundlich,
Es konnte besser nicht sein!
Doch dann wurde das Gebäude an eine Stuttgarter Stiftung verkauft.
"Stiftung" war ja früher mal mit "irgendwas Soziales" assoziiert, doch
heute steht der Begriff wohl eher für Steuervermeidung.
Folgerichtig wurden nach dem Eigentümerwechsel sogleich die Mieten
kräftig erhöht (Schwaben halt)!
Der Service hingegen ließ nach - wo früher der Hausmeister bei neuen
Mietern ein ordentliches Klingelschlid angebracht hat, sieht es heute
nach Studentenwohnheim aus - Jeder neue Mieter klebt irgendein Zettelchen
auf seine Klingel. Gut, ich bin nicht so pingelig, kann damit leben,
es sollte nur ein Beispiel sein. Die Fluktuation der Mieter ist gehörig
gestiegen,
man kennt die Nachbarn nicht mehr so wie dazumal.
[/Prolog]
Als ich hier einzog, wurde für die Mietkaution ein Sparbuch angelegt.
Das brachte im Lauf der Jahre auch (geringfügige) Zinsen, was ja derzeit
leider vorbei ist.
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
Sie sind im Besitz des Sparbuches und wenn ich richtig informiert bin,
dient die Mietkaution u.a. dazu, im Falle meines Auzuges aus der Wohnung
etwaige Schäden, Renovierungskosten usw. zu decken. Ich habe auch keinen
Mietrückstand.
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Ab einer gewissen Größe dürften für das Sparbuch Minuszinsen anfallen.
Ich kenne die Größenordnung Eurer Kautionen der gesamten Anlage nicht.
Aber ab spätestens 100.000 Euro fallen sie wohl bei fast allen Banken
an. Deshalb ist ein Sparbuch allenfalls bei sehr kleinen Einheiten heute
noch akzeptabel.

Gruß, Horst
Bodo Mysliwietz
2017-02-12 13:11:54 UTC
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Raw Message
Post by Claus Maier
Post by Claus Maier
Als ich hier einzog, wurde für die Mietkaution ein Sparbuch angelegt.
Das brachte im Lauf der Jahre auch (geringfügige) Zinsen, was ja derzeit
leider vorbei ist.
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
Sie sind im Besitz des Sparbuches und wenn ich richtig informiert bin,
dient die Mietkaution u.a. dazu, im Falle meines Auzuges aus der Wohnung
etwaige Schäden, Renovierungskosten usw. zu decken.
So einfach/selbstverständlich kann da ein Vermieter, nichtmal bei
Mietrückstand, drüber verfügen. Schon gar nicht wenn es sich um
zeitbedingten Verschleiß handelt.
Post by Claus Maier
Ich habe auch keinen
Post by Claus Maier
Mietrückstand.
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Je nach dem wie lange man da wohnt sollte schonmal klar sein das die
Verzinsung aus den vergangen Jahren imho nicht zur Kaution gehört,
sondern dem Mieter. Also wäre sdie Diffrerenz für mich schonmal
diskussionswürdig. Wenn man da schon 30 Jahre wohnt dürfte das ein nicht
zu verachtendes Sümmchen sein.
Post by Claus Maier
Ab einer gewissen Größe dürften für das Sparbuch Minuszinsen anfallen.
Ich kenne die Größenordnung Eurer Kautionen der gesamten Anlage nicht.
Aber ab spätestens 100.000 Euro fallen sie wohl bei fast allen Banken
an.
Die verzinsten Kautionssparbücher sind imho Einzelsparbücher - haben ja
auch, eizugsterminbedingt, auch alle ander Laufzeiten. Insofern sollte
sich die Frage nach dwer 100tausender-Grneze wohl nicht stellen. Da sind
wir wohl im Luxusvillenbereich ;-)

Nur Grundlegend ist nicht zu erwarten das irgendwas das sich Sparbuch
nennt einen Zinsatz signifikant >0,1% abwirft. Da braucht es schon ander
Anlageformen. Den Verwaltungsaufwand wird sich aber kein größerer
Vermieter antun.
Post by Claus Maier
Deshalb ist ein Sparbuch allenfalls bei sehr kleinen Einheiten heute
noch akzeptabel.
Bei typisch 0.05% ± 0,05% Zinsen sind SPARBÜCHER wohl in jeder
Größenordnung keine Option mehr - ausser das das Geld halt
Überfallsicher verwart wird.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Frank Schletz
2017-02-12 14:22:39 UTC
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Raw Message
On Sun, 12 Feb 2017 14:11:54 +0100, Bodo Mysliwietz wrote:

<snip>
Post by Bodo Mysliwietz
Bei typisch 0.05% ± 0,05% Zinsen sind SPARBÜCHER wohl in jeder
Größenordnung keine Option mehr - ausser das das Geld halt
Überfallsicher verwart wird.
Um mehr geht es bei Kautionen nicht. Sicheres Verwahren.
0% Zinsen sind auch für Kautionen kein Problem.

Vergleiche mal mit Kautions-Bürgschaften, die den
Kautionssteller monatliche Kosten generieren.

Eine Einsparung beim Verwaltungsaufwand sehe ich auch nicht.

Eine Änderung der Anlageform bedarf der beiderseitigen Zustimmung,
soweit ich das ( § 551 Abs. 3 Satz 2 BGB) verstehe.

Da die Erträge (>= 0%) dem Mieter gehören, kann die Gesellschaft
auch nicht eigenständig und zum eigenen Vorteil in andere
Anlageformen umschichten.

Das einzige was ich dabei als Möglichkeit sehe, das die Gesellschaft
das wie ein Amt/Behörde macht und das Geld als "Cash Flow" nutzt
und wenn die Kaution ausgezahlt werden muss eine Nachberechnung macht,
welchen Betrag der Mieter bekommen muss. Dieser wird dann aus dem
Kapital gezahlt anstatt aus einem Sparbuch.

Frank
Ralph Angenendt
2017-02-13 15:42:51 UTC
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Raw Message
Post by Frank Schletz
Das einzige was ich dabei als Möglichkeit sehe, das die Gesellschaft
das wie ein Amt/Behörde macht und das Geld als "Cash Flow" nutzt
und wenn die Kaution ausgezahlt werden muss eine Nachberechnung macht,
welchen Betrag der Mieter bekommen muss. Dieser wird dann aus dem
Kapital gezahlt anstatt aus einem Sparbuch.
Genau das geht nach §551 BGB nicht, Kautionen haben getrennt vom
Vermögen des Vermieters angelegt zu werden.

Ralph
--
If the future isn't bright at least it's colorful
Frank Schletz
2017-02-13 16:26:48 UTC
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Raw Message
Post by Ralph Angenendt
Post by Frank Schletz
Das einzige was ich dabei als Möglichkeit sehe, das die Gesellschaft
das wie ein Amt/Behörde macht und das Geld als "Cash Flow" nutzt
und wenn die Kaution ausgezahlt werden muss eine Nachberechnung macht,
welchen Betrag der Mieter bekommen muss. Dieser wird dann aus dem
Kapital gezahlt anstatt aus einem Sparbuch.
Genau das geht nach §551 BGB nicht, Kautionen haben getrennt vom
Vermögen des Vermieters angelegt zu werden.
Ich hörte davon, das sich Menschen nicht immer an Gesetze halten oder
meinen, diese auf Ihre Art und Weise auszulegen.

Frank
Reindl Wolfgang
2017-02-12 14:27:27 UTC
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Raw Message
Post by Bodo Mysliwietz
So einfach/selbstverständlich kann da ein Vermieter, nichtmal bei
Mietrückstand, drüber verfügen. Schon gar nicht wenn es sich um
zeitbedingten Verschleiß handelt.
Mietrückstand ist erstmal ein sofortiger Kündigungsgrund.
Post by Bodo Mysliwietz
Je nach dem wie lange man da wohnt sollte schonmal klar sein das die
Verzinsung aus den vergangen Jahren imho nicht zur Kaution gehört,
sondern dem Mieter.
Die Verzinsung gehört - wie die ganze Kaution - dem Mieter. Im
Kautionsfall hat allerdings der Vermieter den selben Zugriff auf die
Verzinsung wie auf die Kaution selber.
Post by Bodo Mysliwietz
Post by Horst Stolz
Ab einer gewissen Größe dürften für das Sparbuch Minuszinsen anfallen.
Ich kenne die Größenordnung Eurer Kautionen der gesamten Anlage nicht.
Aber ab spätestens 100.000 Euro fallen sie wohl bei fast allen Banken
an.
Die verzinsten Kautionssparbücher sind imho Einzelsparbücher - haben ja
auch, eizugsterminbedingt, auch alle ander Laufzeiten.
Grundsätzlich gips da 2 Versionen:

1) Der Mieter legt das Geld an und verpfändet das Sparbuch an den Vermieter.

2) der Mieter überweist den Kautionsbetrag an den Vermieter und dieser
legt den Betrag treuhändisch /und getrennt vom eigenen Vermögen/ auf den
Namen des Mieters an. Wenn der Vermieter also pleite geht, dann haben
die Gläubiger keinen Zugriff auf die Kautionen.
Post by Bodo Mysliwietz
Nur Grundlegend ist nicht zu erwarten das irgendwas das sich Sparbuch
nennt einen Zinsatz signifikant >0,1% abwirft. Da braucht es schon ander
Anlageformen. Den Verwaltungsaufwand wird sich aber kein größerer
Vermieter antun.
Post by Horst Stolz
Deshalb ist ein Sparbuch allenfalls bei sehr kleinen Einheiten heute
noch akzeptabel.
Leider ist es so, daß Kautionen egal ob Modell 1) oder 2) nur zu den
Bedingungen eines "Gesetzlichen Sparbuchs" angelegt werden /dürfen/.
Für eine WG hab' ich vor laaaanger Zeit mal erreicht, daß zumindest die
ersten 4 Jahre als Sparbuch mit 4 jähriger Kündigungsfrist (und damals
noch besserer Verzinsung) durchgegangen sind. Seither aber auch
gesetzliche Kündigungsfrist.
Post by Bodo Mysliwietz
Bei typisch 0.05% ± 0,05% Zinsen sind SPARBÜCHER wohl in jeder
Größenordnung keine Option mehr - ausser das das Geld halt
Überfallsicher verwart wird.
Die Verzinsung ist eh' schon im Bereich 0.0x % und dann geht davon
noch die Kapitalertragssteuer weg. Bleibt ca. 1 € im Jahr (wenigstens
bekommt der Schäuble dann auch nix mehr).
Trotzdem: mit den Kautionen an der Börse spekulieren geht nicht, auch
griechische Staatsanleihen sind tabu.

Wolfgang
--
If there were any Microsoft product that doesn's suck, it would be a
vacuum cleaner.
Bodo Mysliwietz
2017-02-12 17:51:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reindl Wolfgang
Post by Bodo Mysliwietz
Bei typisch 0.05% ± 0,05% Zinsen sind SPARBÜCHER wohl in jeder
Größenordnung keine Option mehr - ausser das das Geld halt
Überfallsicher verwart wird.
Die Verzinsung ist eh' schon im Bereich 0.0x % und dann geht davon
noch die Kapitalertragssteuer weg. Bleibt ca. 1 € im Jahr (wenigstens
bekommt der Schäuble dann auch nix mehr).
Öhm, um bei 0,05% überhaupt Kapitalertragssteuer zahlen zu müssen muß
man als Single >1.6Mio€ "anlegen" - verheiratete >3,2Mio€.
Post by Reindl Wolfgang
Trotzdem: mit den Kautionen an der Börse spekulieren geht nicht, auch
griechische Staatsanleihen sind tabu.
Was ja auch sinnvoll ist.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Claus Maier
2017-02-12 13:56:31 UTC
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Raw Message
Post by Horst Stolz
Post by Claus Maier
Als ich hier einzog, wurde für die Mietkaution ein Sparbuch angelegt.
Das brachte im Lauf der Jahre auch (geringfügige) Zinsen, was ja derzeit
leider vorbei ist.
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
Sie sind im Besitz des Sparbuches und wenn ich richtig informiert bin,
dient die Mietkaution u.a. dazu, im Falle meines Auzuges aus der Wohnung
etwaige Schäden, Renovierungskosten usw. zu decken. Ich habe auch keinen
Mietrückstand.
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Ab einer gewissen Größe dürften für das Sparbuch Minuszinsen anfallen.
Ich kenne die Größenordnung Eurer Kautionen der gesamten Anlage nicht.
Aber ab spätestens 100.000 Euro fallen sie wohl bei fast allen Banken
an. Deshalb ist ein Sparbuch allenfalls bei sehr kleinen Einheiten heute
noch akzeptabel.
Was willst du mir eigentlich sagen?
Ich habe eine Mietkaution (ca. 1500 DM) und damit das Sparbuch, allein
für *meine* Wohnung - die Summe aller Kautionen des Objekts interessiert
mich nicht.
Und wenn für das Sparbuch Minuszinsen anfallen, ist das doch zuerstmal
mein Problem, oder?

mfg
Claus
Wolfgang Kynast
2017-02-12 14:24:39 UTC
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Raw Message
Post by Claus Maier
Post by Horst Stolz
Post by Claus Maier
Als ich hier einzog, wurde für die Mietkaution ein Sparbuch angelegt.
Das brachte im Lauf der Jahre auch (geringfügige) Zinsen, was ja derzeit
leider vorbei ist.
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
Sie sind im Besitz des Sparbuches und wenn ich richtig informiert bin,
dient die Mietkaution u.a. dazu, im Falle meines Auzuges aus der Wohnung
etwaige Schäden, Renovierungskosten usw. zu decken. Ich habe auch keinen
Mietrückstand.
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Ab einer gewissen Größe dürften für das Sparbuch Minuszinsen anfallen.
Ich kenne die Größenordnung Eurer Kautionen der gesamten Anlage nicht.
Aber ab spätestens 100.000 Euro fallen sie wohl bei fast allen Banken
an. Deshalb ist ein Sparbuch allenfalls bei sehr kleinen Einheiten heute
noch akzeptabel.
Was willst du mir eigentlich sagen?
Ich habe eine Mietkaution (ca. 1500 DM) und damit das Sparbuch, allein
für *meine* Wohnung - die Summe aller Kautionen des Objekts interessiert
mich nicht.
Und wenn für das Sparbuch Minuszinsen anfallen, ist das doch zuerstmal
mein Problem, oder?
Jein - wenn die durch vorhandene Pluszinsen ausgeglichen sind.
Der vereinbarte Nennbetrag darf nicht unterschritten werden, tippe ich
mal.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Claus Maier
2017-02-12 14:56:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Kynast
Post by Claus Maier
Post by Claus Maier
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Und wenn für das Sparbuch Minuszinsen anfallen, ist das doch zuerstmal
mein Problem, oder?
Jein - wenn die durch vorhandene Pluszinsen ausgeglichen sind.
Der vereinbarte Nennbetrag darf nicht unterschritten werden, tippe ich
mal.
Es ist sicher richtig, daß der Nennbetrag nicht unterschritten werden darf.

Was mich etwas ratlos zurücklässt, ist:
Fast alle Poster konzentrieren sich auf Sparbuch, Zinsen, etc.

Die eigentliche Frage war jedoch:
"Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös."
bzw.:
Was für ein (berechtigtes!) Interesse kann der Vermieter daran haben,
den Kautionsbetrag vom Sparbuch auf sein eigenes Konto zu transferieren?
Hat er dadurch wirtschaftliche Vorteile?
Muß er weniger Angst haben, irgendwie betrogen zu werden?
Nichts davon erscheint mir wirklich schlüssig.

mfg
Claus
Reindl Wolfgang
2017-02-12 17:34:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus Maier
"Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös."
Was für ein (berechtigtes!) Interesse kann der Vermieter daran haben,
den Kautionsbetrag vom Sparbuch auf sein eigenes Konto zu transferieren?
Hat er dadurch wirtschaftliche Vorteile?
Muß er weniger Angst haben, irgendwie betrogen zu werden?
Nichts davon erscheint mir wirklich schlüssig.
Wie bereits geschruben:

Der Vermieter /muß/ die Kaution getrennt vom eigenen Vermögen anlegen,
auf einem Treuhandkonto auf den Namen des Mieters.
Oder er muß wahlweise ein Anlage des Mieters aktzepieren, die dieser dem
Vermieter verpfändet, im Falle "Sparbuch" auch dem Vermieter aushändigt.

Daß der Vermieter eigenes Kapital und das Kapital von einem bzw sogar
mehreren Mietern auf einem eigenen Konto durcheinandermischt ist UNZULÄSSIG!

Wolfgang
--
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vacuum cleaner.
Bodo Mysliwietz
2017-02-12 17:55:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reindl Wolfgang
Der Vermieter /muß/ die Kaution getrennt vom eigenen Vermögen anlegen,
auf einem Treuhandkonto auf den Namen des Mieters.
Oder er muß wahlweise ein Anlage des Mieters aktzepieren, die dieser dem
Vermieter verpfändet, im Falle "Sparbuch" auch dem Vermieter aushändigt.
Daß der Vermieter eigenes Kapital und das Kapital von einem bzw sogar
mehreren Mietern auf einem eigenen Konto durcheinandermischt ist UNZULÄSSIG!
<Punkt>
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Theodor Hellwald
2017-02-13 00:01:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus Maier
Post by Wolfgang Kynast
Post by Claus Maier
Post by Claus Maier
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Und wenn für das Sparbuch Minuszinsen anfallen, ist das doch zuerstmal
mein Problem, oder?
Jein - wenn die durch vorhandene Pluszinsen ausgeglichen sind.
Der vereinbarte Nennbetrag darf nicht unterschritten werden, tippe ich
mal.
Es ist sicher richtig, daß der Nennbetrag nicht unterschritten werden darf.
Fast alle Poster konzentrieren sich auf Sparbuch, Zinsen, etc.
"Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös."
Was für ein (berechtigtes!) Interesse kann der Vermieter daran haben,
den Kautionsbetrag vom Sparbuch auf sein eigenes Konto zu transferieren?
Hat er dadurch wirtschaftliche Vorteile?
Muß er weniger Angst haben, irgendwie betrogen zu werden?
Nichts davon erscheint mir wirklich schlüssig.
Nicht zustimmen! Geht die Gesellschaft Pleite ist deine Kohle weg wenn
die auf deren Konto gammelt! Da besteht seitens des Vermieters absolut
NULL Handlungsbedarf wenn das Geld auf dem Sparbuch gammelt! MfG theo
DonCaron
2017-02-12 13:50:45 UTC
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Raw Message
Post by Claus Maier
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
frag bei der Verbraucherzentrale nach, oder Mieterverein. So weit ich
weiß darf das kein Beliebiges Konto sein sondern nur ein Sperrkonto
nach 30 jahre wird auf dem Sparbuch ne menge drauf sein, es gab richtig
Zinsen. Auf keinen Fall hat der Vermieter Recht auf das gesamte Geld was
auf dem Sparkonto ist, nicht auf die Zinsen.
--
DonCaron
Jürgen Exner
2017-02-12 19:29:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus Maier
Als ich hier einzog, wurde für die Mietkaution ein Sparbuch angelegt.
Das brachte im Lauf der Jahre auch (geringfügige) Zinsen, was ja derzeit
leider vorbei ist.
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
Sie sind im Besitz des Sparbuches [...]
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Geraten: Sparbuecher sind schwieriger zu verwalten. Das sind
physikalische Gegenstaende, die sicher verwahrt und trotzdem jederzeit
zugaenglich sein muessen. Und sie muessen beim Verkauf dem neuen
Eigentuemer ausgehaendigt werden.
Das Problem hat mein Freund gehabt. Als er nach ueber 25 Jahren und
knapp einem Dutzend Eigentuemerwechseln auszog, war das Sparbuch
natuerlich nicht mehr aufzufinden. Und es gab seitens des aktuellen
Vermieters keinerlei Unterlagen zu der vor 25 Jahren hinterlegten
Mietkaution. Gluecklicherweise hatte mein Freund die uralte Quittung
aufbewahrt und der letzte Vermieter musste zaehneknirschend doch zahlen.

Ein einfaches Konto ist sehr viel leichter zu verwalten als ein
Sparbuch.

jue
Andreas Portz
2017-02-13 07:17:32 UTC
Permalink
Raw Message
Gluecklicherweise hatte mein Freund die uralte Quittung aufbewahrt
und der letzte Vermieter musste zaehneknirschend doch zahlen.
Wieso Zähne knirschend? Wenn ein Nachweis bgzl. der Einzahlung /
Erstellung dieses Sparbuchs existiert, sollte doch auch die Bank bekannt
sein, die dann in ihren Unterlagen die Bestätigung dazu findet und den
fraglichen Betrag auch mittels Papierkrieg auszahlt.

Außerdem ist der Neue doch irgendwie selbst schuld: wer ein Mietobjekt
kauft, sollte sich bzgl. bestehender Kautionen kundig machen und deren
angebliches Nichtexistieren im Kaufvertrag festhalten. Für (siehe deinen
Fall) eventuelle Rückforderungen.


-Andreas
Frank Hucklenbroich
2017-02-13 12:30:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Gluecklicherweise hatte mein Freund die uralte Quittung aufbewahrt
und der letzte Vermieter musste zaehneknirschend doch zahlen.
Wieso Zähne knirschend? Wenn ein Nachweis bgzl. der Einzahlung /
Erstellung dieses Sparbuchs existiert, sollte doch auch die Bank bekannt
sein, die dann in ihren Unterlagen die Bestätigung dazu findet und den
fraglichen Betrag auch mittels Papierkrieg auszahlt.
Warum sollte die Bank das tun? Immerhin könnte das Sparbuch irgendwann
wieder auftauchen und der Besitzer verlangt dann die Auszahlung des Geldes
von der Bank.

Ich denke, das ist nicht so einfach.

Grüße,

Frank
Andreas Portz
2017-02-13 15:50:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Warum sollte die Bank das tun? Immerhin könnte das Sparbuch
irgendwann wieder auftauchen und der Besitzer verlangt dann die
Auszahlung des Geldes von der Bank.
Weil auch Sparbücher verloren gehen und/oder vernichtet werden können.
Dann werden eben diverse Papiere ausgefüllt, in denen er ursprünglich
Begünstigte die Abtretung der Auszahlungsansprüche an den neuen
Immobilienbesitzer bescheinigt und dieser, dass er das SB nicht (mehr)
in Besitz, sondern 'verlegt' hat. Sowie dass er nach Auszahlung der
fraglichen Summe keine weiteren diesbezüglichen Forderungen an die Bank
stellen wird. Beim Wiederauffinden des SBs wird dieses der Bank
ausgehändigt und nicht jemand anderem als Sicherheit oder 'Vermögen'
überlassen.
Post by Frank Hucklenbroich
Ich denke, das ist nicht so einfach.
"Einfach" ist anders, aber für einen solchen Fall muss jede Bank eine
definierte Vorgehensweise haben.


-Andreas
Claus Maier
2017-02-13 17:17:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Post by Frank Hucklenbroich
Warum sollte die Bank das tun? Immerhin könnte das Sparbuch
irgendwann wieder auftauchen und der Besitzer verlangt dann die
Auszahlung des Geldes von der Bank.
Weil auch Sparbücher verloren gehen und/oder vernichtet werden können.
Eben.
Da braucht nur ein Einbruch oder Wohnungsbrand stattzufinden.
Post by Andreas Portz
[...]
Post by Frank Hucklenbroich
Ich denke, das ist nicht so einfach.
"Einfach" ist anders, aber für einen solchen Fall muss jede Bank eine
definierte Vorgehensweise haben.
Ja, denke ich auch.

mfg
Claus
Jürgen Exner
2017-02-13 16:13:10 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 13 Feb 2017 13:30:44 +0100, Frank Hucklenbroich
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Portz
Wieso Zähne knirschend? Wenn ein Nachweis bgzl. der Einzahlung /
Erstellung dieses Sparbuchs existiert, sollte doch auch die Bank bekannt
sein, die dann in ihren Unterlagen die Bestätigung dazu findet und den
fraglichen Betrag auch mittels Papierkrieg auszahlt.
Warum sollte die Bank das tun? Immerhin könnte das Sparbuch irgendwann
wieder auftauchen und der Besitzer verlangt dann die Auszahlung des Geldes
von der Bank.
Ich denke, das ist nicht so einfach.
Nein, einfach nicht.
Ein nicht mehr auffindbares Sparbuch fuer ungueltig zu erklaeren ist
zwar aufwendig und dauert, ist aber durchaus uebliches Tagesgeschaeft
fuer jede Bank.

jue
Ludger Averborg
2017-02-13 17:30:45 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 13 Feb 2017 13:30:44 +0100, Frank Hucklenbroich
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Portz
Gluecklicherweise hatte mein Freund die uralte Quittung aufbewahrt
und der letzte Vermieter musste zaehneknirschend doch zahlen.
Wieso Zähne knirschend? Wenn ein Nachweis bgzl. der Einzahlung /
Erstellung dieses Sparbuchs existiert, sollte doch auch die Bank bekannt
sein, die dann in ihren Unterlagen die Bestätigung dazu findet und den
fraglichen Betrag auch mittels Papierkrieg auszahlt.
Warum sollte die Bank das tun? Immerhin könnte das Sparbuch irgendwann
wieder auftauchen und der Besitzer verlangt dann die Auszahlung des Geldes
von der Bank.
Ich denke, das ist nicht so einfach.
Das ist nicht so einfach, aber ein wohlgeregeltes Verfahren,
was die Banken haufenweise machen müssen.
Die Sparurkunde muss in einem Aufgebotsverfahren nach §433
ff FamFG für ungültig erklärt werden, die Aufgebotsfrist
beträgt üblicherweise 6 Wo. Dann kann die Bank sicher gehen,
dass danach niemand mehr Ansprüche anmelden kann.

l.
Frank Hucklenbroich
2017-02-14 09:56:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jürgen Exner
On Mon, 13 Feb 2017 13:30:44 +0100, Frank Hucklenbroich
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Portz
Gluecklicherweise hatte mein Freund die uralte Quittung aufbewahrt
und der letzte Vermieter musste zaehneknirschend doch zahlen.
Wieso Zähne knirschend? Wenn ein Nachweis bgzl. der Einzahlung /
Erstellung dieses Sparbuchs existiert, sollte doch auch die Bank bekannt
sein, die dann in ihren Unterlagen die Bestätigung dazu findet und den
fraglichen Betrag auch mittels Papierkrieg auszahlt.
Warum sollte die Bank das tun? Immerhin könnte das Sparbuch irgendwann
wieder auftauchen und der Besitzer verlangt dann die Auszahlung des Geldes
von der Bank.
Ich denke, das ist nicht so einfach.
Das ist nicht so einfach, aber ein wohlgeregeltes Verfahren,
was die Banken haufenweise machen müssen.
Die Sparurkunde muss in einem Aufgebotsverfahren nach §433
ff FamFG für ungültig erklärt werden, die Aufgebotsfrist
beträgt üblicherweise 6 Wo. Dann kann die Bank sicher gehen,
dass danach niemand mehr Ansprüche anmelden kann.
Das ist ja wie bei der Hochzeit ;-)

Grüße,

Frank

Jürgen Exner
2017-02-13 16:11:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Portz
Gluecklicherweise hatte mein Freund die uralte Quittung aufbewahrt
und der letzte Vermieter musste zaehneknirschend doch zahlen.
Wieso Zähne knirschend? Wenn ein Nachweis bgzl. der Einzahlung /
Erstellung dieses Sparbuchs existiert, sollte doch auch die Bank bekannt
sein,
Nein, ist sie nicht. Der Papierpfad hoert mit der Ueberweisung der
Kaution an den damaligen Vermieter auf. Zu welcher Bank der das Geld
damals getragen hat ist unbekannt.
Post by Andreas Portz
die dann in ihren Unterlagen die Bestätigung dazu findet und den
fraglichen Betrag auch mittels Papierkrieg auszahlt.
Wenn die Bank und Sparbuchnummer bekannt waere, dann ja.
Post by Andreas Portz
Außerdem ist der Neue doch irgendwie selbst schuld: wer ein Mietobjekt
kauft, sollte sich bzgl. bestehender Kautionen kundig machen und deren
angebliches Nichtexistieren im Kaufvertrag festhalten. Für (siehe deinen
Fall) eventuelle Rückforderungen.
Natuerlich.
Aber welcher Vermieter zahlt schon freudig irgendetwas an einen (sehr
bald) ehemaligen Mieter?

jue
Tobias Schuster
2017-02-13 13:59:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus Maier
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten, mit der
Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit der ich die
Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll. Die Stiftung
möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes Konto transferieren.
Sie sind im Besitz des Sparbuches und wenn ich richtig informiert bin,
dient die Mietkaution u.a. dazu, im Falle meines Auzuges aus der Wohnung
etwaige Schäden, Renovierungskosten usw. zu decken. Ich habe auch keinen
Mietrückstand.
Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir unseriös.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Stiftung keine Verbindung mehr zur
bisherigen Sparbuch-Bank haben möchte und das Guthaben auf ihre Bank
transferiert haben möchte, um es dann getrennt wieder auf ein deren Bank
Sparbuch einzuzahlen.

Ein weiterer Anstoß könnte auch die Sicherstellung des eingetragenen
Berechtigen damit formal zu korrigieren sein.

Ein Anruf hätte sicherlich schon mehr Klarheit gebracht.

2
Claus Maier
2017-02-13 17:11:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Tobias Schuster
Post by Claus Maier
Gestern hatte ich nun ein Schreiben der Stiftung im Briefkasten,
mit der Bitte, ein beiliegendes Formular zu unterschreiben, mit
der ich die Vollmacht zur Auflösung des Sparkontos erteilen soll.
Die Stiftung möchte den Betrag des Sparbuches auf ihr eigenes
Konto transferieren. Sie sind im Besitz des Sparbuches und wenn
ich richtig informiert bin, dient die Mietkaution u.a. dazu, im
Falle meines Auzuges aus der Wohnung etwaige Schäden,
Renovierungskosten usw. zu decken. Ich habe auch keinen
Mietrückstand. Wozu also diese Transaktion? Es erscheint mir
unseriös.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Stiftung keine Verbindung mehr
zur bisherigen Sparbuch-Bank haben möchte und das Guthaben auf ihre
Bank transferiert haben möchte, um es dann getrennt wieder auf ein
deren Bank Sparbuch einzuzahlen.
Solange der Schadens- bzw. Kautionsinanspruchnahmefall nicht eintritt,
kann es der Stiftung doch wurscht sein, welches Institut das Konto des
Sparbuches führt, oder?
Sie brauchen doch bis dahin keinen Kontakt zur entsprechenden Bank
zu pflegen!
Post by Tobias Schuster
Ein weiterer Anstoß könnte auch die Sicherstellung des eingetragenen
Berechtigen damit formal zu korrigieren sein.
Ok, das wenigstens klingt schlüssig.
Post by Tobias Schuster
Ein Anruf hätte sicherlich schon mehr Klarheit gebracht.
Der erfolgt natürlich noch, ich wollte aber doch erstmal eure
Einschätzungen dieses Ansinnens hören.

mfg
Claus
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