Discussion:
Ist mein E-Herd Schrott
(zu alt für eine Antwort)
Norbert Hahn
2017-04-28 22:00:11 UTC
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Raw Message
Hallo,

ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus. Entsprechend langweilig ist
das Erhitzen von Speisen.

Da das bei allen Heizstellen unabhängig von der Art oder Größe der Töpfe/
Pfannen so ist, gehe ich nicht von einem Defekt aus.
Daher frage ich
* muss das so sein? Wenn ja, wozu ist das gut?
* gibt es Alternativen, so dass bei Einstellen der höchsten Leistungs-
stufe auch mit entsprechend Leistung in den Topf bekomme?
* kann man die "Schalter" austauschen?

Norbert
Ludger Averborg
2017-04-28 22:25:27 UTC
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Raw Message
On Sat, 29 Apr 2017 00:00:11 +0200, Norbert Hahn
Post by Norbert Hahn
Hallo,
ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus. Entsprechend langweilig ist
das Erhitzen von Speisen.
Da das bei allen Heizstellen unabhängig von der Art oder Größe der Töpfe/
Pfannen so ist, gehe ich nicht von einem Defekt aus.
Daher frage ich
* muss das so sein? Wenn ja, wozu ist das gut?
* gibt es Alternativen, so dass bei Einstellen der höchsten Leistungs-
stufe auch mit entsprechend Leistung in den Topf bekomme?
* kann man die "Schalter" austauschen?
Norbert
Das war auch bei meinem ehemaligen Glühfeld so, das ist auch
bei meinem jetzigen Induktionsfeld so. Ich stell mir das so
vor, dass dann irgend ein Sicherheitsmechanismus aktiv wird,
weil irgendwo in der Kette vom Anschluss bis in das
Kochwasser ein Glied die "Nennleistung" nicht mehr gefahrlos
verarbeiten kann, also vielleicht die Heizwendel die
Wärmeenergie nicht im notwendigen Maße an den Topf loswird
und sich daher höher als akzeptabel erhitzen würde, oder
(bei der Induktion) die Elektronik bei der höchsten Stufe (P
für power) nach x Minuten doch zu heiß würde oder so was.

Muss man mit leben. Die Angabe möglichst hoher Leistungen
macht sich in der Gerätebeschreibung natürlich gut, und da
legt man das Gerät wohl gern bisschen höher aus als es
eigentlich verarbeiten kann und verlässt sich auch dieses
offenbar eingebauten Begrenzer.

l.
Norbert Hahn
2017-04-29 16:21:42 UTC
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Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Sat, 29 Apr 2017 00:00:11 +0200, Norbert Hahn
Post by Norbert Hahn
Hallo,
ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus. Entsprechend langweilig ist
das Erhitzen von Speisen.
{snip]
Post by Ludger Averborg
Das war auch bei meinem ehemaligen Glühfeld so, das ist auch
bei meinem jetzigen Induktionsfeld so. Ich stell mir das so
vor, dass dann irgend ein Sicherheitsmechanismus aktiv wird,
weil irgendwo in der Kette vom Anschluss bis in das
Kochwasser ein Glied die "Nennleistung" nicht mehr gefahrlos
verarbeiten kann, also vielleicht die Heizwendel die
Wärmeenergie nicht im notwendigen Maße an den Topf loswird
und sich daher höher als akzeptabel erhitzen würde, oder
(bei der Induktion) die Elektronik bei der höchsten Stufe (P
für power) nach x Minuten doch zu heiß würde oder so was.
Das Innenleben der Induktionskochfelder kenne ich nicht, aber
es muss da diverse Rückmeldungen über die abgegebene Energie
geben, z.B. für die Topferkennung.

Bei meinem Glühfeld gibt es von den Heizstellen nur die Rück-
meldung der Restwärmeanzeige: Ein Bimetallschalter schließt
bzw. öffnet den Stromkreis zur Kontrolllampe.
Der Heizkreis wird, ausgehend vom Schalter, nur mit zwei
Drähten angefahren. Damit ist keine Rückmeldung realisiert.
Theoretisch wäre eine denkbar, in dem der Widerstand der
Heizwendel ausgewertet wird, denn dieser steigt mit der
Temperatur. Dies müsste jeweils vor dem Einschalten kalibriert
werden und setzt zur Auswertung etwas Elektronik voraus, die
es aber im Schalter nicht gibt. Nach
<http://www.herd.josefscholz.de/Temperaturregler/Temperaturregler.html>
ist im Schalter nur ein Bimetallschalter verbaut, der für die
Taktung sort und der für die höchste Heizstufe eigentlich über-
brückt werden soll.

Eine Überhitzung des Glühfeldes könnte man mit einem Bimetall-
schalter und einer (zusätzlichen) Thermosicherung vor Ort
zuverlässig verhindern. Damit würde man aber eine Taktung im
Minuten- und nicht im Sekundenintervall beobachten.

Norbert

Damit
Norbert
Marcel Mueller
2017-04-28 22:40:36 UTC
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Raw Message
Post by Norbert Hahn
ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus. Entsprechend langweilig ist
das Erhitzen von Speisen.
Das ist normal. Die gehen oft nicht bis zu 100% Duty-Cycle.
Post by Norbert Hahn
Da das bei allen Heizstellen unabhängig von der Art oder Größe der Töpfe/
Pfannen so ist, gehe ich nicht von einem Defekt aus.
Korrekt.
Post by Norbert Hahn
Daher frage ich
* muss das so sein? Wenn ja, wozu ist das gut?
Das habe ich auch noch nicht heraus gefunden. Aber in unserer Anleitung
steht, dass das erwartetes Verhalten ist.
Post by Norbert Hahn
* gibt es Alternativen, so dass bei Einstellen der höchsten Leistungs-
stufe auch mit entsprechend Leistung in den Topf bekomme?
Wer sagt, dass Du die nicht bekommst? Ich meine, die Leistung der
Heizelemente könnte ja entsprechend höher ausgelegt sein. Ich meine wir
sprechen hier ja nicht von einem Faktor 2, sondern vielleicht von 20%.

Selbst unsere Mikrowelle macht das so, und die hat bestimmt 25 Jahre
oder mehr auf dem Buckel. Die heizt trotzdem eher schneller als aktuelle
Geräte, die keine Pausen einlegen. Die mittlere Leistung ist AFAIR 1,3kW.
Post by Norbert Hahn
* kann man die "Schalter" austauschen?
Ja kann man, aber das löst dein Problem nicht, denn die würden ja wieder
nur "Zeitschaltuhren" sein. ;-)


Marcel
Martin Τrautmann
2017-04-29 04:35:25 UTC
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Post by Norbert Hahn
Da das bei allen Heizstellen unabhängig von der Art oder Größe der Töpfe/
Pfannen so ist, gehe ich nicht von einem Defekt aus.
Daher frage ich
* muss das so sein? Wenn ja, wozu ist das gut?
Ist der Herd einphasig oder dreiphasig angeschlossen? Kann sein, dass so
die elektrische Leistung begrenzt wird, damit die Zuleitung nicht
überlastet wird.
Post by Norbert Hahn
* gibt es Alternativen, so dass bei Einstellen der höchsten Leistungs-
stufe auch mit entsprechend Leistung in den Topf bekomme?
anderes Kochfeld, dreiphasiger Anschluss, Wechsel auf Gas
Post by Norbert Hahn
* kann man die "Schalter" austauschen?
Ich würde da nicht herumpfuschen wollen.

Schönen Gruß
Martin
Jochen Kriegerowski
2017-04-29 06:32:09 UTC
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Raw Message
Post by Martin Τrautmann
anderes Kochfeld, dreiphasiger Anschluss
Das würde vermutlich nichts ändern. Hier: Ich gehe
davon aus, dass ich einen anderen Herd habe als
Norbert (Statistik), meiner ist dreiphasig ange-
schlossen, und taktet auch.

Gruß
Jochen
Ludger Averborg
2017-04-29 07:59:06 UTC
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Raw Message
On Sat, 29 Apr 2017 08:32:09 +0200, Jochen Kriegerowski
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Martin Τrautmann
anderes Kochfeld, dreiphasiger Anschluss
Das würde vermutlich nichts ändern. Hier: Ich gehe
davon aus, dass ich einen anderen Herd habe als
Norbert (Statistik), meiner ist dreiphasig ange-
schlossen, und taktet auch.
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar). Bei
mir liefert die Powerfunktion auf dem stärksten Feld 3,7 kW,
Glühfelder haben bei den großen Platten eher um die 2 kW. Es
ist ein ganz gewaltiger Schritt von diesen Glühfeldern. Ich
freu mich heute noch jedes mal, wenn ich das I-Feld benutze.

OK, der Anschluss muss ausreichend stark sein. Bei mir: 2
Phasen, 16A.

l.
Jochen Kriegerowski
2017-04-29 08:04:05 UTC
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Raw Message
Post by Ludger Averborg
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar).
Mag sein, aber das ist ja noch lange kein Grund, einen
funktionierenden Herd wegzuschmeißen.

Gruß
Jochen
Ludger Averborg
2017-04-29 10:15:31 UTC
Permalink
Raw Message
On Sat, 29 Apr 2017 10:04:05 +0200, Jochen Kriegerowski
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Ludger Averborg
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar).
Mag sein, aber das ist ja noch lange kein Grund, einen
funktionierenden Herd wegzuschmeißen.
Ich denk eigentlich doch. OK, kommt sicher drauf an, welche
Rolle das Kochen im Lebensablauf spielt. Es ist natürlich
etwas anderes, ob man täglich mittags ein warmes Essen auf
den Tisch stellt oder nur am Wochenende mal schnell paar
Nudeln in den Topf schmeißt.

l.
Norbert Hahn
2017-04-29 11:02:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Sat, 29 Apr 2017 10:04:05 +0200, Jochen Kriegerowski
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Ludger Averborg
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar).
Mag sein, aber das ist ja noch lange kein Grund, einen
funktionierenden Herd wegzuschmeißen.
Ich denk eigentlich doch. OK, kommt sicher drauf an, welche
Rolle das Kochen im Lebensablauf spielt. Es ist natürlich
etwas anderes, ob man täglich mittags ein warmes Essen auf
den Tisch stellt oder nur am Wochenende mal schnell paar
Nudeln in den Topf schmeißt.
Genau dieser Einsatzzweck des Herds hat sich geändert. Eine
Gasherd kenne ich aus dem Urlaub. Hat für mich den Nachteil,
dass die niedrigsten Stufen (für mich) unbrauchbar sind.

Norbert
Ludger Averborg
2017-04-29 12:56:58 UTC
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Raw Message
On Sat, 29 Apr 2017 13:02:28 +0200, Norbert Hahn
Post by Norbert Hahn
Post by Ludger Averborg
On Sat, 29 Apr 2017 10:04:05 +0200, Jochen Kriegerowski
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Ludger Averborg
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar).
Mag sein, aber das ist ja noch lange kein Grund, einen
funktionierenden Herd wegzuschmeißen.
Ich denk eigentlich doch. OK, kommt sicher drauf an, welche
Rolle das Kochen im Lebensablauf spielt. Es ist natürlich
etwas anderes, ob man täglich mittags ein warmes Essen auf
den Tisch stellt oder nur am Wochenende mal schnell paar
Nudeln in den Topf schmeißt.
Genau dieser Einsatzzweck des Herds hat sich geändert. Eine
Gasherd kenne ich aus dem Urlaub. Hat für mich den Nachteil,
dass die niedrigsten Stufen (für mich) unbrauchbar sind.
Ganz genau diese Erfahrung hab ich bei ganz genau diese
Gelegenheit (Ferienwohnung in der Provence) auch gemacht.
Insbesonder, wenn man nur in kleinen Töpfchen für nur zwei
kocht.

l.
Georg Wieser
2017-05-01 17:11:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Ludger Averborg
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar).
Mag sein, aber das ist ja noch lange kein Grund, einen
funktionierenden Herd wegzuschmeißen.
Gruß
Jochen
Doch!

Eine geniale Entscheidung, wenn man gerne und regelmäßig kocht.

Lieber mal auf den Urlaub verzichten. Vom Induktionsfeld hast Du TÄGLICH
und über viele, viele Jahre was.
Ludger Averborg
2017-05-01 17:29:23 UTC
Permalink
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On Mon, 1 May 2017 19:11:05 +0200, Georg Wieser
Post by Georg Wieser
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Ludger Averborg
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar).
Mag sein, aber das ist ja noch lange kein Grund, einen
funktionierenden Herd wegzuschmeißen.
Gruß
Jochen
Doch!
Eine geniale Entscheidung, wenn man gerne und regelmäßig kocht.
Lieber mal auf den Urlaub verzichten.
Diese Felder sind mittlerweile derart preiswert, dass da ein
oder zwei Tage Urlaub locker ausreichen.
Und 95 % des Zusatzkrams, der das Zeug teuer macht, braucht
man sowieso nicht.
Ich hab ein AEG HK634250XB, ich bin damit sehr zufrieden.
Das wird derzeit für 300 € frei Haus angeboten.
Post by Georg Wieser
Vom Induktionsfeld hast Du TÄGLICH
ja
Post by Georg Wieser
und über viele, viele Jahre was.
Na, hoffen wir es!

l.
Georg Wieser
2017-05-02 18:22:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
On Mon, 1 May 2017 19:11:05 +0200, Georg Wieser
Post by Georg Wieser
Post by Jochen Kriegerowski
Post by Ludger Averborg
Weiterhelfen würde auf jeden Fall ein Induktionsfeld. Die
bringen ganz deutlich mehr Power (und -anderes Thema- sind
sehr schnell und besonders im unteren Bereich regelbar).
Mag sein, aber das ist ja noch lange kein Grund, einen
funktionierenden Herd wegzuschmeißen.
Gruß
Jochen
Doch!
Eine geniale Entscheidung, wenn man gerne und regelmäßig kocht.
Lieber mal auf den Urlaub verzichten.
Diese Felder sind mittlerweile derart preiswert, dass da ein
oder zwei Tage Urlaub locker ausreichen.
Und 95 % des Zusatzkrams, der das Zeug teuer macht, braucht
man sowieso nicht.
Ich hab ein AEG HK634250XB, ich bin damit sehr zufrieden.
Das wird derzeit für 300 € frei Haus angeboten.
Also wie 5* plus All incl. Türkische Riviera eine Woche incl. Flug
Martin Gerdes
2017-04-29 17:48:00 UTC
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Post by Jochen Kriegerowski
Post by Martin Τrautmann
anderes Kochfeld, dreiphasiger Anschluss
Das würde vermutlich nichts ändern. Hier: Ich gehe
davon aus, dass ich einen anderen Herd habe als
Norbert (Statistik), meiner ist dreiphasig ange-
schlossen, und taktet auch.
Auch bei voller Einstellung der entsprechenden Platte? Staun.

Bei reduzierter Einstellung ist das klar, so wird dem Topf reduzierte
Leistung zugeführt (zumindest wurde; ich könnte mir vorstellen, daß man
heute mit elektronischen Schaltern das "Takten" netzsynchron auf der
Ebene einzelner Perioden macht, mechanische Schalter sind dafür zu
träge).
Norbert Hahn
2017-04-29 11:05:08 UTC
Permalink
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On Sat, 29 Apr 2017 04:35:25 +0000 (UTC), Martin ?rautmann
Post by Martin Τrautmann
Post by Norbert Hahn
Da das bei allen Heizstellen unabhängig von der Art oder Größe der Töpfe/
Pfannen so ist, gehe ich nicht von einem Defekt aus.
Daher frage ich
* muss das so sein? Wenn ja, wozu ist das gut?
Ist der Herd einphasig oder dreiphasig angeschlossen? Kann sein, dass so
die elektrische Leistung begrenzt wird, damit die Zuleitung nicht
überlastet wird.
Der ist dreiphasig angeschlossen, jeweils mit 16A abgesichert.

Laut <http://www.herd.josefscholz.de/Temperaturregler/Temperaturregler.html>
sollte der Herd nicht bei maximaler Einstellung takten.

Norbert
Bodo Mysliwietz
2017-04-29 08:50:55 UTC
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Raw Message
Post by Norbert Hahn
Hallo,
ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus. Entsprechend langweilig ist
das Erhitzen von Speisen.
Kann es sein das dies nicht vom Beginn an des einschaltens so sondern
erst nach wenigen Minuten passiert? (Wenn nur eine Kostestelle
eingeschaltet).
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Norbert Hahn
2017-04-29 16:25:18 UTC
Permalink
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Post by Bodo Mysliwietz
Post by Norbert Hahn
Hallo,
ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus. Entsprechend langweilig ist
das Erhitzen von Speisen.
Kann es sein das dies nicht vom Beginn an des einschaltens so sondern
erst nach wenigen Minuten passiert? (Wenn nur eine Kostestelle
eingeschaltet).
Das 3:1 Intervall beobachte ich gleich nach dem Einschalten. Das bleibt
so für viele Minuten, d.h. bis ich die Heizleistung verringern muss, weil
genug Energie im Topf ist.

Norbert
Martin Gerdes
2017-04-29 17:48:00 UTC
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Raw Message
Post by Norbert Hahn
ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus.
75% Einschaltdauer.
Post by Norbert Hahn
Entsprechend langweilig ist das Erhitzen von Speisen.
Ohne Taktung wäre die Energieübertragung 33% höher, die Aufheizzeit um
33% geringer. Kein epochaler Unterschied.
Post by Norbert Hahn
Da das bei allen Heizstellen unabhängig von der Art oder Größe der Töpfe/
Pfannen so ist, gehe ich nicht von einem Defekt aus.
An meinem Elektroherd fängt eine Platte an zu takten (von vier),
allerdings mit deutlich geringerem Tastverhältnis (ein Drittel an, zwei
Drittel aus). Das ist ein Defekt, aber der Leidensdruck ist noch nicht
groß genug, daß ich mich an die Reparatur mache.
Post by Norbert Hahn
Daher frage ich
* muss das so sein? Wenn ja, wozu ist das gut?
* gibt es Alternativen, so dass bei Einstellen der höchsten Leistungs-
stufe auch mit entsprechend Leistung in den Topf bekomme?
* kann man die "Schalter" austauschen?
So eine Heizwendel ist technisch ein einfaches Ding: Einfach nur ein
Draht, durch den Strom fließt. Ein "klein" oder "groß" gibts da meist
nicht, sondern nur ein Ein und Aus. Wenn EINE Platte bei voller
Einstellung zu takten anfällt, ist meist der zugehörige Thermostat
("Schalter") kaputt. Daß das gleichzeitig bei allen vier Platten der
Fall sein soll, würde mich allerdings wundern.

Wie alt ist Dein Herd denn? Hat der auch einen Hersteller und/oder eine
Typenbezeichnung?
Norbert Hahn
2017-04-29 21:45:27 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Wie alt ist Dein Herd denn? Hat der auch einen Hersteller und/oder eine
Typenbezeichnung?
Leider kann ich das Alter nicht ermitteln, geschätzt 15 Jahre. Die
Bedienungsanleitung hat das Druckdatum 05/2000.
Hersteller und Typ des Kochfelds: Seppelfricke EK 2000-1

Norbert
Jürgen Rheingans
2017-05-30 01:34:41 UTC
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Post by Norbert Hahn
Hallo,
ich habe seit vielen Jahren einen Einbau-E-Herd mit Glaskeramik-Platte,
den ich aber jetzt erst häufiger verwende als früher. Nun beobachte ich
mit zunehmenden Unverständniss, dass auch beim Einstellen auf der höchsten
Heizstufe alle Platte takten, 3s ein, 1s aus. Entsprechend langweilig ist
das Erhitzen von Speisen.
Da das bei allen Heizstellen unabhängig von der Art oder Größe der Töpfe/
Pfannen so ist, gehe ich nicht von einem Defekt aus.
Daher frage ich
* muss das so sein?
Nein.
Post by Norbert Hahn
Wenn ja, wozu ist das gut?
Um den gewünschten Buchstaben im Energielevel-Label erreichen zu können.

(Vulgo: die Platte fängt an zu takten, wenn die abgegebene Wärme vom
aufliegenden Kochgeschirr nicht mehr hinreichend schnell abgenommen wird,
um Strom zu sparen).
Post by Norbert Hahn
* gibt es Alternativen, so dass bei Einstellen der höchsten Leistungs-
stufe auch mit entsprechend Leistung in den Topf bekomme?
Ja.
Induktionsherd in Verbindung mit geeignetem Kochgeschirr ist trotz auch
dortigem Bemühen des Erreichens eines passenden Energieeffizienzlabels viel
effektiver.

Oder halt der klassische Gasherd - da ist regelekeltronik halt nach wie vor
außen vor!

Grüße, Jürgen
Norbert Hahn
2017-05-30 22:31:59 UTC
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Raw Message
Post by Jürgen Rheingans
Induktionsherd in Verbindung mit geeignetem Kochgeschirr ist trotz auch
dortigem Bemühen des Erreichens eines passenden Energieeffizienzlabels viel
effektiver.
Da ich nach einem Knochenbruch im Unterarm zwei Marknägel habe, weiß ich
nicht, ob diese nicht ebenfalls über Induktion aufgeheizt werden können.
Zwei von mir befragte Ärzte (Hausarzt, Radiologe) konnten keine Auskunft
geben. Im Knochen gibt es keine Nervern, die Erwärmung vermelden können.
Post by Jürgen Rheingans
Oder halt der klassische Gasherd - da ist regelekeltronik halt nach wie vor
außen vor!
Der Gasanschluss ist im Keller, der Herd steht im 1. OG an einer Leichtbau-
wand. Die Leitungsführung würde sehr aufwändig...

Norbert
Jürgen Rheingans
2017-05-31 01:07:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Norbert Hahn
Post by Jürgen Rheingans
Induktionsherd in Verbindung mit geeignetem Kochgeschirr ist trotz auch
dortigem Bemühen des Erreichens eines passenden Energieeffizienzlabels viel
effektiver.
Da ich nach einem Knochenbruch im Unterarm zwei Marknägel habe, weiß ich
nicht, ob diese nicht ebenfalls über Induktion aufgeheizt werden können.
Zwei von mir befragte Ärzte (Hausarzt, Radiologe) konnten keine Auskunft
geben. Im Knochen gibt es keine Nervern, die Erwärmung vermelden können.
Moderne Induktionsherde geben nur Leistung ab, wenn *direkt auf der Platte*
entsprechend magnetisierbares Metall aufliegt.

Das geht so weit, dass selbst bei einem großen Induktionskochfeld nur dort
Leistung abgegeben wird, wo tatsächlich passendes Kochgeschirr aufliegt -
der nicht genutzte/abgedeckte Bereich bleibt kalt.

Die zur Knochenbruchfixierung genutzten Nägel dürften eh aus Edelstahl sein
und damit nicht magnetisch und folgedessen unerhitzbar durch ein
Induktionskochfeld sein.

Grüße,

Jürgen
Lars Wilhelm
2017-05-31 06:15:54 UTC
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Raw Message
Post by Norbert Hahn
Post by Jürgen Rheingans
Induktionsherd in Verbindung mit geeignetem Kochgeschirr ist trotz auch
dortigem Bemühen des Erreichens eines passenden Energieeffizienzlabels viel
effektiver.
Da ich nach einem Knochenbruch im Unterarm zwei Marknägel habe, weiß ich
nicht, ob diese nicht ebenfalls über Induktion aufgeheizt werden können.
Zwei von mir befragte Ärzte (Hausarzt, Radiologe) konnten keine Auskunft
geben. Im Knochen gibt es keine Nervern, die Erwärmung vermelden können.
Kaum zu glauben, auf welche Bedenken man so kommt. Marknägel werden noch nicht einmal im Ganzkörperscanner detektiert. Schlimm ist, dass Ärzte, die wenigstens mal nen Physikpraktikum hatten, keine Antwrt wissen.
Kurz:
marknägel sind aus Rein Titan, oder Titan-Aluminium-Niobium oder aus V4A Stahl (heißt zwar so, git es aber nicht- egal, der Stahl ist nicht magnetisch)
Ergo- keine Induktion.
Post by Norbert Hahn
Post by Jürgen Rheingans
Oder halt der klassische Gasherd - da ist regelekeltronik halt nach wie vor
außen vor!
Der Gasanschluss ist im Keller, der Herd steht im 1. OG an einer Leichtbau-
wand. Die Leitungsführung würde sehr aufwändig...
man kann auch mit Flaschengas arbeiten.
Ludger Averborg
2017-05-31 07:00:41 UTC
Permalink
Raw Message
On Wed, 31 May 2017 00:31:59 +0200, Norbert Hahn
Post by Norbert Hahn
Post by Jürgen Rheingans
Induktionsherd in Verbindung mit geeignetem Kochgeschirr ist trotz auch
dortigem Bemühen des Erreichens eines passenden Energieeffizienzlabels viel
effektiver.
Da ich nach einem Knochenbruch im Unterarm zwei Marknägel habe, weiß ich
nicht, ob diese nicht ebenfalls über Induktion aufgeheizt werden können.
Zwei von mir befragte Ärzte (Hausarzt, Radiologe) konnten keine Auskunft
geben.
Hilfreich wäre dafür vielleicht die Kenntnis, dass sich nur
ferromagnetische Materialien durch Induktion, wie sie bei
einem Kochfeld gegeben ist, bedeutsam erwärmen lassen.
"Edelstahl" ist eine Sammelbezeichnung, und es gibt
Edelstähle, die nicht ferromagnetisch sind, und solche mit
Ferromagnetismus. Ferromagnetische Stoffen ziehen einen
Magneten an, so kann man das prüfen. Man müsste eben einen
Nagel von der "verbauten" Sorte zur Verfügung haben bzw sehr
detaillierte Angaben -genaue Legierungsbezeichnung- über das
verwendete Material.
Post by Norbert Hahn
Im Knochen gibt es keine Nervern, die Erwärmung vermelden können.
l.

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